Pacific-Rim-Nationalpark

(© Pixabay-License / Robert Nathan Garlington)

Der Pacific-Rim-Nationalpark (engl. Pacific Rim National Park Reserve of Canada) liegt an der Westküste von Vancouver Island. Der Nationalpark liegt in der kanadischen Provinz British Columbia. Distrikte des Parks sind Long Beach, den Broken Group Islands und dem West Couast Trail. 1970 wurde er ausgewiesen und 2001 in das Pacific Rim National Park Reservat umgewandelt. Der Nationalpark ist 511 km² groß und zeiht mittlerweile fast eine Million Besucher pro Jahr an. Die Landschaft besteht aus dichten Wäldern und weiten Stränden. Die dominante Baumart ist die Sitka-Fichte. Von März bis Oktober kann man von der Küste aus Grauwale beobachten. In den geschützten Buchten leben Große Schwertwale (Orcas).

Strand bei Tofino (© Pixabay-License / Robert Nathan Garlington)


Geographie:

Long Beach:

Die Long-Beach-Region ist die meistbesuchte Sektion des Parks. Diese erstreckt sich im Süden des Clayoquot Sounds entlang der Küste zwischen Tofino und Ucluelet und besteht aus kilometerlangen Sandstränden, unterbrochen von bewaldeten Hügeln sowie dem unmittelbaren Hinterland des Küstenstriches. Die Region weist ein großes Wegenetz auf. An diesen befinden sich viele Erläuterung zur Flora und Fauna sowie zur Besonderheit des dortigen Regenwaldes der gemäßigten Breiten.

(© Pixabay-License / Robert Nathan Garlington)

Broken-Group-Islands:

Die Broken-Groups-Islands besteht aus etwa einhundert kleineren Inseln im Barkley Sound. Die größten Inseln sind Effingham, Turret, Turtle, Dudd, Jacques, Nettle und Gibraltar Island. Von Sechart und Toquart Bay aus besteht eine Bootsverbindungen zu den Eilanden.

West Coast Trail:

Der südlichste Abschnitt des Nationalparks ist der West Coast Trail. Er ist weltbekannt und gehört zu den beliebtesten Wanderwegen Kanadas. Zu dem zählt er auch zu den härtesten Wanderrouten, da die Unbeständigkeit des Wetters den Trail zu einer unberechenbaren Wanderung macht. Der Trail ist ca. 75 km lang und erstreckt sich entlang der Westküste von Vancouver Island zwischen Bamfield und Port Renfrew.

Tsusiat Falls (© Pixabay-License / James Wheeler)


Klima:

Das Klima wird vom Pazifischen Ozean beeinflusst. Die Lage auf der Vancouver Island zwischen dem Ozean und den Inlandberge im Nordosten herrscht dort ein feucht-kühles Klima. Im Winter bringen der Jetstream viele Tiefdruckgebiete vom Golf von Alaska hinab bis nach Nordkalifornien, daher sind die Wintermonate besonders feucht. Aufgrund der östliche gelegenen Lage der Gebirge, staut sich dort die feuchte Luft des Pazifischen Ozeans an und regnet an der Küste ab. Daher zählen Orte wie der Henderson Lake zu den feuchtesten Orten der Erde. Im Schnitt fallen zwischen 3500 und 4000 mm Regen. Verursacht durch den Kuroshio-Strom, sind die Wassertemperaturen selbst im Sommer kalt. Im Sommer bringt der Jetstream viele Hochdruckgebiete mit sich, daher weist die Mid-Pacific-Region von Nordamerika trockene und sonnige Sommer auf. Jedoch sind die Tagestemperaturen mit +18°C immer noch recht kühl.


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