Midwest

Chicago (© Pixabay-License / David Mark); Badlands (© Pixabay-License / Lisa Johnson); Bison in South Dakota (© Pixabay-Licnese / Skeeze); Gateway Arch von St. Louis (© Pixabay-License / Alexander Schettino); Tahquamenon Falls in Michigan (© Pixabay-License / Jason Gillman); Gewittersturm in den Great Plains (© Pixabay-License /Free-Photos), Countryside von Iowa (© Pixabay-License /David Mark); Skyline der Metropole Detroit (© Pixabay-License /Peter Mol)

Die Midwestern United States (off. North Central Region), auch gennant als American Midwest, Middle West oder einfach Midwest, stellen eine riesige Region im nördlich-zentralen Teil der Vereinigten Staaten dar. Der Midwest liegt im Übergangsbereich des Northeast und dem Western United States dar mit Kanada im Norden und den South Central im Süden.

Nach der Definition des Census Bureau gehören 12 US-Bundesstaaten zum Midwest: Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Michigan, Minnesota, Missouri, Nebraska, North Dakota, Ohio, South Dakota und Wisconsin. Alle Staaten liegen hauptsächlich in der Großlandschaft der Interior Plain zwischen den Appalachen und den Rocky Mountains. Zu den größten Flüssen zählen der Ohio River, Missouri River und der obere Mississippi River. 2012 lag die Bevölkerungsanzahl bei ca. 65.400.000 Einwohner. Der Midwest lässt sich nach den Census Buren in zwei Sektionen einteilen: East North Central Division (IL, IN, MI, OH, WI), die auch einen Teil der Great Lakes Region darstellt, und der West North Central Division (IA, KS, MN, MO, ND, NE, SD), in der auch die Great Plains Region zugehörig ist.

Chicago ist die größte Stadt des amerikanischen Midwest und bevölkerungstechnisch die drittgrößte Metropole der ganzen USA. Weitere Großstädte des Mittleren Westens sind Columbus, Indianapolis, Detroit, Milwaukee, Kansas City, Omaha, Minneapolis, Wichita, Cleveland, St. Paul, St. Louis, Cincinnati, Madison und Des Moines. Chicago und seine Vorstädte weisen ingesamt 9,9 Mio. Einwohner auf, gefolgt von der Metro Detroit, Minneapolis-St. Paul, Greater St. Louis, Greater Cincinnati, Metro Kansas City,Metro Columbus und Greater Cleveland.


Geographie:

Die riesige Region besteht aus flachen und hügeligen Landschaften der Interior Plains. Zwei Drittel der gesamten Fläche werden von den Interior Lowland eingenommen. Diese Tiefländern steigen gen Westen an. Im östlichen Kansas erhebt sich die Landschaft auf über 1500 m. Westlich dieses Escarpments spricht man von den Great Plains. Geographen teilen die Interior Plains in zwei Sektionen: die Interior Lowlands und die Great Plains. Die Lowlands liegen im Schnitt unter 460 m über den Meeresspiegel, während die Great Plains deutlich höher liegen. In Colorado erreichen die Great Plains eine Seehöhe von 1500 m. Die Lowlands sind Teil der Bundesstaaten Iowa, Illinois, Ohio, Michigan, Tennessee und Kentucky. Missouri und Arkansas liegen auch in den Lowlands, jedoch werden die zwei Bundesstaaten von den Ozarks geprägt. Missouri ist im Süden hügliger und bergiger, daher zählt dieser zu den Interior Highlands. Das östliche Ohio ist Teil des Appalachian Plateau.

Landschaften:

Flaches und leichthügeliges Terrain dominieren den Großteil der Landschaft, dennoch ist die geographische Vielfalt an kleineren Landschaften recht hoch. Beispielsweise ist das Land an den Übergängen zu den Gebirgen, wie an den Appalachen, deutlich hügeliger und bewaldeter. Im Nordosten liegt das Great Lakes Basin mit vielen Wald- und Sumpflandschaften. Im äußersten Norden befinden sich die Küste am Lake Superior mit schroffen Felsformationen und dichten Wäldern. Die North Shore of Lake Superior in Minnesota ist teil des zerklüftet-vulkanischen Kanadischen Schildes. Im Süden geht das Land in die Ozarks über. Im Südwesten von Wisconsin und Anrainerstaaten liegt die erodierte Landschaft der Driftless Area, einen schon eiszeitlichen Gletschern nichtüberzogenen Landstrich. Das Appalachen-Plateau (Appalachian Plateau) stellt eine sanfte Hügellandschaft dar, diese geht im zentralen Ohio zu flacheren Gefilden über, wo hauptsächlich Ackerbau betreiben wird und große Städte sich ausbreiten. Dieser Übergang stellt den Beginn der riesigen Interior Plains von Nordamerika dar. Die wahrhaftigen Prärien findet man in den Great Plains vor. Iowa und ein Großteil von Illinois liegen in der “prairie peninsula”, ein nach östlich reichendes Ausbreitungsgebiet von Prärien, das im Norden von Nadel- und Mischwäldern, und im Süden/Osten von Hartholzwäldern umgeben ist.


Klima:

Durchschnittliche Nachttemperatur in Januar

Der Mittlere Westen der USA stellt ein riesiges Gebiet mit unterschiedlichsten Klimaregionen dar. Jedoch kann man sagen, dass der Midwest grundsätzlich ein feuchtes Kontinentalklima mit recht hohen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter aufweist. Die Niederschläge sind ganzjährig recht hoch, wobei in manchen Regionen, vor allem im Westen, ein semi-arider Einschlag zu spüren ist. Die südlichen Regionen von Illinois, Indiana und dem zentralen und südlichen Missouri herrscht ein feuchtes Subtropenklima. Auch der äußerste Süden von Ohio weist ein subtropisches Feuchtklima auf.

