Bernburg a. d. Saale April 05.04.15

 

Der sonnigste Tag und zu gleich der wärmste Tag der Woche. In der Früh einen wunderbaren Osterspaziergang mit festlichen Essen. Am Nachmittag ging es auf den Petersberg bei Halle (Saale).


Tagesablauf:

10:30 Uhr          Start des Spaziergangs

12:00 Uhr          Essen beim Kesslerturm, im Restaurant “La Casa”

13:00 Uhr         Rückweg

14:30 Uhr        Ankunft

14:45 Uhr        Aufbruch zum Petersberg

15:15 Uhr         Ankunft am Petersberg

16:45 Uhr       Rückfahrt nach Bernburg, über Wettin -> Lübejün-> Könnern

17:45 Uhr      Ankunft in Bernburg


Wetter:

Der Tag war der sonnigste und wärmste Tag der Woche. Die Temperaturen lagen untertags bei 11°C und sanken in der Nacht auf -1°C ab. Die Sonne zeigte sich lange 9 h.

Höchsttemperatur: 11°C

Tiefsttemperatur: -1°C

 

Sonnenstunden: 9 h

Niederschlag: – mm


 

Spaziergang durch Bernburg: 

 Start: Wolfgangstraße

 Ziel: La Casa Restaurant, beim Kesslerturm

Dauer: 1 ½ h

Anhaltspunkte: Schlosskirche, Till Eulenspiegel-Denkmal, Rathaus, Schlossterasse mit Ausblick, Schloss, Bärengehege, Saaleufer, Fähre, Saaleauen, Wege Richtung Paradies, Kesslerturm

Streckenbeschreibung:

Der Start war in der Wolfgangstraße. Als nächstes ging es entlang der Halleschen Straße, eine der wichtigsten Straßen Bernburgs. Zur DDR-Zeiten preschten hier riesige LKWs entlang und verursachten einen lauten Lärm. Am Ende der Straße, Richtung Schloss, gelangt man an einem Kreisverkehr. Wir überquerten die Straße und spazierten Richtung Schloss und Schlosskirche. Durch eine kalte Straße (im schlechtem Zustand) sahen wir im Hintergrund schon die Schlosskirche. Die Schlosskirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche. Einst war es die Kirche der Fürsten von Anhalt. Die Kirche ist schlicht gestaltet, ebenso befindet sich die Gruft der Fürsten von Bernburg in dieser Kirche. Ungefähr 150 m weiter sticht das Stadttheater ins Auge. Gegenüber des Stadttheaters befindet sich das Till-Eulenspiegel-Denkmal. Das Rathaus ist mit seinem hohen Turm nicht zu übersehen. Direkt vor dem Turm erkennt man eine Sonnenuhr. Diese Bernburger Blumenuhr ist mit bunten Blumen bepflanzt, ebenso spielt zur vollen Stunde ein Klangspiel ein altes Volkslied: “An der Saale hellem Strande”. Das markante Bernburger Schloss, auch “die Krone Anhalts” genannt, ist eine wichtige Sehenswürdigkeit der Stadt. Das Schloss wurde in der Renaissance errichtet und war sitz der Askanier und später der Sitz der  Fürsten von Anhalt. Der Till-Eulenspiegl Turm ist nicht zu übersehen. Er hat eine runde Form und ist ca. 50 m hoch. Von oben hat man einem fantastischen Blick auf Bernburg und auf die Landschaft. Schließlich bewunderten wir den wunderbaren Blick von der Terrasse (beim Schloss) auf das Harzvorland, die Magdeburger Börde und auf die Saaleauen. Nun stiegen wir den Sandsteinfelsen hinunter zur Saale. Mit einer Fähre (kostenpflichtig) überquerten wir den Fluss und es ging auf der anderen Seite durch die Auenwälder. Der romantischste Weg ist der zum Paradies. Nach ca. 1500 m kommt man zum Kesslerturm. Das Restaurant “La-Casa” liegt ca. 150 m vor dem Kesselerturm. Mit einem deftigen mediterranen Essen endete unser Osterspaziergang. Wir freuten uns schon auf das nächst Highlight, nämlich den Petersberg.

Bilder vom Spaziergang:

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Schlosskirche

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Blick auf das Stadttheater

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Stadttheater

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Besichtigte Sehenswürdigkeiten:

 Schlosskirche:

Der barocke Bau der Schlosskirche St. Aegidien gehört zu den prägenden Bauwerken der Stadt Bernburg (Saale). Zugleich erinnern die auch äußerlich noch sichtbaren Bauteile der romanischen Vorgängerkirche – der Vierungsturm und die als Fürstengruft genutzte Apsis – auf eine vielleicht 1000-jährige Bau-, Kirchen- und Gemeindegeschichte an diesem Platz.

