Canyon in den USA

Canyon in den USA

 

Firehole Canyon, Wyoming

Ein einzigartiges Panorama bietet der Firehole Canyon im Flaming Gorge State Park. Das Wasser des Green River wird von einer fantastischen Bergszenerie am Ufer gesäumt: Wie die Schichten einer Torte liegen die Gesteine der letzten 40 Millionen Jahre offen. Fossilien urzeitlicher Tiere und Pflanzen kommen genauso oft vor wie alte indianische Felszeichnungen.

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Bryce CanyonUtah

Wenn sich die Natur als Künstler betätigt und mit dem Meißel der Erosion bildhauert, entstehen einzigartige Werke. Eines der imposantesten aus Kalkstein ist der Bryce Canyon: Unzählige spitze Säulen recken sich zum Himmel. Ihre geriffelte Oberfläche leuchtet gelblich bist rostrot. Aus den unterschiedlichen Schichtenköpfen Geologen auf das Alter dieses Gesamtkunstwerkes schließen.

Thors Hammer: Gemäß der germanischen Mythologie hat der altnordische Donnergott Thor die Macht, Erdbeben und Vulkanausbrüche auszulösen, wenn ein Schlag seines mächtigen Hammers die Erde trifft.

Canyonlands National ParkUtah

Nicht verwechseln mit dem Grand Canyon National Park ist diese Schutzgebiet in Utah bei Moab: Hier haben Colorado und Green River tiefe Schluchten und spitze Felsnadeln aus dem Stein geschliffen. Island in the Sky heißt die Hochebene im Norden zu Recht, hier haben die Flüsse Felsinseln aus dem Colorado-Plaetau gefräst, deren Sandsteinkanten steil abfallen.

 

Dead Horse Point State Park, Utah:

Einst galoppierten wilde Mustangherden über die Berge von Dead Horse Point State Park. Das Gelände ist so beschaffen, dass die Cowboys es als natürliches Gatter benutzen konnten. Vom Aussichtspunkt (610 m über den Plateau) hat man den spektakulärsten Blick aller Canyonlands-Nationalparks mit seinem großartigen erodierten Canyons genießen.

Goosenecks State ParkUtah

Wie eine reihe elegant gebogener Gänsehälse mäandert der San Juan River durch das felsige Hochplateau bei Mexican Hat nahe der Grenze zwischen Utah und Arizona. Damit das so bleibt ist das Gebiet als Goosenecks State Park geschützt. Denn diese bis zu 450 m tiefen, sehr ebenmäßig entwickelten Schluchten mit ihren rotbraunen Felswänden gehören zu den schönsten in Nordamerika.

 

Grand Canyon, Arizona

Fünf Millionen Menschen bauchen jedes Jahr dieses einzigartige Naturwunder, den Grand Canyon. Der Colorado River hat diese bis 1800 Meter tiefe Schlucht im Laufe von Jahrmillionen in das Coloradoplateau geschnitten, und zwar auf einer Länge von 350 km zwischen 6 km und 29 km breit. Je nach Tageszeit und Lichtverhältnissen bezaubern die unterschiedlichen Gesteinsschichten mit einem Farbspiel, das alle Nuancen zwischen Grau, Braun, Gelb und Rot zeigt

 

Antelope Canyon, Arizona

Nicht weit entfernt von künstlich aufgestauten Lake Powell bei Page liegen im Reservat der Navajos zwei kleine, aber feine Canyons: Der Upper und der Lower Antelope Canyon. Erosion hat aus dem Sandstein enge Schluchten herausgewachsen, deren unregelmäßig geformte Wände in Kombination mit dem Lichteinfall auf den farbigen Sandstein fantastische Anblicke bieten.

Buckskin Gulch, Arizona

Mit gleich drei Superlativen kann Buckskin Gulch in den Vermilion Cliffs aufwarten: Es ist der längste, der tiefste und der engste „Slot Canyon“ der Welt. Über 21,6 km zieht sich die Schlucht und bis zu 244 m tief. Die Wände haben im Durchschnitt oben und unten einen Abstand von nur 3 m, streben jedoch an manchen Stellen so sehr zueinander, dass sich ein Mensch gerade noch durchzwängen kann.

