Schlucht des Alpeiner Baches (Stubai)

Die Kaskaden an der Fallstufe zur Franz-Senn-Hütte

Beim Ausstieg. zur Franz-Senn-Hütte erreicht man nach dem kurzen und knackigen Anstieg, die Hochebene der Alpeiner Alm. Weiter Richtung Franz-Senn-Hütte erkennt man eine gewaltige Schlucht. Das donnernde Wasser hört man schon in weiter Entfernung. Gewaltige Schmelzwässer des Alpeiner Ferners und den anderen Zuflüssen schneiden sich fortwährend in das harte Gestein der Stubaier Alpen ein. Von einer Klamm ist noch nicht zu reden, da die Schlucht noch nicht tief genug ist. Grund dafür ist das harte Gestein, dennoch wird die Schlucht Jahr um Jahr ein kleines Stück tiefer. Die Schlucht ist geologisch gesehen noch recht jung und entstand am Ende der letzten Eiszeit, als sich die riesigen Eispanzer zurückgezogen haben. Noch heute findet man auf den Wanderwege viele Gletscherschliffe vor.  Nach den Einblicken in die donnernde Schlucht führt der Weg weiter Richtung Hütte. Kurz vor der Ankunft steigt der Weg nochmals recht an. Hier donnert der Bach durch mehrere und teils hohen Kaskaden die Fallstufe herab. Die Fallstufe überwunden wird die Schlucht deutlich kleiner und verflacht zunehmend. Bei der Hütte ist die Schlucht ca. 3 m tief.