Temperaturen:

Durchschnittliche Tagestemperatur in Juli

Der Mittleren Westen weist extreme Temperaturschwankungen auf. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei +10°C, was mit den Durchschnittswerten von England vergliechen werden kann. Jedoch herrscht im Mittleren Westen kein ausgeglichenes Klima sondern ein Extremklima mit Temperaturunterschieden von bis zu 40°C. Die Winter sind sehr kalt und weisen eine nächtliche Durchschnittstemperatur von -9°C auf, während die Sommer Tageswerte von durchschnittlich +29°C aufweisen. Jedoch können die Werte auf unter -30°C oder auf über +40°C steigen, d. h. jährliche Temperaturunterschiede bis zu 70°C.


Illinois:

Chicago (© Pixabay-License / David Mark); Starved Rock State Park (© Pixabay-License / Yinan Chen); Chicago Harbor Lighthouse (© Pixabay-License / JeanineW); Countryside des südlichen Illinois (© Pixabay-License / Jan den Ouden); Illinois River (© Pixabay-License / Mike Goad); State Capitol of Illinois in Springfield (© Pixabay-License / Andreas H.); Rock Island (© Pixabay-License / David Mark); Skyline von Chicago (© Pixabay-Licnese / Skeeze); Mississippi River in Illinois (© Pixabay-Licnese / Skeeze); Countryside (© Pixabay-License / gzu)

Illinois, “The Land of Lincoln”, gehört zu den östlichen Midwest-Staaten und liegt im Norden am Südwestufer des Lake Michigan. Illinois ist ein bedeutsamer Bundesstaat. Er ist Geburtsort großer Politiker, wie Barack Obama, Ronald Reagan oder Abraham Lincoln. Die Weltmetropole Chicago ist das pulsierende Herz des Mittleren Westen und gehört zu den wichtigen Städten der gesamten USA. Chicago gilt als Geburtsstadt des Wolkenkratzers. Die Hauptstadt Springfield ist zugleich der Ort, wo Abraham Lincoln seine politische Laufbahn begann. Illinois ist Starpunkt der legendären Route 66. Diese verläuft quer durch den Bundesstaat und passiert Bloomington und Springfield, bevor sie bei St. Louis (Missouri) über den Mississippi River führt und somit die Grenze zu Missouri überquert. Zu den Hauptattraktionen im Bundesstaat zählen die Weltmetropole Chicago, die Hauptstadt Springfield, die historischen Gebäude von Rock Island und die Route 66. Für Erholung sorgt die Küste des Lake Michigan sowie die vielen State Parks und Naturschutzgebiete.

Geographisch gesehen liegt Illinois zwischen dem Lake Michigan und dem Mississippi River. Der US-Bundesstaat ist geprägt von weiten Ebenen mit Flusstälern und bewaldeten Berg- und Hügellandschaften. Illinois ist reich an unterschiedlichsten Landschaftsbildern, da dort der fruchtbare und grüne Osten mit dem flachen und öderen Westen zusammentrifft. Illinois reicht von den Great Lakes bis hin zum Mississippi Embayment, praktisch ein Bundesstaat, der als Übergang von den Nordstaaten zu den Südstaaten bezeichnet werden kann. Illinois wird auch als “Prairie State” bezeichnet. Grund für die Namensgebung ist das große Verbreitungsgebiet an Steppen. Solche Prärien sind für den östlichen Teil des Mittleren Westens eher selten, dennoch weist das Ausbreitungsgebiet dieser Landschaft, einen östlichen Korridor bis nach Indiana auf. Zu den Hauptflüssen des Bundesstaates zählen der Illinois und Mississippi River. Illinois liegt in zwei Klimazonen. Im Norden herrscht ein Kontinentalklima mit sehr kalten, strengen Wintern sowie feucht-heißen Sommern. Im zentralen Teil des Staates ist das Klima etwas milder, wobei ein kontinentaler Charakter zu spüren ist. Daher spricht man von einem Übergangsklima. Der Süden weist ein subtropisches Klima mit sehr heißen Sommern und vergleichsweise milden Wintern auf. Dennoch sind auch die Winter im Süden frostig. An der Küste des Lake Michigan ist das Klima für die Verhältnisse des nördlichen Illinois recht mild.


Indiana:

Indiana Dunes National Park (© Pixabay-License / David Mark); Indianapolis (© Pixabay-License / David Mark); Bridgeton Mill (© Pixabay-License / David Mark); Countryside (© Pixabay-License / David Mark); Scheune mit Farmland (© Pixabay-License / Yinan Chen); Leuchtturm von Michigan City (© Pixabay-License / Matthew Kubik); Seenlandschaft (© Pixabay-License / alsi); Courthouse von Warsaw (© Pixabay-License / David Mark); Gewittersturm (© Pixabay-License / Stephen Marc); Skyline von Indianapolis (© Pixabay-License / David Mark)

Indiana ist ein Bundesstaat des östlichen Mittleren Westens und liegt im Übergangsbereich zum Amerikanischen Osten. Indiana ist einer der Great-Lakes-States und hat im Nordwesten Anteil an den Lake Michigan. Der Name “Indiana” bedeutet soviel wie “Land der Indianer”. Einst lebten im heutigen Staatsgebiet Stämme der Shawnee, Potawatomi oder Wea. Auch ist Indiana das Hauptsiedlungsgebiet der Amish People. Hauptstadt des Bundesstaates ist Indianapolis mit boomenden Stadtzentrum und der Motor Speedway, wo auch Formel 1-Rennen ausgetragen wurden. Die Stadt Bloomington ist bekannt für ihre gigantische Universität, in der Universität sind mitunter über 35.000 Studierende eingeschrieben.

