🇨🇿 Südböhmen (CZ): Vyšší Brod (Hohenfurth) – 07.03.25

Vyšší Brod, auf Deutsch auch Hohenfurth genannt, ist eine malerische Kleinstadt im Süden der Tschechischen Republik, die im tief eingeschnittenen Tal des Flusses Moldau (Vltava) liegt. Die Stadt ist vor allem für ihr bedeutendes Kloster und ihre idyllische Naturumgebung bekannt.

Das Zisterzienserkloster ist das Herzstück der Stadt und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Südböhmens. Es wurde im Jahr 1259 vom Adelsgeschlecht der Rosenberger gegründet und gilt als bedeutendes Kulturdenkmal. Das Kloster bewahrt wertvolle Kunstschätze und beherbergt eine der größten und ältesten Klosterbibliotheken Tschechiens. Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist ein beeindruckendes Beispiel der gotischen Architektur.

Vyšší Brod ist ein beliebter Ausgangspunkt für Outdoor-Aktivitäten. Die Stadt ist ein Tor zum Nationalpark Böhmerwald (Šumava) und bietet zahlreiche Wander- und Radwege. Vor allem ist sie aber ein Zentrum für den Wassertourismus. Der Moldau-Fluss lockt Kajak- und Rafting-Fahrer an, die ihre Touren hier beginnen, um die malerische Flusslandschaft und die wildromantische Natur zu genießen.


Historisches Erbe und barocke Pracht: Das Zisterzienserkloster in Vyšší Brod

Das Zisterzienserkloster in Vyšší Brod (Hohenfurth) ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Südböhmen, Tschechien. Es wurde im Jahr 1259 von Wok von Rosenberg gegründet und ist seither ein geistiges und kulturelles Zentrum.

Besondere Merkmale:

  • Gotische Architektur: Die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist ein herausragendes Beispiel der gotischen Baukunst in der Region.
  • Klosterbibliothek: Das Kloster beherbergt eine der größten und ältesten Klosterbibliotheken Tschechiens mit über 70.000 Bänden, darunter seltene Manuskripte und Inkunabeln.
  • Schatzkammer: Die Schatzkammer enthält wertvolle Kunstobjekte, darunter liturgische Gewänder und gotische Tafelmalereien, die die reiche Geschichte des Klosters dokumentieren.
  • Grabstätte der Rosenberger: Das Kloster dient als Grabstätte für die Mitglieder des Adelsgeschlechts der Rosenberger, die als Gründer und Mäzene des Klosters gelten.

Das Kloster ist nach wie vor aktiv und empfängt Besucher, die seine beeindruckende Architektur und die wertvollen Sammlungen besichtigen möchten.