Gletscher der Westküste Neuseelands

Die neuseeländische Westküste ist wild und weist eine polar wirkende Landschaft auf. Vergleichbar ist der Landstrich mit den Fiordland von Chile. An der Westküste Neuseelands befinden sich zwei große Gletscher. Diese kommen von den Neuseeländische Alpen herab. Die Gletscher ziehen sich durch Gletschertäler bis in den Regenwäldern hinein. Die Eispanzer sind Relikte der letzten Eiszeit. Sowohl der Fox-, als auch der Franz-Josef-Gletscher fließen besonders schnell. Der Franz-Josef-Gletscher legt täglich fast 2 bis 3 Meter zurück, das ist fast zehn Mal schneller als die Bewegung gewöhnlicher Talgletscher. Dies wird mitunter von den hohen Niederschlagsmengen verursacht. Pro Jahr fallen ca.3 m Neuschnee auf den Gletscher. Diese Beeinflussung brachte oftmals verhängnisvolle Folgen mit sich. Einmals rutschte der F.-J.-Gletscher 250 m ab und liegt nur noch 19 km vom Ozean entfernt. Jedoch sind die Gletscher aufgrund der Erderwärmung auf den Rückzug.

Mythologie:

“Tränen des Lawinenmädchens”, so nennen die Maori den Franz-Josef-Gletscher. Dieser Name stammt von einem Mädchen, das Hinehukatere hieß. Sie kletterte gerne in den Bergen und überredet ihren Geliebten Tawe, ihr zu folgen. Jedoch stürzte er zu Tode, das Mädchen begann zu weinen und die gefrorenen Tränen formten diesen Gletscher.