Nordöstliches Harzvorland

Das Nordöstliche Harzvorland ist ein 844 km² Teilgebiet des Norddeutschen Tieflandes. Die Landschaft besteht aus einer von Ackerland geprägte und offene Kulturlandschaft. Das Relief ist nahe des Harzes deutlich hügliger, als in östlicher und nördlicher Richtung. Das Gelände liegt zwischen 80 und 225 m ü. NN. Das Klima ist trocken, aufgrund der Lage im Regenschatten des Harzes. Der Boden besteht zum Großteil aus Schwarzerde, dadurch ist das Gebiet sehr fruchtbar und ist weiträumig von waldfreien Ackerländern geprägt. Aufgrund der sehr guten Böden und dem speziellen Klima ist das Harzvorland sehr fruchtbar, aber auch Bodenschätze wie Braunkohle, Kalisalze und Kalk findet man dort vor. Besonders interessant sind die kleinflächigen Trockenrasen, die man vor allem in den Naturschutzgebieten der Saale und Bode vorfindet. Zentral gelegen ist das NSG Wilslebner See, der einen wichtigen Rast- und Brutplatz für viele Vogelarten aufweist.


Blick von Thale in Richtung Nordosten.