Ussurische Küste

Felsenküste des Japanischen Meeres bei Wladiwostok (© Pixabay-License / le_cavalier – Марина Иванова)

Ussurien gehört zu den wildesten Naturregionen der Erde. Gelegen im äußersten Osten des Eurasischen Kontinents zwischen der Grenze zu Nordkorea, China und der Amur-Mündung, gehört Ussurien zu den Orten mit einzigartiger Flora und Fauna. Geprägt wird die Landschaft vom dicht bewaldeten Sichote-Alin-Gebirge. Ussurien gehört mit zu den unberührtesten Orten und ist wenig erschlossen, daher bewahrt sich dort ein einzigartige Natur. Aber nicht nur das Inland mit seinen Flusstälern und dichten Wäldern ist interessant, sondern auch die zerklüftete und felsige Küste am Pazifischen Ozean ist wunderschön. Zwischen der Amur-Mündung und der Hafenstadt Wladiwostok befindet sich ein über tausend Kilometer langer Küstenstreifen mit unberührter Wildnis und nur kleinen Orten. Im Fernen Osten Russlands bilden und säumen steile Klippen und zerklüftete Felsen die Küste. Die Rauheit der Natur wird von den peitschenden Winden und eisigen Wintertemperaturen verstärkt. Einzelne Felsen spitzen aus dem tosenden Pazifik hervor und stellen für Wasservögel wichtige Brutstätten und Lebensräume dar. Die Ussurische Küste gehört zu den unbekanntesten und gerade deshalb zu den schönsten und unberührtesten Küstenlandschaften der Erde. Im Winter ist die Küste des Japanischen Meeres vereist und bitterkalt, während die wärmeren Jahreszeiten viel Regen bringen und eine üppige Vegetation erblüht und ergrünt. Die dichte Wälder werden von Amur-Tigern durchstreift, seltener ist noch der Amur-Leopard. Südlich von Wladiwostok auf der Insel Russkiy (Russki) liegt das Kap Tobizina, dieses Kap gehört zu den Highlights der Ussurischen Küste und ist für seine zerklüfteten Klippen und weiten Ausblicken bekannt.