Paria Canyon-Vermilion Cliffs, Arizona

In diesen Canyon-Schutzgebiet gibt es bekannte Sehenswürdigkeiten:

Vermillion Cliffs: Zwar wüstenhaft und lebensfeindlich, dafür aber wie zum Ausgleich sehr farbenfroh schlängeln sich die Vermillion Cliffs durch den Nordosten Arizonas.

Coyote Buttes: Es handelt sich um versteinerte Sanddünen in der Paria Canyon-Vermilion Cliffs Wilderness.

The Wave: Der bunte Sandstein, ein hartes, festes Material, hat eine Wellenform angenommen und wirkt, als wäre er flüssig und könne wie Wasser gleich davon schwappen.

(Die Bilder erfolgen nach der Reihenfolge der Sehenswürdigkeiten)

 

Horseshoe Bend, Arizona:

Wie ein Hufeisen ist diese fantastische Schlucht des Colorado Rivers geformt und erhielt den entsprechenden Namen. Der Fluss bildet nahe der Stadt Page eine enge Schleife, die von einer hohen Klippe aus einen spektakulären Anblick bietet. Auf dem Colorado -Plateau hat der Fluss viele beeindruckende Landschaften geschafften, darunter als bekannteste den Grand Canyon.

 

Canyon de Chelly, Arizona:

Im Nordosten von Arizona liegt der Canyon de Chelly auf dem Gebiet der Navajos und bildet zusammen mit dem benachbarten Canyon del Mureto das Canyon de Chelly National Monument. Der charakteristische rote Sandstein der Region bricht hier steil ab und bildet Höhlen und Vorsprünge. In beiden Canyons siedelten schon vor etwa 1000 Jahren Menschen, denn die steilen Felswände boten Schutz.

 

Santa Elena Canyon, Texas:

Bis zu 500 m hoch ragen die Felswände der Chisos Mountains am Santa Elena Canyon über dem Rio Grande auf. Da wird eine Kanufahrt schnell von einem reinen Naturerlebnis zu einem spirituellen Erlebnis: Das Gefühl, dass der Mensch nur ein Sandkorn im Universum ist, drängt sich auf, die Endlichkeit des eigenen Lebens wird greifbar schon mancher ist hier zum Philosophen geworden.

Black Canyon, Colorado:

Der Black Canyon ist wegen seiner Schwarzgrauen Färbung benannt. Der Gunnison River fließt durch den Canyon durch einige Gefälle die 18 m³/s Wasser runter lassen. Der zerklüftete Black Canyon ist das Werk des Gunnison River, der sich tief in das harte, kristalline Gestein gegraben hat. Kein anderer Canyon Nordamerikas ist so schmal oder kann es mit der Steilheit seiner Felswände aufnehmen. Er heißt „Schwarzer Canyon“, weil nur sehr wenig direktes Sonnenlicht bis in die Tiefe vordringt.

 

Zion CanyonUtah

Der beeindruckende Zion Canyon mit seinen senkrecht aufsteigenden Wänden schneidet sich durch das weiche rote Sedimentgestein Südwest-Uthas. Der Canyon ist so tief, dass selten ein Sonnenstrahl den Boden berührt. Der mächtigste Felsen des Great White Throne ragt 750 m vom Talboden auf. In Nationalpark gibt es üppige hängende Gärten, Wasserfälle, eindrucksvolle Sandsteinsäulen und Felspyramdien.

Kings Canyon, Kalifornien:

Der im Durchschnitt fast 2.500 m tiefe Kings Canyon ist die tiefste Schlucht Nordamerikas. Der Kings River und die Gletscher mehrerer Eiszeiten haben sich ihren Weg durch das Tal gegraben und ein Gefälle von 4051m verursacht. Damit ist der Kings River der steilste Fluss der USA.

