🇦🇹 Außerfern (A): Abstecher ins Lechtal (31.08.25)

Das Lechtal ist ein alpines Flusstal, das sich entlang des Flusses Lech erstreckt. Es liegt größtenteils im Bundesland Tirol in Österreich, reicht aber auch bis nach Vorarlberg und ins bayerische Voralpenland in Deutschland.

Das Tal ist geprägt durch den Lech, der als einer der letzten Wildflüsse Europas gilt. Er schlängelt sich durch eine einzigartige Auenlandschaft mit ausgedehnten Schotterbänken und Kiesinseln. Das Lechtal ist eingebettet zwischen zwei eindrucksvollen Gebirgszügen, den Allgäuer Alpen und den Lechtaler Alpen, die es zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Naturfreunde machen. Ein Teil des Tals steht als „Naturpark Tiroler Lech“ unter besonderem Schutz.

Das Lechtal bietet eine Vielzahl an Aktivitäten und Highlights, sowohl im Sommer als auch im Winter:

  • Wandern und Radfahren: Entlang des Tales führt der Weitwanderweg „Lechweg“ und der Lechradweg.
  • Wassersport: Der Lech ist ideal für Abenteuer wie Rafting und Canyoning.
  • Hängebrücken: Spektakuläre Hängebrücken wie die in Holzgau oder die Highline179 bei Reutte bieten beeindruckende Ausblicke.
  • Kultur: Die Region ist bekannt für ihre traditionelle Holzbildhauerei. Die Geierwally-Freilichtbühne in Elbigenalp ist eine der größten Freilichtbühnen Tirols.

In luftiger Höhe über dem Lech: Die Hängebrücke von Forchach

Die Hängebrücke von Forchach ist eine Fußgängerbrücke, die den Lech in der Nähe der Gemeinde Forchach überquert. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel und Teil der Wanderwege im Naturpark Tiroler Lech. Die Hängebrücke bietet einen malerischen Blick auf den Wildfluss und die umliegende Landschaft.

Die im Jahr 2020 neu errichtete Hängebrücke hat eine Länge von 138 Metern und überspannt in luftiger Höhe das breite Flussbett des Wildflusses Lech. Die Brücke ersetzt eine ältere Holzkonstruktion aus dem Jahr 1926 und ist nun auch barrierefrei zugänglich. Sie bietet eine sichere und spannende Überquerung des Flusses.

Die Hängebrücke ist ein wichtiger Teil des bekannten Weitwanderweges Lechweg, der dem Flussverlauf von der Quelle bis zum Lechfall in Füssen folgt. Von der Brücke aus hat man einen spektakulären Blick auf die einzigartige, weitläufige Auenlandschaft des Lechs mit ihren Schotterbänken und Kiesinseln. Die Überquerung der Brücke ist für viele Wanderer ein Höhepunkt ihrer Tour.


Eine wichtige Verkehrsader des Lechtals: Die Johannesbrücke der Lechtalstraße

Die Johannesbrücke ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt im Lechtal und ein wesentlicher Bestandteil der Lechtalstraße (B 198). Sie befindet sich zwischen den Ortschaften Forchach und Weißenbach am Lech und überquert dort den Wildfluss Lech.

Die erste Brücke an dieser Stelle wurde bereits im 19. Jahrhundert errichtet, die heutige stammt jedoch aus den Jahren 1936/1937. Namensgeber ist der Heilige Johannes Nepomuk, der Schutzpatron der Brücken, dessen Statue auch heute noch an der Brücke steht.

Die Johannesbrücke hat nicht nur eine verkehrstechnische Bedeutung, sondern dient auch als Anknüpfungspunkt für Wander- und Radwege, wie den berühmten Lechweg, und ist im Winter Teil der Lechtal-Loipe.


Die Riedener Lechbrücke – erster Genussblick ins Lechtal

Wo die Echenbichler Landstraße auf die Lechtalstraße trifft und die Riedener Lechbrücke den Fluss überquert, öffnet sich das Tor zu einer einzigartigen Naturlandschaft. Der Blick fällt auf das Flussbett des Wildflusses Lech, der sich in eleganten Bögen durch das Tal schlängelt. Umrahmt von den imposanten Gipfeln der Lechtaler und Allgäuer Alpen, ist dieser erste Anblick ein Versprechen auf unberührte Natur, majestätische Stille und ein unverwechselbares alpines Panorama, das zum Entdecken einlädt.