Indiana liegt im Übergangsbereich von Ost zu West, und Nord zu Süd. Im Norden liegt der Lake Michigan und die Great-Lakes-Region, während im Süden der Ohio River seine Grenze zu Kentucky und somit zu den Südstaaten bildet. Das Relief ist recht flach und erreicht mit dem Hoosier Hill (383 m), den höchsten Punkt. Zu den absoluten Highlights zählen die Seenlandschaften und die historischen Städte. Weite Ebene sind von riesigen Feldern geprägt und werden von kleinen Waldstücken voneinander getrennt. Neben Weizen, werden auch Mais und Sojabohnen angepflanzt. Selbst Tabak lässt sich in vielen Regionen des Bundesstaates anbauen. Auch stammen viele Fleisch-, Molkereiprodukte und Milch aus Indiana und werden großteils in der ganzen USA verkauft.

Indiana ist ein Urlaubsziel für Städtereisen, historische Interessierte und Naturliebhaber. Historisch bedeutende Städte mit alten Gebäuden, rustikale Scheunen im Farmland und rote Mühlen prägen das Kulturland von Indiana. Im Süden wird der südstaatliche Einfluss mehr und mehr spürbar. Evansville ist auch mit die wärmste Stadt Indianas. Der Ohio River bietet super Voraussetzungen für Rafting- und Kajaktouren. Indiana ist somit ein Land zwischen Kultur und Natur sowie Geschichte und Moderne.


Iowa:

Des Moines (© Pixabay-License / 2564368); Typische Farm in Iowa (© Pixabay-License / 1778011); Amish (© Pixabay-License / David Mark); Grundy Lake (© Pixabay-License / 1778011); Dubuque (© Pixabay-License / David Mark); Mississippi River bei Dubuque (© Pixabay-License / David Mark); Countryside (© Pixabay-License / David Mark); Farm (© Pixabay-License / 1778011); Typische Agrarlandschaft (© Pixabay-License / David Mark)

Iowa liegt im Zentrum des Mittleren Westens. Zur Kolonialzeit war Iowa Teil von French und Spanish Louisiana, daher weist die Flagge gleiche Muster, wie die der französischen Flagge auf. Nach dem Louisiana Purchase nahm die Landwirtschaft stark zu. Iowa ist heute das Herz des amerikanischen Corn Belts. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm die Ökonomie seitens der Biotechnik und Technologie sowie der umweltfreundlichen Energieproduktion stark zu. Dennoch ist Iowa ein bedeutsamer Agrarstaat. Iowa gehört zu den sichersten Bundesstaaten mit geringer Kriminalität.

Westwärts von Wisconsin, ähneln sich die Landschaften der beiden Staaten sehr stark. Geprägt von roten Farmhäusern inmitten riesiger Felder, gesäumt von bewaldeten Hügelrücken. 2/3 der Gesamtfläche von Iowa stellen Farm- und Ackerland dar. Jedoch findet man keine weiten Wiesen sondern endlos wirkende Mais- und Sojabohnenfelder vor. Iowa wird daher auch als “Corn State” bezeichnet. Trotz der hohen landwirtschaftlichen Nutzung der Landschaft, findet man unberührte Natur, Grasländern, Sumpflandschaften und Seen vor. Des Moines ist Hauptstadt des Bundesstaats und stellt zugleich die größte Metropole Iowas dar. Iowa erstreckt sich zwischen den beiden Flüssen Missouri River im Westen und Mississippi River im Osten. Die waldreichen Gebiete des Südens und Ostens gehen im Norden und Westen in die Prärien der Great Plains über. Das Relief ist sehr flach. Die Ebenen werden durch kleinere Hügelrücken begrenzt.

Aufgrund der Inlandlage und der weiten Entfernung zu großen Wassermassen oder Gebirgen, ist das Klima in Iowa extrem und kontinental. Die Winter sind sehr streng und kalt, während die Sommer mitunter sehr heiß werden können. Die wärmste Region ist in und um Keokuk im Mississippi River Valley. Vor allem im Frühjahr und Frühsommer kommt es zu heftigen Gewitterstürmen mit Tornados.


Kansas:

Wichita (© Pixabay-License / RJA1988); State Capitol of Kansas in Topeka (© Pixabay-License / Ranagy); Countryside mit Sumpflandschaft (© Pixabay-License / Dani Myrick); Kornfeld (© Pixabay-License / Falkenpost); Monument Rocks (© Pixabay-License / Alan Parker); Prärie (© Pixabay-License / Ramaxeymiles); Kansas City (© Pixabay-License / Jake Heckey); Countryside mit Hügelrücken (© Pixabay-License / CJMcCay); Countryside mit Windrad (© Pixabay-License / CJMcCay); Sonnenuntergang bei Halstead (© Pixabay-License / Mike Goad)

Kansas gehört zu den südlichen Staaten des Midwest und stellt die klassische Vorstellung des Mittleren Westens mit weiten Prärien, Tornados und Farmländern dar. Die Hauptstadt ist Topeka, während Wichita die meisten Einwohner aufweist. Benannt ist der “Sunflower State” nach dem Kansas River. Der Begriff “Kansas” stammt vom Indianerstamm der Kansa ab, diese siedelten entlang des Flusses. Der Name “Kansa” bedeutet soviel wie “Volk des Südwindes”. Für tausende von Jahren war Kansas Heimat vieler Stämme der amerikanischen Ureinwohner. Indianerstämme im Osten lebten die Ureinwohner in Dörfern entlang der Flüsse. Die Stämme des Westens führten ein Halbnomandenleben und folgten den Zug der Bisons.

