Yellowstone Nationalpark

Durch die vulkanischen Aktivitäten im Yellowstone Nationalpark, gibt es unzählige heiße Seen und blubbernde Schlammlöcher. Viele Pflanzen vertragen das heiße, schwerfel- oder  silikathaltige Wasser nicht und sterben ab, wenn sie damit in Kontakt kommen. Dafür hat etwas entfernt davon, durch den seit fast anderthalb Jahrhunderten andauernden Naturschutz, eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna erhalten.

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Wichtigsten Sehenswürdigkeiten:

Firehole River und Midway Geyser Basin:

Kalt verlässt er seine Quelle im Madison Plateau, warm vereinigt er sich mit dem Gibbon River bei Madison Junction zum Madison River, denn unterwegs hat der Firehole River Energie getankt, als er das Upper, Midway und Lower Geyser Basin durchflossen hat. Allein das Midway Geyser Basin, das kleinste der drei Hauptgeysirbecken, gibt pro Minute 15000 l heißes Wasser an den Fluss ab.

Old Faithful:

In den Rocky Mountains liegt mit dem bereits 1872 gegründeten Yellowstone Nationalpark der älteste Nationalpark der Welt. Dieses Gebiet ist nach wie vor von Vulkanismus geprägt und bietet einzigartige und äußerst unterschiedliche Naturschauspiele. Dazu gehören 300 Geysiren. Während der Old Faithful wegen seiner Regelmäßigkeit bekannt ist, gilt der Steamboat Geysir als der höchste der Welt. 60 m schießt das Wasser des Old Faithul in die Luft.

Steamboat Geysir:

130 m schießt das Wasser aus dem höchsten Geysir der Erde. Er bricht zwar nicht so regelmäßig wie der Old Faithul aus, aber der Ausbruch von ihn ist gigantisch und erstaunlich. Eine 130 m hohe Wassersäule schießt in die Luft. Nur alle paar Tage bricht der Geysir aus und hinterlässt bleibende Eindrücke.

Mammoth Hot Springs:

Im Norden des Yellowstone Nationalparks, direkt an der Grenze zu Montana, fließt heißes Quellwasser über Stufen ins Tal hinab. Im Laufe der Zeit haben die ausgefallenen Kalkanteile hier große Terrassen und Becken gebildet. Darin siedeln Algen und Bakterien und sind für das rieche Farbenspiel in den Becken verantwortlich, das von Temperaturen und Sonneneinstrahlung abhängt.

Fishing Cone:

Wie ein Minivulkan oder ein Schornstein eine Unterwasserhütte wirkt dieses dampfende Loch. Es handelt sich um das Austrittsloch des Geysir Fishing Cone. Er erhielt seinen Namen, weil sich ein Fischer verbrannte, als das heiße Wasser plötzlich 12 m hoch schoss. Denn manche der 300 Geysiren im Yellowstone National Park liegen unter Wasser, vor allem im West-Thumb-Geysirbecken.

Grand Prismatic Spring:

Der Name dieser heißen Quelle im Yellowstone Nationalpark ist tatsächlich Programm: Nicht nur, dass sie einen Durchmesser von stolzen 91 m vorweisen kann und damit die drittgrößte heiße Quelle der Welt ist, sonder sie besticht auch durch eine wunderbare Farbenpracht und kann sicher mit der eines Prismas mithalten. Das Wasser erreicht eine Temperatur von 70°C und hat einen Durchmesser von 100 m.

Tower Fall:

Einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt der Wasserfall des Tower Creek: Umrahmt von hoch aufragenden Felsspitzen fällt er über 40 m senkrecht in die Tiefe und scheint die Gegensätze unten und oben, flüssig und fest, die durch Wasser und Stein symbolisiert werden, aufzuheben. Die Felsen bestehen aus erodierten Vulkangestein. Der riesige Wasserfall gehört zum Yellowstone Nationalpark.

 Minerva Spring Teraces:

Die Minerva-Terrassen gehören zu den Top-Attraktionen des Yellowstone Parks. Es handelt sich um Sinterterrassen, also um Terrassen, über die heißes Wasser mit hohem Mineralanteil läuft. Diese Mineralien fallen aus und führen zu der typischen Kruste. Die Minerva Terrassen sind übersät von kleinen Wasserlöchern und schimmern in strahlenden Weiß, aber auch in Gelb, Orang und Lachsfarben.

Supervulkan:

Unter den Supervulkanen gilt der Yellowstone als der gefährlichste. In einem Zyklus von etwa 700.000  bis 900.000 Jahren kommt es zu gewaltigen Eruptionen. Der letzte Ausbruch setzte 1.000 km³ Asche und vulkanisches Material frei, das zu einem globalen vulkanischen Winter führte. Ursache für die Aktivität des Yellowstone-Vulkans ist ein Hot Spot, auf dem der Vulkan sitzt, der eine in 8000 Metern Tiefe liegende Magmakammer nährt. Erdbeben und Geysire sind die äußeren und erfahrbaren Anzeichen erhöhter seismischer Aktivität. Steigt der Druck in der Magmakammer, so verändert sich die Struktur der Caldera. An ihren Rändern bilden sich Risse, Gase und Lava treten aus. In den vergangenen Jahrzehnten waren immer wieder Perioden “thermischer Unruhe” zu verzeichnen. Allerdings ließ die Aktivität mittlerweile wieder nach.