Nordamerikanische Kältewelle im Januar 2019

Im Janaur 2019 kam es zu einer heftigen Kältewellen, die durch den arktischen Polarwirbel versucht wurde und mit voller West den Mittleren Westen der USA und Ostkanada traf. Ingesamt starben 21 Menschen. Diese extreme Kälteperiode folgte nach einem Winter Sturm der bis ungefähr 33 cm Schnee in einigen Regionen brachte.


Meteorologische Lage:

Normalerweise bewegt sich der Jetstrom der Nordhalbkugel schnell genug, um den Polarwirbel in der Stratosphäre über dem Nordpol stationär zu halten. Ende Januar 2019 spaltete eine Schwächung des Jetstreams den polaren Wirbel in zwei Teile auf. Eine Formation zog nach Süden und blieb etwa eine Woche im Zentrum Kanadas und im Norden der USA stehen, bevor sie sich zerstreute. Der Zustrom von kalter Luft vom Nordpol aus erzeugte starke Winde und extreme Temperaturen unter dem Nullpunkt, die durch starke Windkälte noch verstärkt wurden. In dem betroffenen Gebiet fielen große Mengen Schnee. Das ungewöhnliche Wettermuster wurde dem Klimawandel zugeschrieben.


Die Kältewelle in den USA:

Illinois:

Im Stadtgebiet von Chicago sank die Temperatur beim O’Hare International Airport am 30.01.19 auf -31°C ab. Der Windchill verstärkte die Kälte und sorgte für eine gefühlte Temperatur von -47°C. Chicago’s Northerly Island registrierte eine Temperatur von -29°C und der Midway International Airport -30°C. Chicago erreicht selbst am 31.01.19 rekordverdächtige Tiefstwerte von -29°C und die gefühlte Temperatur lag bei -41°C. In Rockford wurde ein neuer Allzeitrekord von -35°C aufgestellt. Der alte Rekord lag bei -33°C aus dem Jahr 1982. Moline in den Quad Cities erreichte ebenfalls einen neuen Temperaturrekord von -36°C. In Mount Caroll lag die Tiefsttemperatur am 30.01.19 bei -39°C. Wenn dies bestätigt wurde, wäre dies die niedrigste Temperatur aller Zeiten im Bundesstaat Illinois.

Indiana:

Die Temperaturen in Indianapolis fielen auf -24,4°C, der Windchill senkte die gefühlte Temperatur auf -32,2°C. In Kokomo erreicht die gefühlte Temperatur einen Tiefstwert von -34,4°C. Hunderte Schulen und Büros waren geschlossen. Selbst der United States Postal Services stellte den Betrieb am 30.01.19 und 31.01.19 ein.

Michigan:

Am 28. Januar erklärte der Gouverneur von Michigan Gretchen Whitmer, aufgrund der Rekordtiefkälte den Ausnahmezustand. Drei Menschen starben aufgrund der extremen Temperaturen. Flint wies am 31.01.19 einen Tiefstwert von -26°C auf und brach somit den städtischen Allzeitrekrod von -22°C (1963). Im Stadtgebiet von Detroit sanken die Werte auf -21°C bis -26°C mit einen Windchill-Effekt von -29°C bis -40°C.

Minnesota:

Die Stadt Cotton war die kälteste Stadt der Kältewelle und des gesamten Landes. Hier wurde ein Wert von -49°C registriert. Es fehlten noch 4°C zum brechen des Allzeitrekordes in Minnesota. Der Windchill-Effekt liess die gefühlte Temperatur in Ponsford auf -54°C sinken. Am 30.01.19 wurde in Minneapolis ein Tiefstwert von -33°C gemessen. Die gefühlte Temperatur lag bei -45°C, die tiefste Windchill-Temperatur seit 1966.

New York:

In New York wurde am 31.01.19 ein Tiefstwert von -17°C erreicht und die gefühlte Temperatur lag bei -27°C. Die Stadt Williamsville lag die gefühlte Temperatur bei -32°C.

North Dakota:

Grand Foorks wies einen Windchill-Tiefstwert von -54°C auf.

Wisconsin:

Am 28.01.19 erklärt Governor Tony Evers den Ausnahmezustand aufgrund der extremen Windchill-Temperaturen. Milwaukee wies eine Tiefsttemperatur von -29°C und der Windchill-Effekt versuchte eine  gefühlte Temperatur von -40°C.


Kanada:

Der Polarwirbel wurde in drei Teile aufgespalten, wobei sich der dominante Teil über den Großen Seen ansiedelte. Dies verlieh der Prärie Kanadas und dem Norden Ontarios einen anhaltenden Nordfluss, der zu kalten Temperaturen führte. Das östliche Ontario und das südliche Quebec befanden sich auf der etwas milderen Seite des Wirbels, wiesen aber immer noch Rekordtemperaturen um die -30°C auf.

Ontario:

Toronto wurde vom stärksten Schneesturm sei sechs Jahren heimgesucht und wie eine Schneemenge von um die 13 cm auf. Die Temperaturen sanken nach dem Schneesturm auf -23°C. Die Niagara Falls sind zum Teil geborene aufgrund der extremen Temperaturen. Schneewehen und Blizzards haben eine große Anzahl von Straßen unpassierbar gemacht. Der Südwesten wies sehr tiefe Werte auf. Windsor wies einen Tiefwert von -27°C auf.

Quebec:

Der Kälteeinbruch in Montreal begann mit einem Schneesturm, bei dem die Basistemperaturen von der Windkälte -15 ° C erreichte. Die Kombination mit einem einzigen Tag mit 25 cm Schneefall war der kälteste schneesichste Tag seit fast einem Jahrhundert. Das Fête des neiges Winterfestival wurde zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wegen der extremen Kälte abgesagt.

Prärie Provinzen:

In Winnipeg (Manitoba) wurde eine Tiefsttemperatur von -39,9°C gemessen, der absolute Tiefstwert der Stadt wurde im Februar 2007 erreicht und betrug -42,2°C. Der Windchill-Faktor lies die gefühlte Temperatur auf -52°C sinken.