Der Westen von Kansas wird von der weiten Central Plain Nordamerikas eingenommen. Das Relief ist flach und wellig. Im Osten ist das Gelände deutlich hügliger und bewaldet. Die Höhenlage steigt von Ost nach West an und erreicht mit den Mount Sunflower (1231 m), den höchsten Punkt. Viele sind der Ansicht, dass Kansas der flachste US-Bundesstaat ist. Jedoch lässt sich die Aussage “flatter than a pancake” nicht bestätigten, da Kansas lediglich auf Platz 23 der flachsten Bundesstaaten der USA liegt. Im östlichen Kansas liegt der Übergang von der Central Plain zu den Great Plains.

Zu den sehenswerten Städten zählen neben Wichita und Topeka auch Kansas City, Manhattan, Dodge City, Lawrence und Salina. Dodge City, Lawrence und Manhattan weisen ein historisches Stadtzentrum mit relativ alten Gebäuden auf. Ansonsten ist die Natur von der Prärie der Great Plains geprägt. Die Monument Rocks zählen mitunter zu den Highlights. Eine Besonderheit stellten die Flint Hills dar. Diese Hügellandschaft zieht sich quer von Nord nach Süd durch Kansas und weist unberührte Prärielandschaften auf.


Michigan:

Leuchtturm von Charlevoix (© Pixabay-License / Wokandapix); Indian Summer in Michigan (© Pixabay-License / Todd Kay); Countryside mit Scheune (© Pixabay-License / Suzanne Sudekum); Mackinac Bridge (© Pixabay-License / PublicDomainPictures); Seenlandschaft (© Pixabay-License / Todd Kay); Skyline von Detroit (© Pixabay-License /Peter Mol); Trap Hills im Ottawa National Forest (© Pixabay-License / David Sieberg); Flusslandschaft (© Pixabay-License / Todd Kay); Lake Michigan (© Pixabay-License / Skeeze); Felsenküste des Pictured Rocks National Lakeshore (© Pixabay-License / amylynnparrett); Crisp Point Lighthouse (© Pixabay-License / csbonawitz)

Michigan ist ein Bundesstaat voller Gegensätze. Aufgeteilt in zwei Halbinseln, der Lower und Upper Peninsula, weist Michigan eine Küstenlänge von 5150 km auf. Der Bundesstaat hat Anteil an vier Seen der Great Lakes und vermittelt ein Feeling, als wäre man an einer Meeresküste. Generell weist der Bundesstaat über 11.000 Seen auf, daher verwundert es nicht, dass Michigan soviel bedeutet wie “Großes Wasser”. Die Lower Peninsula mit der Automobilmetropole Detroit ragt wie eine Faust in die Wasserflächen der Great Lakes. Die Lower Peninsula ist der boomende Teil des Bundesstaates und ist deutlich besiedelter als der wilde Norden. Die Upper Peninsula stellt ein absolutes Gegenstück dar. Dort findet man endlose Wildnis vor. Die Hauptstadt ist Lansing und Detroit ist die einwohnerstärkste Stadt des Bundesstaates.

Die beiden Halbinseln werden von der Straits of Mackinac voneinander getrennt. Aufgrund der nördlichen Lage der Mackinac Bridge und der Straße von Mackinac, kann man von dort aus schon Polarlichter beobachten. Zu den größeren Flüssen Michigans zählen der Wisconsin River auf der Upper Peninsula und der Kankakee-Illinois River auf der Lower Peninsula. Kein Punkt des Bundesstaates ist mehr als 10 km von einen Gewässer entfernt. Die Upper Peninsula ist stark bewaldete und im Westen relativ bergig. Die bis zu 610 m hohen Porcupine Mountains stellen eine Wasserscheide zwischen den Zuläufen des Lake Superior und Lake Michigan dar. Der Mount Arvon in den Huron Mountains ist mit 603 m, der höchste Punkt Michigans. Die Lower Peninsula macht 2/3 der Gesamtfläche von Michigan aus und ist von saftwelligen Hügellandschaften und Ebenen geprägt. Ein kleiner Hügelzug durchzieht die Lower Peninsula von Nord nach Süd, dort liegt auch der Briar Hill mit 520 m.

Umgeben ist Michigan vom Lake Erie, Huron, Michigan und Superior, praktisch gesehen vier der fünf Great Lakes. Die Küstenlandschaften der Großen Seen sind recht unterschiedlich. Der Lake Michigan weist sandige Ufer auf, darunter auch die Sleeping Bear Dunes. Die Küste des Lake Superior ist felsig und deutlich steiler. Die Küstenlandschaft des Lake Huron ist recht abwechslungsreich und reicht von Steilküsten über flache Buchten bis hin zu Sandstränden. Die Küstenlinie des Lake Erie wird Großteils von der Metropolregion Detroits geprägt.


Minnesota:

Skyline von Minneapolis (© Pixabay-License / Skeeze); Split Rock Lighthouse (© Pixabay-License / Lasse Holst Hansen); Roadway (© Pixabay-License / Lasse Holst Hansen); Leuchtturm von Duluth (© Pixabay-License / James DeMers); Superior National Forest (© Pixabay-License / Yinan Chen); Skyline von St. Paul (© Pixabay-License / Yinan Chen); St. Croix River (© Pixabay-License / Erin Peterson); Seenlandschaft im Herbst (©  Pixabay-License / Shelly Hafens); St. Paul mit Mississippi River (© Pixabay-License / 12019); Duluth (© Pixabay-License / James DeMers); Eisschollen des Lake Superior (© Pixabay-License / rickyoumans); See mit Steg (© Pixabay-License / Sean Bennett); Frontenac State Park mit Mississippi River Valley (© Pixabay-License / Yinan Chen)

Minnesota, das “Land der zehntausend Seen”, ist ein riesiger US-Bundesstaat im nordzentralen Teil des Mittleren Westens. Er stellt den Übergang von der Great-Lakes-Region zu den Great Plains dar. Sowie die meisten Great-Plains-Staaten, war auch Minnesota Heimat vieler uramerikanischen Stämme. Ab dem 17. Jahrhundert wurde das heutige Gebiet von Minnesota von den Franzosen missioniert und erobert. Im heutigen Gebiet von Minnesota siedelte einst Stämme der Dakota und Ojibwe/Anishinaabe. Im 19. Jahrhundert und dem frühen 20. Jahrhundert siedelten viele europäische Immigranten in Minnesota. Die meisten stammen aus Skandinavien oder Deutschland.