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Carl-Maria-von-Weber-Theater (Stadttheater):

Das Carl-Maria-von-Weber-Theater ist ein Theater in Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt. Das Gebäude wurde 1827 eröffnet und entstand nach Bauplänen des Architekten Johann Philipp August Bunge. Es wird vor allem als Gastspieltheater genutzt. Das 340 Plätze fassende Theater befindet sich in der Schloßstraße 20 in der Nähe der Schlosses Bernburg. Es ist im Stil des Klassizismus gebaut. Beiderseits des Eingangs befinden sich Pfeiler, darüber eine Loggia. Diese ist in Anlehnung an die Antike als Antentempel ausgeführt. Die Vorderfront des Hauses ist risalitartig gestaltet.

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Till-Eulenspiegeldenkmal:

Das Denkmal steht gegenüber des Stadttheaters.

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Rathaus:

Das Rathaus Bernburg ist das Rathaus der Stadt Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt. Das unweit des Schlosses Bernburg in der Schloßgartenstraße 16 gelegene Gebäude entstand 1895 im Stil der Neorenaissance als Verwaltungsgebäude der Sparkasse. Die Fassade des Gebäudes ist reich verziert. Ein hoher von einer Laterne bekrönter Turm macht das Haus zu einem sehr markanten Gebäude. Das Turmportal ist deutlich älter als das Gebäude selbst. Das zur Schloßstraße hin gelegene Portal mit Sitznischen stammt bereits aus der Zeit um 1600 und befand sich ursprünglich in Güsten. Bemerkenswertes Detail der Innenausstattung ist eine von Johann Ignaz Fuchs geschaffene Weltzeituhr in der ersten Etage. Nach einem Brand des Johann-Georgen-Baus im Schloss zog dann die Kreisverwaltung ein, die das heutige Rathaus bis 1921 nutzte. 1938 entstand vor dem Gebäude die Bernburger Blumenuhr.

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Blumeuhr:

Die Blumenuhr entstand 1938 vor dem Rathaus. Heute ist sie mit bunten Blumen geschmückt und einer Sonnenuhr. Zur voller Stunde spielt ein Klangspiel. Das Klangspiel spielt das bekannte Volkslied: “An der Saale hellem Strande”.

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Bernburger Schloss:

Das Schloss Bernburg, auch als Krone Anhalts bezeichnet, erhebt sich als Renaissanceschloss auf hohem Sandsteinfelsen am östlichen Saaleufer, an der Stelle einer früheren Furt, über der Stadt Bernburg in Sachsen-Anhalt.Im Alten Haus und Krummen Haus des Schlosses ist das Museum Schloss Bernburg untergebracht. Die Folterausstellung gewährt Einblick in den finsteren Teil des Mittelalters. Im Johann-Georg-Bau ist die Anhaltische Mineraliensammlung zu besichtigen. Seit 2004 dokumentiert das Deutsche Kabarettarchiv im selben Gebäude die Geschichte des DDR-Kabaretts. In den heute von der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhaltverwalteten Gebäuden befand sich früher auch das Amtsgericht. Die Schlossterrasse bietet einen weiten Panoramablick in das Tal der Saale und in das Harzvorland, bei guter Sicht bis zum Brocken. Das Schloss ist eine Station an der Straße der Romanik.

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Eulenspiegelturm:

Der Eulenspiegelturm in Bernburg, im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt gilt als das größte Denkmal des Volkshelden Till Eulenspiegel, der von 1300 bis 1350 gelebt haben soll und als der bekannteste Schelmund Schalksnarr Deutschlands gilt. Der Eulenspiegelturm, ein Rundturm, ist der mächtige Bergfried von Schloss Bernburg, hier soll sich “Eulenspiegel” um 1325 als Turmbläser verdingt und dort in einer Kammer eine kurze Zeit gelebt haben. Seit dem 9. Juli 2004 ist Eulenspiegel, in Form einer lebensgroßen Puppe, wieder in seiner Turmkammer zu besichtigen. Auf Knopfdruck erzählt er den Besuchern eine seiner Geschichten.

