Sodaseen Afrikas

Sodaseen Afrikas

Die Sodaseen Afrikas sind nur in Ostafrika zu finden in Great Rift Valley oder den Großen Afrikanischen Grabenbruch.

Kenias Sodaseen bilden ein bedeutendes Rückzugsgebiet führ gefährdete Vogelarten und selten Säugetiere.

Die sich im südwestlichen Kenia in der Provinz Rift Valley und in Norden Tansanias am Grund des Großen Afrikanischen Grabenbruchs erstreckenden Seen des Great Rift Valley. Bedeutung als rund 320 Quadratkilometer großes Weltnaturerbe hat die Seenkette vor allem als Lebensraum und -grundlage für zahlreiche Tierarten. Weltweit kommen in kaum einer anderen Region so viele verschieden Vogelarten auf so engem Raum.

Die afrikanischen Sodaseen:

Lake Bogoria:

“Der wunderschönste Ort in Afrika” , so nannte der Geologe John Walter Gregory 1892 den Bogoriasee. Mit den Bergen im  Hintergrund, den brodelnden heißen Quellen und den sprühenden Geysiren ist er tatsächlich ein Faszinosum und macht deutlich, dass es sich um eine Region vulkanischen Ursprungs handelt. Das salzige Seewasser zieht riesige Schwärme von Rosaflamingos an.

Lake Nakuru:

Flach-an der tiefsten Stelle misst er nicht einmal 3m-, salzig und voller Kleinstlebewesen ist der Nakurusee 140 km nordwestlich von Nairobi. Das macht ihn zu einem fantastischen Vogelparadies mit Pelikanen, Kormoranen, Störchen und Fischadlern. Besonders Flamingos finden hier mit ihren Stelzenbeinen und den langen Hälsen ihre Lieblingsnahrung-Ruderfußkrebese, Mückenlarven und Spirulina-Blauaugen. Manchmal trifft man hier Flusspferde an.

 

Turkanasee:

Unter den großen Seen Afrikas ist der Turkanasee mit seiner Fläche von 6405 km² der salzigste. Und er wird zunehmend salziger. Das liegt daran, dass das frisch zugeführte Wasser des Flusses Omo nicht ausreicht, um das verdunstete Wasser zu ersetzen. Trotzdem bietet der See, der von aktiven Vulkanen umgeben ist, Pflanzen und Tieren eine gute Lebensgrundlage.

 

Lake Natron:

Als einer der bekanntesten Sodaseen der Welt liegt der Lake Natron in Großen Grabenbruch Ostafrikas. In seinem Wasser ist so viel Natriumkarbonat (Soda) gelöst, dass sich das Wasser leicht zähflüssig anfühlt. Da frisches Wasser schneller verdunstet als es nachkommt, ist das Wasser stark alkalisch und ätzend. Das fördert das Wachstum vieler spezialisierten Kleinstlebewesen, die vor allem von Flamingos gerne gefressen werden. Flamingos halten das ätzende Wasser aus, weil sie eine lederartige Haut an den Beinen und Füßen haben.  Der See liegt im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley) am Fuß des Vulkans Ol Doinyo Lengai. Er befindet sich vollständig im Staat Tansania im Siedlungsgebiet der Massai und wird durch den südlichen Uaso Nyiro sowie durch mineralreiche heiße Quellen gespeist. Das ausgesprochen negative hydrologische Budget des abflusslosen Sees wird durch die Niederschläge im 23.207 km² großen Einzugsgebiet nicht ausgeglichen. Dies und die ungewöhnlich basischen Eruptivgesteine der Umgebung verursachen starke Salinität und Alkalinität des Wassers. Der See ist einer der bekanntesten Sodaseen.  Der See ist die Heimstatt einer bemerkenswerten Vielzahl von Vögeln, namentlich einer starken Population von Zwergflamingos mit bis zu 2,5 Millionen Individuen. Im See leben vier Buntbarscharten aus der Gattung Alcolapia (A. alcalica, A. grahami, A. latilabris und A. ndalalani). Die rötliche Färbung des Sees, die zum Teil aus dem Weltraum erkennbar ist, wird durch Milliarden von Salinenkrebsen (Artemia salina etc.) verursacht, die nur wenige Millimeter groß sind und zur Hauptnahrung der Flamingos gehören.

