Tuschetien-Nationalpark

Im zentral-östlichen Teil des Großen Kaukasus liegt der tuschetische Nationalpark, der zu einem beliebten Ausflugsort in den Sommermonaten zählt. Die Landschaft ist mit von Rhododendron bedeckten Verhängen geprägt. Nahe Torguas Abano liegt eine Mineralwasserquelle. Der Nationalpark wurde 2003 ausgewiesen und ist mit einem Naturreservat und Landschaftsschutzgebiet verbunden. Zusammen gesehen bilden die drei Schutzgebiete, das größte in gesamt Georgien. Grund für die Ausweisung des Nationalparks war der Schutz von unberührten Bergwäldern, alpinen Matten und traditionellen Bewirtschaftungsmethoden. Die Berge erreichen eine Höhe von weit über 4000 m. Neben der botanischen Besonderheit weist der Park auch eine reiche Tierwelt auf. Dort leben neben Luchs, Bartgeiern, Kaukasusbirkhühner, auch der Ostkaukasische Taur (Bergziegenart).