Burgterrasse:

Von der Burgterrasse hat man einem wunderbaren Blick auf die Börde, die Auenwälder, die Saale und auf das Harzvorlandes. Die Schlossterrasse bietet einen weiten Panoramablick in das Tal der Saale und in das Harzvorland, bei guter Sicht bis zum Brocken.

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Kesslerturm:

Der Kesslerturm ist ein 26 m hoher Aussichtsturm am Friedrichshang.

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 Petersberg:

Der Petersberg nahe Halle an der Saale im Gemeindegebiet von Petersberg ist mit 250,4 m ü. NHN die höchste Erhebung des Saalekreises in Sachsen-Anhalt. Sein Name leitet sich von der St.-Petrus-Kirche auf dem Berg her. Bis ins 14. Jahrhundert war der Petersberg als Lauterberg bekannt.

 Der Petersberg liegt etwa 13 km (Luftlinie) nördlich der Innenstadt von Halle an der Saale, nicht ganz auf halber Strecke nach Köthen zwischen den Ortschaften Ostrau und Wallwitz. Am Berg befindet sich die Gemeinde Petersberg mit dem gleichnamigen Kernort und dessen Ortsteilen Drehlitz und Frößnitz. Auf seiner Südflanke liegt der Tagebaurestsee Goethebruch. Etwas südwestlich vorbei am Berg fließt der Saale-Zufluss Götsche, und in Richtung Norden fällt die Landschaft in das Tal des Saale-Zuflusses Fuhne ab.

Der Petersberg ist die höchste Erhebung des Halleschen Porphyrkomplexes. Das Gestein aus dem er besteht, wird als Rhyolith bezeichnet. Entstanden ist dieses Gestein, wie auch das der anderen Porphyrkuppen in der Umgebung, in der Zeit des Oberen Karbon und Unteren Perm durch das Erstarren zähflüssigen Magmas relativ dicht unter der Erde (Kryptovulkanismus). Die relativ großen, gut mit bloßem Auge im Gestein sichtbaren Feldspat- und Quarzkristalle (sogenannte Einsprenglinge) bildeten sich bereits in größerer Tiefe in einer Magmakammer bei sehr langsamer Abkühlung der Schmelze. Nach seinem Aufstieg in geringere Tiefen kühlte das Magma dann wesentlich schneller ab, wodurch schließlich ein Gestein mit einer sehr feinkristallinen Grundmasse, in der die größeren Quarz- und Feldspatkristalle eingebettet sind, entstand (porphyrisches Gefüge). Im Vergleich zu anderen Rhyolithen im Raum Halle sind die Einsprenglinge des Petersberger Rhyoliths jedoch relativ klein. Man spricht daher auch von einem feinporphyrischen Rhyolith. Der heutige Berg mit seinem relativ harten Rhyolithgestein ist durch Erosion, unter anderem durch die Gletscher der letzten Eiszeiten, aus dem Sedimentgestein, das ihn ursprünglich bedeckte, herauspräpariert worden.

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Kloster Petersberg:

Das Kloster Petersberg mit der Stiftskirche St. Petrus ist ein ehemaliges Augustinerchorherrenstift. Seit 1999 besteht eine evangelische Klosterkommunität der Christusbruderschaft Selbitz.

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Bismarckturm:

Auf dem Petersberg steht einer von noch 15 erhaltenen Bismarcktürmen in Sachsen-Anhalt. Der 15 m hohe Bismarckturm auf dem Petersberg wurde nach einem Entwurf von Wilhelm Kreis errichtet und am 24. September 1902 eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde der Aussichtsturm 1999/2000 umfangreich saniert, so dass er anschließend erstmals seit dem Krieg wieder besteigbar wurde.

Fernmeldeturm:

Etwa 320 Meter südöstlich des Petersberggipfels steht der 1965 eingeweihte und 119 m hohe Fernmeldeturm Petersberg der Deutschen Telekom, der in Stahlbetonbauweise errichtet wurde. Von dort werden mehrere Rundfunkprogramme für den Großraum Halle ausgestrahlt, unter anderem MDR Sachsen-Anhalt, MDR Sputnik und Radio SAW.

Fernmeldehochhaus:

Auf dem Petersberg befindet sich auch ein siebenstöckiger A-Turm der Deutschen Telekom AG. Vor der politischen Wende in der DDR gehörte dieser Turm in den Grundmittelbestand der Partei SED. In ihm befand sich die Bezirksrichtfunkzentrale Halle (Saale) des Richtfunknetzes der Partei (08A1) sowie Richtfunk- und Vermittlungstechnik der NVA. Errichtet wurde das auch als A-Turm bezeichnete Gebäude Ende der 1950er Jahre. 1984 wurde das Netz an die Deutsche Post (DDR) übergeben und mit ihm der Turm. Nach 1990 ging der Turm an die Deutsche Telekom. Die technischen Einrichtungen wurden entfernt und die Antennenträger mit den Antennen auf dem Dach demontiert.

