Westlicher Kaukasus

Nordöstlich der russischen Schwarzmeerküste, auf den Territorien der südrussischen Region Krasnodar sowie der autonomen Republik Adygeja und Karatschajewo-Tscherkessien liegt der Nationalpark der von 250 – 5642 m aufsteigt und eine Fläche von 3512 km² erreicht. Seit 1999 gehört er zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Südlich dieser Ketten unterteilt sich das Gebirge in vier Abschnitte: den westlichen Schwarzmeerkaukasus, auch Pontischer Kaukasus genannt (600 bis 1.200 m), den vergletscherten Hochgebirgs-Kaukasus mit den höchsten GipfelnElbrus (5.642 m), Dychtau (5.204 m) und Schchara (5.200 m), in der Mitte das Suramigebirge (bis 1.926 m) und im Osten den Kaspischen Kaukasus (500 bis 1.000 m).

Der Kaukasus beherbergt eine reichhaltige Tierwelt. Zu den großen Arten zählen Marale (eine Unterart des Rothirsches), Wildschweine, Gämsen und Steinböcke. Ebenfalls wild heimisch sind noch Bär, Wolf und Luchs. Extrem selten ist der Kaukasische Leopard (Panthera pardus ciscaucasica), der erst 2003 wiederentdeckt wurde. In historischer Zeit lebten hier auch Asiatische Löwen und Kaspische Tiger, diese wurden jedoch bereits kurz nach Christi Geburt ausgerottet. Eine Unterart des Europäischen Wisents, das Kaukasus-Wisent, starb 1927 aus. Wiedereingeführte Tiere, bei denen es sich allerdings um Hybriden mit Bisons handelt, leben im Kaukasus-Naturreservat im nordwestlichen Kaukasus. Das letzte Exemplar des Kaukasus-Elches wurde um 1810 getötet.

Der Kaukasus ist sehr artenreich an wirbellosen Tieren, beispielsweise sind hier bisher rund 1000 Spinnenarten nachgewiesen.

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