Tonto National Forest

Der Tonto National Forest ist ein 11.627 km² großes Schutzgebiet und somit der größte National Forst in Arizona und ist zugleich der fünft größte National Forest der ganzen USA. Der Tonto National Forest weist diverse Landschaftsszenerien auf. In den Tiefländern eröffnet sich die Sonora-Wüste, bei ansteigender Höhe kommen dichte Wälder aus Ponderosa-Kiefern hinzu, diese findet man vor allem in der Mogollon Rim. Der Staatsforst grenzt direkt an die Metropolregion der Stadt Phoenix. Das Fort Apache Indian Reservation liegt östlich des Naturschutzgebiets.


Natur:

Der Tonto National Forest weist eine vielartige Tierwelt auf. Zu den bekanntesten Tierarten zählen: Waschbären, Weißkopfseeadler, Schwarzbären, Kojoten, Stinktiere, Luchse, Wegkuckucke, Prärieflaken, Weißwedelhirsche, Langohreulen, Maultierhirsche, Rotschwankfalken, Kanadareiher, Pumas, Schleiereulen, Katzenfretts, Prunkfalken, Dickhornschafe, Pekaris und Elche.


Klima:

Das Klima des Tonto NF wird von den unterschiedlichen Höhenstufen beeinflusst. In den Senken, Ebenen und Tiefländern herrscht ein arides Wüstenklima mit extrem heißen Sommern und milden Wintern. Die Gebirge weisen ein deutlich kühleres und feuchteres Klima auf. Dort ist das Wachstum von Nadelwäldern möglich und die Vegetation ist üppiger. In den Gipfelregionen ist das Klima kühl und feucht. In der ganzen Region kommt es häufig zu heftigen Gewitterstürmen, vor allem zwischen Juli und September. Diese steigende Gewitteraktivität ist auf den Nordamerikanischen Monsun zurückzuführen, der ca. ab den 15.07 einsetzt und am 15.09 endet.


Top-Highlights und Attraktionen:

Kulturelle und Historische Sehenswürdigkeiten:

  • Ruinen der Salado-Kultur: Die Salado-Kultur oder Salado Horizon war eine menschliche Kultur des Tonto-Beckens im Südosten von Arizona von etwa 1150 n.Chr. Bis ins 15. Jahrhundert. Zu den charakteristischen Merkmalen des Salado zählen unverkennbare Salado-Polychromkeramik, Gemeinschaften in ummauerten Lehmziegeln und das Begräbnis der Toten (statt der Einäscherung). Die Salado waren Bauern, die mit einfachen Bewässerungstechniken Felder, Mais, Bohnen, Kürbisse, Amaranth und Baumwolle bewässerten. Sie jagten auch lokales Wild und sammelten Knospen, Blätter und Wurzeln, um ihre Ernährung zu ergänzen. Sie handelten mit anderen Kulturen, wie archäologische Funde von Muscheln aus dem Golf von Kalifornien und Ara-Federn aus Mexiko zeigen.