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Tourismus:

Der Petersberg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Am Berg liegt der Tierpark Petersberg mit eurasischen Tieren und eine Sommerrodelbahn, die ganzjährig mit einem Schlitten bzw. schlittenähnlichen Fahrzeugen befahren werden kann. Auf einem Festplatz am Berg finden regelmäßig Flohmärkte und andere Veranstaltungen statt, zum Beispiel alljährlich an Ostern eine Ausstellung. Über die östlichen Berghochlagen verläuft der Europäische Fernwanderweg E11 (Niederlande–Masuren). Das Klettergebiet Petersberger Steinbrüche besteht aus dem Goethebruch und dem Krosigker Bruch.

 


Panorama von Petersberg:

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Wettin:

Wettin ist ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, Deutschland. Bekannt ist die Kleinstadt vor allem durch das Herrschergeschlecht der Wettiner, das die Markgrafen, Kurfürsten und Könige in Sachsen, Großbritannien, Belgien, Bulgarien sowie in Polen stellte.

Geographie:

Wettin liegt auf einem Steilhang am rechten Ufer der Saale beim Saalekilometer 71, etwa 20 Kilometer nördlich von Halle (Saale) im Naturpark Unteres Saaletal. Das Ortschaftsgebiet erstreckt sich auf die Täler und Hügel rund um die Burg Wettin. Durch den Ort fließt der Luisengraben.

Klima:

Jan.Feb.Mär.Apr.MaiJun.Jul.Aug.Sep.Okt.Nov.Dez.
4°C5°C10°C16°C20°C23°C26°C24°C21°C15°C9°C5°C
-2°C-2°C1°C5°C8°C11°C15°C13°C10°C6°C3°C-1°C

Sehenswürdigkeiten:

Die Templerkapelle in Mücheln, die Burg Wettin, die St.-Nikolai-Kirche und das Rathaus stellen neben den Fachwerkbauten der Innenstadt und dem Bismarckturm die wichtigsten architektonischen Punkte dar. Der Bismarckturm ist ein 1905 fertiggestellter 21,5 m hoher Aussichtsturm auf dem westlich des Ortszentrums gelegenen Großen Schweizerling.

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Löbejün:

Löbejün ist ein Ortsteil der Stadt Wettin-Löbejün im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Schifferstadt ist seit 2002 Partnerstadt.

Geographie:

Löbejün liegt 15 km nördlich von Halle (Saale). Der Ort liegt in bergigem Gelände, das aus der Fuhne-Niederung von Norden nach Süden hin ansteigt.

Löbejün ist durch den sogenannten Löbejüner Porphyr (exakte petrographische Bezeichnung: Rhyolith) bekannt. Im Nordosten des Stadtgebietes existieren zudem Steinkohle-Flöze. Im Ortsteil Schlettau wurde Kalkstein gefördert.

Zu Löbejün gehören neben der Ortschaft Löbejün noch folgende Orte:

  • Gottgau
  • Schlettau

Klima:

Jan.Feb.Mär.Apr.MaiJun.Jul.Aug.Sep.Okt.Nov.Dez.
4°C5°C10°C16°C20°C23°C26°C24°C21°C15°C9°C5°C
-2°C-2°C1°C5°C8°C11°C15°C13°C10°C6°C3°C-1°C

Sehenswürdigkeiten:

Die Altstadt Löbejüns präsentiert sich mit ihren engen und teils sehr steilen Gassen in einem sehr ursprünglichen Charakter: So besitzen einige Straßen keine oder nur teilweise Pflasterungen. Typisch für die Altstadt sind daher natürliche steinerne Straßenwege und Bauwerke aus Löbejüner Porphyr. Bemerkenswert sind das Hallesche Tor und erhaltene Teile der Stadtmauer, wie auch der Loßplatz mit der dort beginnenden treppenartigen Gasse Bornschlippe oder die Gasse Kämnitz, in welcher deutlich Porphyrschuppen offen zu Tage treten. Einige aufgelassene Steinbrüche werden heute von Kletter- und Tauchsportlern genutzt

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Landstraße zwischen Wettin und Löbejün:

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