Zweiseenland: Lainbachfälle bei Kochel (14.07.24)

Die Lainbachfälle befinden sich oberhalb von Kochel am See im bayerischen Voralpenland und sind Teil des Naturschutzgebiets rund um den Herzogstand. Der Wanderweg beginnt am Franz-Marc-Museum oder wahlweise direkt im Ortskern von Kochel. Von dort aus erreicht man die Wasserfälle nach etwa 30 bis 40 Minuten Fußweg auf gut begehbaren Waldpfaden. Die Fälle bestehen aus mehreren Kaskaden, die vom Lainbach gespeist werden – einem klaren Gebirgsbach, der aus dem Gebiet zwischen Herzogstand und Jochberg entspringt. Der Weg ist ganzjährig begehbar, besonders reizvoll sind die Fälle im Frühling nach der Schneeschmelze oder an heißen Sommertagen im Schatten des Waldes. Feste Schuhe sind empfehlenswert, da der Boden bei Nässe rutschig sein kann. Wer möchte, kann die Wanderung verlängern und Richtung Rautberg oder zur Herzogstandbahn weitergehen. Hunde sind erlaubt, sollten aber angeleint sein.

Die Lainbachfälle gehören zu den eher unbekannteren, aber besonders schönen Wasserfällen in Oberbayern. Sie liegen etwas versteckt im Wald oberhalb von Kochel am See, am Fuße des Herzogstands, und sind in nur etwa 30 bis 40 Minuten zu Fuß erreichbar.

Der Weg dorthin führt durch einen schattigen Mischwald, begleitet vom sanften Rauschen des Lainbachs. Schon bald hört man das Donnern des Wassers, das sich in mehreren Kaskaden über moosige Felsen stürzt. Besonders nach Regentagen oder im Frühling sind die Lainbachfälle beeindruckend wasserreich und wirken wie ein kleines alpines Abenteuer ganz in der Nähe des Sees.

Ein hölzerner Steg und mehrere Aussichtspunkte ermöglichen einen sicheren Blick auf die Wassermassen – perfekt für Naturfotografen, Wanderer oder alle, die einfach mal kurz durchatmen wollen. Wer mag, kann von hier aus weiter zum Rautberg oder sogar Richtung Herzogstand aufsteigen.