Klima auf Madeira

Madeira verfügt über mehrere Mesoklimata. Im Norden der Insel regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Insel im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost. Er entsteht vor der Küste Portugals und zieht in Richtung auf die Kapverdischen Inseln. Dieser Wind bringt Feuchtigkeit mit sich und verursacht hohe Wellen an der Nordküste und oft, besonders morgens, unbeständiges Wetter an der Ostseite der Insel. Bei westlicher Windrichtung kann es im Osten der Insel sonnig und trocken sein, während es im Süden und im Westen regnet.

Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur schwankt zwischen 19 Grad Celsius im Januar und Februar und 26 Grad Celsius im August und September.

In ausgeklügelten, offenen Bewässerungsanlagen, den Levadas, wird Wasser aus dem regenreicheren Norden in den Süden, zu den Plantagen und Gärten, geführt.

Klimatabellen:

Lufttemperatur:

Portugal (1)

Sonnenstunden:

Portugal (3)

Niederschlag (mm) und Regentage:

Portugal (2)

Wassertemperatur:

Portugal (4)


Funchal:

Funchal weist ein subtropisches Mittelmeerklima des Atlantischen Ozeans auf. Die Niederschläge sind wechselzeitig über das Jahr verteilt. Die Sommer sind sehr trocken, während der Rest des Jahrs mäßig feucht ist. Die Temperaturen sind ganzjährig mild.