Geprägt ist der Bundesstaat von weiten Prärien im Westen, jedoch sind diese stark von der Landwirtschaft in Anspruch genommen worden. Im Norden erstrecken sich die gigantischen North Woods, ein wenig besiedeltes Gebiet mit wilden und dichten Wäldern. Minnesota ist der nördlich gelegenste Bundesstaat der USA außerhalb von Alaska. Der Northwest Angle mit dem Lake of the Woods liegt nördlich des 49. Breitengrades. Im Nordosten hat der Bundesstaat Anteil an den Ufern des Lake Superior mit der Küstenstadt Duluth. Im Südosten liegen die beiden Twin Cities, Minneapolis und St. Paul. Zu den größeren Flüssen zählen der Mississippi River, St. Croix River, Minnesota River und der Red River. Der höchste Punkt des Bundesstaates ist der Eagle Mountain mit 701 Metern, welcher nur etwa 21 Kilometer vom mit 183 Metern tiefsten Punkt am Ufer des Oberen Sees entfernt ist. Das Relief von Minnesota reicht von weiten Ebenen bis zu sanften Hügellandschaften. Somit reicht auch das Landschaftsbild von Wäldern, Prärien über Mittelgebirge und weiten Flusstälern.

Minnesota ist nicht nur ein beliebtes Zeil für Outdoor-Aktivitäten, sondern hat auch ein reiches kulturelles Erbe zu bieten. Die Siedler aus Deutschland und Skandinavien brachten ihre Kultur mit nach Minnesota, diese prägt bis heute in machen Städten und Regionen immer noch das Leben und die Städte. Als absolutes Kulturzentrum zählt die Metropolregion der Twin Cities. Minneapolis und St. Paul weisen nach New York City, die höchste Dichte an Theatern auf. Beispielsweise haben auch viele Musiker ihre Wurzeln in Minnesota, darunter Bob Dylan, Prince oder Judy Garland. Auch die wuchtige Kathedrale von St. Paul, der Hauptstadt von Minnesota, mit ihrer 93 m hohen Kuppel, gehört zu den absoluten Highlights der historischen Bauwerke.


Missouri:

Kansas City (© Pixabay-License / 12019); St. Louis mit dem Gateway Arch (© Pixabay-License / Alexander Schettino); Bluffs am Missouri River (© Pixabay-License / PublicDomainPictures); Countryside mit Scheune (© Pixabay-License / 12019); Columbia (© Pixabay-License / Mike Gattorna); Loes Hills am Missouri River (© Pixabay-License / Roy Harryman); Alley Springs (© Pixabay-License / Skeeze); Herbst in den Ozarks (© Pixabay-License / 12019); “Top of the Rock” bei Ridgedale (© Pixabay-License / Chuck Whetstone); Missouri River (© Pixabay-License / Mike Gattorna); State Capitol of Missouri in Jefferson City (© Pixabay-License / 12019); Windräder in den Ebenen (© Pixabay-License / 12019); Bill Emerson Memorial Bridge bei Cape Girardeau (© Pixabay-License / guerriernoir)

Missouri gehört zu den südlichen Staaten des Mittleren Westens. Zu den größeren Städten zählen St. Louis, Kansas City, Springfield und Columbia. Hauptstadt ist Jefferson City. Namensgeber ist der Fluss Missouri, doch der Name selbst stammt vom gleichnamigen indigenen Volk ab, das zur Sprachfamilie der Sioux gehörte. Übersetzt bedeutet der Name soviel wie “Stadt der großen Kanus”. Der “Show Me State”, wie er auch im Volksmund genannt wird, wird vom Mississippi und Missouri River durchflossen.

Im Süden von Missouri liegen die Ozarks, ein bewaldetes Hochland mit Holzabbau, Bodenstoffen und Naherholungszielen. Der Missouri River, Namensgeber des Bundesstaates, fliesst durch das Zentrum des Staates und mündet bei St. Louis in den Mississippi River. Dieser bildet die Grenze zu Illinois. Nördlich, teils auch südlich, des Missouri Rivers liegen die Northern Plains, diese reichen bis nach Iowa, Nebraska und Kansas. Das Relief dieser Ebenen ist leichthügelig und wurde während der letzten Eiszeit gebildet. Missouri ist bekannt für seine großen Bluffs entlang der Flüsse. Im südlichen Missouri liegen die Bergländer der Ozarks. Diese Region ist karstig und wird von vielen Dolinen und Höhlen geprägt.Das Ozark-Plateau selbst reicht bis in die Nachbarstaaten und ist dem Ozark-Gebirge vorgelagert. Der südöstlichste Teil des Bundesstaates wird als Missouri Bootheel bezeichnet. Dieses Gebiet liegt in der Mississippi Alluvial Plain (Mississippi Embayment). Der Bootheel ist das feuchteste und wärmste Gebiet von Missouri. Das Relief ist sehr flach und ist die niedrigste Region des Bundesstaates. Im Südosten werden Baumwolle und Reis angebaut.

