Great Cypress Swamp

Der Great Cypress Swamp ist ein großes Schutzgebiet westlich von Selbyville des südlichen Delaware. Der Wald wird auch „pocomoke“ genannt, dieses Wort stammt aus der Sprache der Algonquin und bedeutet „schwarzes Wasser“. Die schwarze Farbe des Wassers stammt von den biologischen Zersetzung der Blätter und Nadeln des Waldes. Geographisch gesehen lässt sich der Sumpf wie folgt beschreiben: ein schwarzer Fluss fliesst südwärts durch eine enge Flutebene und gehört dem Einzugsgebiet der Atlantischen Küstenebene an. Der menschliche Einfluss auf das Gebiet ist erheblich und weitgehend Teile des Sumpfes zerstört. Einst bedeckten riesige Wälder aus Sumpfzypressen und Zedern die Flutebene. Während des späten 18. Jahrhunderts standen hier Zypressen mit einer Höhe von 42 m, allein der Wurzelstock war bis zu 3 m hoch. Im 18. Und 19. Jahrhundert wurden Großteile der Bäume gefällt. Dadurch entstanden große Lichtungen und es kam zu heftigen Waldbränden. Waldbrände waren aufgrund des trockenen Bodens möglich, da die Sonneneinstrahlung erheblich war, aufgrund dessen, dass die Bäume gefällt wurden und die Sonne den Boden problemlos austrocknen konnte. In 1930er-Jahren wütete an 8 Monaten ein Waldbrand. Nach und nach kehrte der Wald zurück, jedoch nahm der Bestand an Sumpfzypressen und Zedern deutlich ab. Heute ist die Sumpflandschaft eine renaturierte Wildnis. In den weiten Marschländern leben viele Frosch- und Krötenarten. Aber auch für Vogelbeobachtungen ist der Sumpf geeignet.