 

Langano:

Der Langano ist ein See in Äthiopien. Er befindet sich im äthiopischen Teil des Ostafrikanischen Grabens, etwa 200 Kilometer südlich von Addis Abeba. Er ist 1582 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, 22 Kilometer lang, bis zu 15 Kilometer breit und hat eine maximale Tiefe von 46 Meter. Der Langano ist einer der wenigen Seen in Äthiopien, in dem das Baden ungefährlich ist. Aufgrund seines hohen Sodagehalts besteht keineBilharziose-Gefahr. Das Wasser hat durch den Sodagehalt eine rotbraune Färbung und fühlt sich sehr weich und seifig an. Deshalb und durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Nationalpark Abijatta-Shala mit seiner reichen Vogelwelt ist der Langano ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für Touristen. An seinem Ufer liegen drei Hotelanlagen, das Bishangari, das Bekele Mola Hotel und das Wabe Shebbelle Resort. Zwischen dem Langano und dem See Zway liegt das vulkanische Massiv des Alutu.

Elmenteitasee:

Der Elmenteitasee (Lake Elmenteita,  Lake Elementeita oder Lake Elmentaita) ist ein stark alkalischer See im östlichen Arm des Ostafrikanischen Grabens.  Der See liegt im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs (Great Rift Valley). Das Seebecken wird im Norden von der Menengai-Caldera, im Süden vom Vulkan Mt. Eburru, im Westen vom Grabenrand des Mau-Escarpments und im Osten vom Kinangop-Plateau und dem Aberdare-Vulkankomplex (Aberdare Range) begrenzt. Das nur 590 km² große Einzugsgebiet ist regenarm, weswegen das hydrologische Budget des Beckens extrem negativ und der abflusslose See stark alkalisch ist. Der See liegt vollständig im Staate Kenia im District Nakuru in der Provinz Rift Valley, etwa 100 km nordwestlich der Hauptstadt Nairobi.  Der See ist die Heimat zahlreicher Flamingos und Pelikane. Es leben keine Fische im See.

 Chew Bahir:

Der Chew Bahir verfügt über keinen natürlichen Abfluss, seine Fläche variiert abhängig vom Zufluss. So ist er manchmal bis auf seine tiefsten Stellen im Nordosten komplett ausgetrocknet, während er bei ausreichendem Regen ein seichtes Binnengewässer mit bis zu 2000 km² darstellt. Das Wasser des Sees ist aufgrund der Verdunstung dermaßen salzhaltig, dass es für Kultivierungs- und Bewässerungszwecke nicht geeignet ist. Im Watt gibt es vorwiegend Pflanzen, die trotz des hohen Salzgehalts überleben können, wie zum Beispiel Riedgräser. Die Tierwelt wird von Vögeln beherrscht, bekannt ist der See vor allem für seine Flamingopopulation. Entdeckt wurde der Stefaniesee 1888 von der österreichisch-ungarischen Expedition Graf Telekis und Ludwig von Höhnels, welche den See nach der Ehegattin von Kronprinz Rudolf,Stephanie von Belgien benannt haben.

 

 

 

 

http://i.images.cdn.fotopedia.com/DuebEanLHZw-RSzz0oeNcmA-hd/World_Heritage_Sites

http://i.images.cdn.fotopedia.com/flickr-4550175253-hd/World_Heritage_Sites/Africa/East_Africa

http://i.images.cdn.fotopedia.com/DuebEanLHZw-YVQbbknfpJQ-hd/World_Heritage_Sites/Africa

http://farm9.staticflickr.com/8428/7550793880_75b58cdb72_h.jpg

http://i.images.cdn.fotopedia.com/DuebEanLHZw-gacoQ902mUo-hd/World_Heritage_Sites/Africa

http://images.cdn.fotopedia.com/flickr-3293470266-hd.jpg

http://images.cdn.fotopedia.com/flickr-3319139839-hd.jpg

http://images.cdn.fotopedia.com/flickr-2774839396-hd.jpg

http://images.cdn.fotopedia.com/bibiweb-gvgKFSFPwdI-hd.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/71/PferdeLangano08.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/Lake_elmenteita.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07/Lake_Chew_Bahir_satellite_image.png