Hoaresee

Der Hoaresee (englisch Lake Hoare) ist ein etwa dreieinhalb Kilometer langer und 1,94 km² großer See in Viktorialand in der Antarktis. Er liegt im Taylor Valley zwischen Tschadsee und dem Kanadagletscher, der ihn staut. Der See ist das ganze Jahr über mit Eis bedeckt, dessen Dicke im Durchschnitt etwa vier Meter beträgt.

Er wurde von der achten antarktischen Expedition der neuseeländischen Victoria University of Wellington, welche in den Jahren 1963 und 1964 diese Gegend besuchte, nach dem Physiker R. A. Hoare benannt. Dieser war ein Mitglied bei einigen Expeditionen der Victoria University gewesen, welche die Seen im Taylor-, Wright- und Viktoriatal erkundete.

Fläche 1,94 km²
Länge 4,2 km
Breite 1 km
Volumen 17.500.000 m³
Maximale Tiefe 34 m

 

 

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