Viele Touristen besuchen nicht gezielt der Bundesstaat, obwohl dieser wahre Naturschätze und viel Kultur aufweist. Im Norden die Grasebenen und im Süden die bewaldeten Ozark. In Kansas City gibt es Jazzclubs und viele Museen. St. Louis ist bekannt für seinen 192 m hohen Gateway Arch, dem “Tor zum Westen”, der sich über dem Mississippi River erhebt. Zu den absoluten Highlights zählt der Lake of Ozarks im äußersten Süden Missouris mit seinen mäandernden Ufern.


Nebraska:

Omaha (© Pixabay-License / Scott Peck); Farm mit Windmühle (© Pixabay-License / David Mark); State Capitol of Nebraska in Lincoln (© Pixabay-License / David Mark); Prärie der Great Plains (© Pixabay-License / David Mark); Gewittersturm in Cordova(© Pixabay-License / David Mark); Fort Robinson(© Pixabay-License / bcbrewster); Keya Paha County (© Pixabay-License / Gary Reber); Niobrara River bei Valentine (© Pixabay-License / David Mark); Stadtbild von Fremont (© Pixabay-License / David Mark); Scotts Bluff National Monument (© Pixabay-License / Pirndom)

Nebraska ist ein US-Bundesstaat des Mittleren Westens der Vereinigten Staaten. Der Name Nebraska stammt von einem indianischen Wort mit der Bedeutung „flaches Wasser“. Nebraska liegt geographisch gesehen zwischen dem Missouri River und den Rocky Mountains. Gen Westen steigt das Relief auf 1500 m an. Im Westen und Norden liegen die Sand Hills, ein riesiges grasüberwachsenes Dünengebiet mit vielen Seen. Der Osten ist von fruchtbaren Lössboden gekennzeichnet, daher wird dort Landwirtschaft verstärkt betrieben. Im äußersten Nordwesten liegen die letzten Ausläufer der Badlands, einer atemberaubender Landschaft aus Felsen inmitten der Great Plains

Nebraska weist eine Fläche von über 200.000 km² auf und ist mit einer Einwohnerzahl von 1,9 Mio. Menschen eher dünn besiedelt. Die Hauptstadt ist Lincoln, während Omaha die größte Stadt im US-Bundesstaat ist. Nebraska zählt zur Great-Plains-Region und weist daher viele Stämme der amerikanischen Ureinwohner auf, darunter Omaha, Missouria, Ponca, Pawnee, Otoe und viele Stämme der Lakota (Sioux). All diese Indianer lebten seit Jahrtausenden in diesem Gebiet bevor die Europäer, diese aus ihren Stammesgebiete vertrieben. Nebraska ist von vielen historischen Trails durchzogen, beispielsweise der Trail Lewis and Clark Expedition.

Nebraska ist für seine weite Ebenen und Prärien bekannt. Der Bundesstaat weist zwei Großlandschaften auf, zu einem die Till Plains und zum anderen die Great Plains. Erstere wird von sanften Hügellandschaften geprägt und weist die größten Städte Nebraskas auf. Zweite wird von weiten Grasflächen geprägt und ist eher dünn besiedelt. Die Landwirtschaft ist stark vertreten und auch riesige Rinderfarmen befinden sich im Bundesstaat. Aufgrund des flachen Reliefs, des Fehlen von großen Gebirgen und Wasserflächen, ist das Klima in Nebraska rau und extrem. Die Winter sind sehr streng und kalt, während die Sommer unerbittlich heiß werden können. Gewitterstürme und Tornados sind keine Seltenheit und bringen oftmals große Zerstörung mit sich. Nebraska ist Teil der Tornado Alley und weist mitunter die meisten Tornados in Mittleren Westen auf. 


North Dakota:

Bison in den Plains von North Dakota (© Pixabay-License / The Art of Travel); Farm und Countryside (© Pixabay-License / Skeeze); Kornfeld mit Mähdrescher (© Pixabay-License / anned); Badlands im Theodore-Roosevelt-Nationalpark (© Pixabay-License / dksecord); Urtümliche Landwirtschaft per Pferd (© Pixabay-License / Jessica Rockeman); Sonnenblumenfeld (© Pixabay-License / Anita Stachurski); Theodore-Roosevelt-Nationalpark (© Pixabay-License / dksecord)

North Dakota ist weitgehend isoliert geblieben. Ein Bundesstaat voller Einsamkeit und Leere. Er gehört zu den nördlichen US-Bundesstaaten und wird von weiten Ebenen im Osten und einer schroffen Landschaften aus Badlands im Westen geprägt. Selbst die größeren Städte wie Fargo, Bismarck (Hauptstadt), Madison oder Grand Forks gleichen eher ruhigen Provinzstädten als Metropolen. 1889 kam es zur Trennung von South Dakota. Der Name “Dakota” stammt von der gleichnamigen indianischen Ethnie. Die vor der Unterwerfung durch die Amerikaner in diesem Gebiet lebte und auch heute noch hier lebt.

Der Westen geprägt von hügeligen Prärien und Badlands und der Osten von weiten Grassteppen mit Agrarland eingenommen. Der White Butte (1.069 m) ist die höchste Erhebung in North Dakota. Im Westen liegt auch der Theodore-Roosevelt-Nationalpark. Der gigantische Lake Sakakawea wird vom Missouri River, durch Staumauern gebildet. Der See ist der drittgrößte Stausee der USA. Im zentralen Bundesstaat liegt die Drift Prairie und das Missouri-Plateau. Seen, Flusstäler und sanfte Hügellandschaften prägen den zentralen von North Dakota. In der Drift Prairie liegen auch die Turtle Mountains, ein kleiner Bergzug nahe der Grenze zu Kanada. Nahe der Stadt Rugby liegt das geographische Zentrum von Nordamerika. Der Osten wird vom flachen Red River Valley geprägt. Das Land im Tal ist sehr fruchtbar, was zur Ansiedlung vieler Farmen und kleineren Städten führte. Im Osten liegt auch der Devil’s Lake, der größte Natursee North Dakotas.

