Aukštaitija-Nationalpark

Das “Hochland” Litauens liegt im äußersten Norden des Landes und ist ein scheinbar wahre Wildnis, die jedoch von einem Atomkraftwerk in äußerster Nähe zerstört wird. “Das Land der Seen” wird Litauen häufig genannt, vor allem trifft dies auf die Region von Aukštaitija zu. Dort findet man ganze Seenketten zwischen den Städten Zarasai, Utena, Molitai, Švenčioneliai und Ignaliana vor. Während der letzten Eiszeit wurden die Seen gebildet und somit Schmelzwässer der riesigen Eispanzer. Seit 1974 ist das Gebiet als Nationalpark geschützt.

Atomreaktoren:

Trotz der bemühten Verhinderung einer Erbauung eines Atomreaktors, wurde durch die sowjetische Atomlobby ein Reaktor erbaut. Dieser ist vergleichbar mit dem Atomkraftwerk von Tschernobyl. Bereits 1975 wurde der erste Atommeiler in Ignalina erreichtet, der zweite Faktor 1987. Allerdings schritt 1988 die Unabhängigkeitsbewegung “Sajūdis” ein und stoppte den weiteren Bau.

Klima:

Kulturelles Erbe:

Ungefähr 80 Dörfer befinden sich im Nationalpark, meist alle haben ihre herkömmlichen Strukturen und traditionellen Holzbauten bewahrt und erhalten.

Natur:

Der Nationalpark ist ca. 30.000 Hektar groß und über 70% mit Wäldern bedeckt. In diesen Wäldern leben Hirsche, Wildschweine, Wölfe, kanadische Nerze, Luchse und Elche. Die Landschaft besteht aus Wäldern, Mooren und Weiden, diese werden von über 100 Seen und 30 Flüssen unterbrochen und durchquert. Zu den szenisch schönsten Flüssen zählt der Zeimena.