Parque Nacional Cumbres de Majalca

Der Cumbres de Majalca Nationalpark ist ein Nationalpark im nordmexikanischen Bundesstaates Chihuahua. Er liegt 88 km nordwestlich der Stadt Chihuahua. Der Park ist für sein Felsformationen bekannt, die durch Wind und Wetter in ihre heutigen Form erodiert worden sind. 1939 wurde er ausgewiesen und schützt eine Fläche von 4,772 ha. Ausgewiesen wurde der Nationalpark für den Schutz der endemischen Pflanzen- und Tierwelt. Der Großteil des Paares ist von Pinien- und Eichenwäldern geprägt. Der Nationalpark ist einer der wenigen Orten Mexikos, wo Schwarzbären leben. Für Kletterer, Wanderer und Camper stellt der Park ein wichtiges Outdoor-Ziel dar. Der Zugang zum Park erfolgt über die Bundesstraße Nr. 45, die von Chihuahua nach Ciudad Juárez führt.


Geographie: 

Der Park ist zentral im Bundesstaat Chihuahua gegen und liegt nahe der gleichnamigen Großstadt. Er liegt in der Sierra de Majalca, einem Teilgebirge der Sierra Madre Occidental. Die Berge erreichen eine Höhe von 2600 m. Landschaftlich wird der Park von der Transition Bavícora-Bustillos Transition geprägt, diese versucht viele kleinere Täler mit umliegenden Vulkanbergen. Der komplette Park ist mit Vulkangestein bedeckt. An vielen Orten entstanden durch Erosion von Wind und Wetter einige Felsformationen.

Die höchsten Gipfel des Parkes:

  • Cerro Las Escobas
  • Cerro La Puerta
  • Cerro Los Almíceres
  • Cerro del Agua

Die Sierra de Majalca ist der Quellort des Flusses Sacramento, der in Richtung der Landeshauptstadt fließt. Der Sacramento mündet in den Chuvíscar, bevor er Chihuahua erreicht.


Klima:

Nach der Köppen-Klimaklassifikation gibt es im Nationalpark zwei Klimazonen:

  1. semi-arides Klima (BSk): in den unteren Lagen. Temperaturen reichen bis +35°C im Sommer. Die Winter sind unbeständig und weisen kalte bis warme Temperaturen auf. Diese Klimazone lässt sich auch als Steppenklima bezeichnen. Die Regenzeit liegt im Sommer und im Winter gibt es wenig Schnee.
  2. subtropisch-humides Hochlandklima (Cwa): in den höheren Lagen. Die Sommer sind sehr warm. Die Winter sind sehr kalt mit Nachttemperaturen von unter -10°C. Pro Jahr gibt es an 112 Tagen Frost. Im Winter kann es zu Schneestürmen kommen.


Natur:

Der Park wurde aufgrund des Schutzes endemischer Pflanzen- und Tierarten ausgewiesen. Die Landschaft besteht aus Eichen- und Pinienwäldern mit Vulkangestein, alpinem Gelände und kleinen Tälern. Der Park ist einer der wenigsten Lebensräume von Schwarzbären in Mexiko. Das Ökosystem des Parks ist sehr fragil.

Flora und Vegetation:

  • Die Pinienwälder stellen die Übergangszone von der Vegetationszone der Berge und der Steppe. Diesen Waldtyp findet man eher in den höheren Lagen vor.
  • In den niederen Lagen findet man Steppenvegetation mit einer hohen Artenvielfalt an Gräsern und kleineren Büschen vor. Zur bekanntesten Pflanzenart zählt der Juniper-Strauch.

Fauna:

  • Säugetiere: Zu den bekanntesten Tierarten zählen der Schwarzbär und Puma. Weitere Säugetiere sind der Weißwedelhirsch, das Florida-Waldkaninchen, der Baumstachler, der Rotluchs und der Kojote.
  • Reptilien: im Park gibt es wenig Reptilien. Kleinere Eidechsen findet man in den niederen Lagen vor. Neben Eidechsen leben auch Schlangen im Nationalpark, wie die Nordmexikanische Kiefernnatter.
  • Vögel: zu den bekanntesten Vogelarten im Park zählen: Wanderfalke, Steinadler, Wildtruthahn, Fasan, Arizona-, Strickland-, und Texasspecht.