Trotz der isolierten Lage North Dakotas und der teils stiefmütterlichen Behandlung durch die Touristen, erkannten schon einige große Namen, die Einzigartigkeit des Landes. Beispielsweise richtete Präsident Theodore Roosevelt den gleichnamigen Nationalpark ein. Grund für die Ausweisung des Landstriches zum Nationalpark, war die wunderschöne Landschaft, die bereits Theodore Roosevelt in den Bann gezogen hat. Weitere Größen, die ihren Namen in North Dakota hinerlassen haben sind Lewis und Clark, Sakakawea, George Custer und Sitting Bull. North Dakota hat bis heute seine Rauheit und Einsamkeit erhalten.


Ohio:

Cleveland (© Pixabay-License / David Lennon); Columbus (© Pixabay-License / 12019); Farm (© Pixabay-License / 6151189); Cincinnati (© Pixabay-License / Susan Lemmons); Fairport Harbor Lighthouse (© Pixabay-License / Mike Toler); Ohio River (© Pixabay-License / Mike Goad); Typische Holzbrücken in den Wäldern von Ohio (© Pixabay-License / 12019); Amish People mit Farm (© Pixabay-License / 12019); Countryside mit Farm (© Pixabay-License / 12019); Roadway (© Pixabay-License / 6151189); Countryside mit Farm (© Pixabay-License / 6151189)

Ohio liegt im äußersten Osten des Mittleren Westens. Die Hauptstadt von Ohio ist Columbus. Im Norden liegt der Lake Erie mit der Metropole Cleveland. Cincinnati liegt im äußersten Süden von Ohio. Der Name des Bundesstaates stammt vom Ohio River. Ursprünglich kommt der Name aus der Sprache der Seneca und bedeutet “Good River” oder “Great River”.

Der Norden von Ohio wird von fruchtbaren Ebenen geprägt, diese entstanden während der letzen Eiszeit. Der Süden ist deutlich hügliger und weist endlose Wälder auf. Im Norden liegt Ohio am Südufer des Lake Erie. Der Großteil von Ohio wird durch glaziale Till Plains geprägt. Im Nordwesten liegt der Great Black Swamp, eine riesige Schwemmebene. Der Osten ist Teil des Allegheny Plateau, sowohl des Allegheny Plateau glazialen und nicht glazialen Ursprungs. Der Osten ist auch Teil der Appalachen-Region und ist somit Teil der nordöstlichen USA. Somit stellt Ohio ein Bundesstaat zwischen Ohio River, den Appalachen und Eriesee dar. Der Cuyahoga-Valley-Nationalpark im Nordosten von Ohio weist wunderschöne Waldlandschaften mit wilden Bachläufen und Wasserfällen auf. Die Hocking Hills mit State Park stellen ebenfalls einen wilden Hügellandstrich im Osten von Ohio dar. Auch dort findet man viele Wasserfälle, sowie bizarre Felsformationen vor.

Ohio weist sechs Regionen auf. Der Nordwesten wird durch flaches und landwirtschaftliches Gebiet geprägt. Dort liegt auch der Great Black Swamp. Zu den größeren Städten zählen Toledo und Sandusky. Der Westen wird durch die Till Plains mitsamt der Prärien geprägt. Die Landwirtschaft ist dort sehr ausgeprägt. Springfield ist eine der größeren Städte in der Region. Der Südwesten ist deutlich hügeliger und wird von der Southwest Ohio Prairie und der Lexington Plain Prairie eingenommen. Zu den größeren Städten zählen Cincinnati und Dayton. Das Zentrum von Ohio ist flach und landwirtschaftlich geprägt. Dort liegt auch die Metropole Columbus und die Stadt Newark. Der Nordosten mit der Südküste des Lake Erie und der Metropolregion Cleveland wird maßgeblich vom Allegheny Plateau geprägt. Zu den größeren Orten zählen Cleveland und Akron. Der Südosten ist sehr hügelig und liegt stellt den nichtglazialen Teil des Allegheny Plateau dar. Hier wird viel Kohlebergbau betreiben. Der Wayne National Forest liegt im Südosten von Ohio.


South Dakota:

Badlands National Park (© Pixabay-License / Lisa Johnson); Mount Rushmore National Monument(© Pixabay-License / Free-Photos); Crazy Horse Memorial (© Pixabay-License /RJA1988); South Dakota State Capitol in Pierre (© Pixabay-License / Trista); Portrait von Left Hand Bear (© Pixabay-License / David Mark); Sioux-Häuptlinge (© Pixabay-License /Oberholster Venita); Black Hills (© Pixabay-License / Josh Steffen); Great Plains (© Pixabay-License / Till Schwalm); Custer State Park(© Pixabay-License /mcfisher); Bisons (© Pixabay-License / RJA1988); Tatanka Story of Bison (© Pixabay-License /Will Adams); Farm in den Great Plains (© Pixabay-License / David Mark)

South Dakota stellt den südlichen Teil von Dakota dar. Der US-Staat gehört zu den Midwest States. Bekannt ist der Bundesstaat durch die Badlands und den Mount Rushmore. Der US-Staat ist berüchtigt für kräftige Unwetter mit Tornados. Benannt ist South Dakota nach den uramerikanischen Stämmen der Lakota und Dakota Sioux, diese hatten im heutigen Gebiet des Bundesstaates ihre hauptsächliche Heimat. South Dakota liegt auf Platz 17 der flächengrößten Bundesstaaten der USA. Als südlicher Teil des Dakota Territory, wurde South Dakota am 02.11.1889 als eigener Staat ausgewiesen und somit von North Dakota getrennt. Pierre ist die Hauptstadt und mit ca. 187.2000 Einwohner, die größte Stadt des Bundesstaates.