 

Spearfish Canyon, South Dakota:

Einer der renommiertesten Architekten Amerikas, Frank Lloyd Wright, bezeichnete den Spearfish Canyon als „großartigsten Canyon im Westen“. Er stellte fest, dass die besondere Wirkung durch das Zusammenspiel von vier nordamerikanischen Binomen zustande kommt: Rocky-Mountains Tannenwald, Wald aus Nordischer Fichte, Espen- und Birkenwald sowie Eichen und Pappeln der Ebene.

 

Monterey Canyon, Kalifornien:

Zwei Stunden südlich von San Francisco befindet sich der größte und tiefste submarine Canyon der Pazifikküste Nordamerikas: der Monterey Canyon. Nicht weit von Moss Landing in der Monerey-Bucht entfernt, erreicht diese riesige Unterwasserschlucht rasch Tiefen von 4000m.

 

Oak Creek Canyon, Arizona:

Dank der Höhenlage herrschen im Flusstal des Oak Creek in der nähe von Flagstaff (Arizona) niedrige Temperaturen und es regnet mehr als im sonst heißeren, oft wüstenähnlichen Arizona. Der Canyon ist tief und Schmal und mit Wäldern bedeckt. Der Canyon kann eine von bis zu 762 m aufweisen.

Cimarron Canyon, New Mexico:

Die imposanten Granitklippen des Cimarron Canyon beherrschen die malerischen Landschaft des Parks. Hoch in den Bergen New Mexikos gelegen, ist der Canyon ein herrlicher kühler Zufluchtsort vor der brennenden Hitze. Die Höhenlage des Canyons beträgt 2438m.

 

Las Huertas Canyon, New Mexico:

Der Las Huertas Canyon ist das Werk eines plätschernden Baches, der sich durch die Westflanke der Sandia Mountains  gegraben hat. An den oberen Hängen wachsen Holunder, Pappeln und weiden, während die tieferen Lagen von Pinyon-Kiefern, Wacholder und zahlreichen hitzetoleranten Gräsern und Sträuchern dominiert werden. Der Canyon ist 25 Millionen Jahre alt.

 Coal Mine Canyon, New Mexico:

Der Coal Mine Canyon unweit des Westernstädtchens Tuba City ist ein echter Geheimtipp unter Kletterern: Die faszinierenden Felskegel bieten immer wieder neue Herausforderungen. Besonders reizvoll anzuschauen sind die Farbkontraste, die der Übergang der roten Felsnadeln zu den schwarz-weißen Tafelbergen bietet. In der Nähe des Canyons siedeln noch heute Navajo-Indianer.

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 Blue Canyon, New Mexico:

Direkt neben dem Coal Mine Canyon liegt der kleinere Blue Canyon. Typisch für ihn ist die Ansammlung kleiner Felskegel, die wie Gnome beieinander hocken. Die Gesteinsschichten wechseln einander wie mit dem Lineal gezogen ab. Der Blue Canyon liegt im Reservat der Hopi, die von Navajo-Reservaten umgeben sind.

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 Dead Horse Point, Utah:

Über 150 Millionen Jahre brauchten die gewaltigen Kräfte der Natur, um dieses Spektakel zu formen. Vor der Jahrhundertwende weideten riesige Mustangherden auf den umliegenden Mesas. Sie wurden von den Cowboys auf die felsige Halbinsel getrieben, mit dem Lasso eingefangen und eingeritten. Die Legende berichtet, dass einige Pferde auf dem Plateau blieben und in Sichtweite des Colorado River verdursten mussten, weil es keine Fluchtweg gab. Von der rund 600 Meter hohen Abbruchkante einer gewaltigen Felshalbinsel geht der Blick zum Colorado River, der sich durch eine grandiose Felslandschaft windet.

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Bemerkung: Dies sind die bekanntesten Canyons der USA.

Bildquelle:

Firehole Canyon, WY

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Bryce Canyon UT

Thor’s  Hammer - Temple of Osiris

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Buck Canyon Overlook, winter

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Grand Canyon Sunset 1

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Horseshoe Bend, Page, Arizona

Canyon de Chelly, New Mexico

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Death Valley in California

Slide Rock Park, Arizona

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Frijoles Canyon - Bandelier Natl. Monument

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