Golestan-Nationalpark

Der Park ist der älteste Nationalpark des Iran. 1976 wurde der Nationalpark auf Basis zweiter Schutzgebiete (Almeh und Yashki) ausgewiesen. Der Park ist bekannt für seine vielfältige Landschaft und artenreiche Tierwelt.


Geographie:

Der liegt im nordöstlichen Teil des Landes in der Provinz Golestan. Der schützt eine flache von 91.890 Hektar und liegt im Übergangsbereich zwischen dem östlichen Ausläufern des Elbrus-Gebirges und den westlichen Ausläufern des Chorasan-Kopet Dag.


Natur:

Landschaftszonen:

Das Gelände des Nationalparks liegt auf zwischen 1000 bis 1400 m. Die Landschaft besteht aus gemäßigten Regenwäldern (Hyrcanischer Wald), Grassteppen, Buschgebiete und Felsgelände.

Tierwelt:

Diese vielfältigen Landschaftszonen bedingen eine artenreiche Tierwelt. Im Park kommen Leoparden, Wölfe, Wildschweine, Maralhirsche, Rehe, Steppenwildschafte, Wildziegen und Kropfgazellen vor.

Naturschutz:

Der Golestan-Nationalpark ist neben ökologischer auch von touristischer und kultureller Bedeutung und es gibt Bemühungen, diesen Park in die Weltkulturerbe-Liste aufzunehmen. Auf der Tentativliste der UNESCO wird der Park bereits geführt.


Klima:

Der Nationalpark weist aufgrund seiner diversen Landschaftsformen, auch unterschiedliche Klimazonen und Mikroklimate auf. Grundsätzlich sind die Winter kalt mit leichten Frösten, während die Sommer sehr heiß sind.


Umweltprobleme:

Aufgrund der vielfältigen Tierwelt ist der Nationalpark stark von der Wilderei bedroht und ist überall von kultivierten und entwaldetem Land umgeben. Ein hinzukommendes Problem ist der Asian Highway, der durch den Nationalpark führt. Diese Tatsache führte zu Überlegungen der Restrukturierung des Straßennetzes im Nationalpark. Eine Trennung des Parks führt zur Störung des ökologischen Gleichgewichts.