Der Osten von South Dakota ist am dichtesten besiedelt. Dort wird viel Landwirtschaft betreiben, vor allem Mais und Getreide wird angebaut. Westlich des Missouri River nimmt die Viehzucht stark zu und wird in dieser Region am stärksten betrieben. Je weiter man nach Westen kommt, umso mehr richtet sich die örtliche Wirtschaft auf Tourismus aus. Der Großteil an Indianerreservaten befinden sich am West River. Die Black Hills, ein Berggebiet von niedrigen Bergrücken mit Kiefernwäldern, liegen im äußersten Westen von South Dakota und waren ein Heiliger Ort für die Sioux. In den Black Hills liegt auch der international berühmte Mount Rushmore. Im äußersten Südwesten liegen die Badlands, eine atemberaubende Felslandschaft inmitten der Prärie mit bizarren Felsformationen, Canyons und Schluchten. Die Badlands gehören zu den schönsten und wildesten Landschaften des Mittleren Westens. South Dakota liegt im Einzugsgebiet der weiten Prärien der Great Plains und weist einzelne, noch ursprünglich erhaltene, Prärienlandschaften auf. Aufgrund des Fehlens von größeren Wassermassen und Gebirgen, sowie der Inlandlage, herrscht in South Dakota ein extremes Kontinentalklima. Die Winter sind sehr streng und lang, sowie häufig auch extrem kalt. Die Sommer sind heiß und feucht, während im Südwesten des Landes auch unerbittliche Hitze herrschen kann.

Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten South Dakotas zählen der Badlands National Park mit seinen bizarren Felsformationen und urtümlichen Prärien, der Wind Cave National Park mit einen einzigartigen Höhlensystem und der Custer State Park mit seiner Prärie- und Bergwildnis sowie der Bisons. Aber der Mount Rushmore zählt definitiv zur Hauptattraktion und ist die am stärksten frequentierte Sehenswürdigkeit in South Dakota. Neben den Mount Rushmore ist auch das Crazy Horse Memorial von historischer Bedeutung und zeigt die unfertige Felsstatue von Crazy Horse, einem bedeutenden Lakota-Häuptling in den letzen Kämpfen gegen die Europäer.


Wisconsin:

Milwaukee (© Pixabay-License / 12019); State Capitol of Wisconsin in Madison (© Pixabay-License / 12019); Scheune mit Farm (© Pixabay-License / 12019); Countryside mit Bachlauf und Hügellandschaft (© Pixabay-License / 12019); Countryside mit Straße und Hügellandschaften (© Pixabay-License / 12019); Lake Michigan in Door County (© Pixabay-License / longm1985); Miller Dam Flowage (© Pixabay-License / 12019; Getreidefelder in bewaldeter Hügellandschaft (© Pixabay-License / 12019); Typische Waldlandschaft im Herbst (© Pixabay-License / picturegal); Sand Island (© Pixabay-License / 12019); Gezeitenpools des Lake Michigan (© Pixabay-License / Yinan Chen)

Wisconsin zählt zu den zentralen Midwest-Staaten und liegt im Übergangsbereich von den Great Lakes zu den Central Plains. Wisconsin wurde durch deutsche Einwanderer geprägt, die zahlreiche Farmen in dem fruchtbarem Land errichteten. Hier gibt es mehr als 15.000 Binnenseen, ein großer Teil der Region ist mit Wald bedeckt. An Wisconsin grenzen der Lake Michigan und der Lake Superior, die Seeküste ist fast 1400 km lang. Auf 380 km bildet der Mississippi river die Grenze. In Wisconsin entspringt auch der Mississippi River. Milwaukee ist die größte Stadt Wisconsins und liegt am Ufer des Lake Michigan. Die Hauptstadt Madison liegt auf einer Landenge zwischen einer Seenplatte. Der Name Wisconsin ist die englische Version der französischen Adaption eines Names der Miami-Illinois für den Wisconsin River. Übersetzt bedeutet der Name “der rot liegt”, bezogen auf den roten Sandstein am Fluss.

Wisconsin liegt zwischen zwei gigantischen Seen, zu einem der Lake Michigan im Osten und der Lake Superior im Norden. Das Landesinnere ist von Wälder und Farmländern geprägt. Geographisch lässt sich Wisconsin in fünf Regionen aufteilen. Im Norden liegt das Lake Superior Lowland. Dieses Tiefland umfasst das Gebiet entlang des Oberen Sees. Südlich davon beginnen die Northern Highlands mit ihren Misch- und Nadelwäldern. Dort liegt auch der riesige Chequamegon-Nicolet National Forest und tausende glaziale Seen. Der Timms Hill ist zudem der höchste Punkt des Bundesstaates. Die Central Plains weisen fruchtbares Ackerland und einige Sandsteinformationen auf. In den Eastern Ridges and Lowlands, praktisch der Südosten Wisconsins mit Küste des Lake Michigans, liegen die größten Städte. Die Western Uplands sind ein Flickenteppich aus Wäldern und Farmländern.

Zu den Top-Reisezielen zählt die Küstenstadt Milwaukee mit ihren Museen und der Kulturszene. Madison ist ein ruhigeres Städtchen und weist ein idyllisches Umland mit Seen und Wäldern auf. Generell ist Wisconsin ein beliebtes Zeil für Outdoor-Aktivitäten, aufgrund der hohen Dichte an Seen und Wäldern. In Wisconsin wird Hopfen und Wein angebaut. Als Weinbauzentrum gilt das Land um Green Bay und Door County. Ein mystischer Ort ist der Holy Hill. Auf ihm befindet sich das Nationalheiligtum Basilika Maria Hilfe der Christen, eine Kirche in neuromanischen Stil. Vom Hügel aus erkennt man bei guter Sicht die Skyline von Milwaukee.