Hallstätter See

Der Hallstätter See ist ein 8,5 km² großes Stillgewässer im Salzkammergut der Region Oberösterreich. Der Zu- und Abfluss ist die Traun. Der Hallstätter See liegt auf 508 m ü. NN. am nördlichen Fuße des Dachsteins. Der See ist ca. 6 km lang und 2 km breit. Die maximale Tiefe liegt bei 125 m. Das West- und Ostufer fällt steil ab, während das Nord und Südostufer, im Mündungsgebiet der Traun, flach abfällt. Der See weist eine fjordartig Form auf und wurde vom Traungletscher in der letzen Eiszeit geformt. Die wichtigsten Orte am Seeufer sind Hallstatt, Bad Goisern und Obertraun. Der Hallstätter See zählt zu den schönsten Alpensee Österreichs und ist ein wahrer Anziehungspunkt für Touristen. Zur Kulisse tragen nicht nur die umgebenden Berge sondern auch die alpenländische Architektur der Häuser bei. Der See ist auch Namensgeber einer vorrömischen Kultur, nämlich der Hallstattzeit oder -kultur. Als Hallstattzeit oder Hallstattkultur wird die ältere vorrömische Eisenzeit in weiten Teilen Europas ab etwa 800 v. Chr. bezeichnet.