Vitoša-Gebirge

Das Vitoša-Gebirge ist von Sofia aus perfekt zu erreichen. Südlich der bulgarischen Hauptstadt erhebt sich der Gebirgszug. Für seine Natur und dem angenehmer Klima ist das Gebirge ein beleibtes Erholungsgebiet für die Sofioter. Das Vitoša-Gebirge zählt als kleinstes Hochgebirge Bulgariens und erreicht knapp eine Höhe von 2300 m. Doch die schroffen Gipfel sind das Markenzeichen des Gebirges. Schon die Griechen bezeichneten des Gebirgszug als “Kombros” (grch. für “spitzes, scharfes Gebirge”). Allein 18 Gipfel erreichen mehr als 1500 m und zehn eine Höhe von mehr als 2000 m. Der höchste Gipfel des Gebirges ist der Černi Vrăch mit 2290 m. 1934 wurde ein Teil des Gebirges zum Naturpark erklärt. Das Gebirge wird von zahlreichen Bächen und Flüssen durchzogen und durchschnitten.


Geographie:

Das Gebirge wird im Nordosten und Osten vom Talkessel Sofias begrenzt. Dahinter erhebt sich das Balkangebirge (Štara Planina). Im Südosten schliesst sich das Gebirge Sredna Gora und das Rila-Gebirge im Süden. Zu den kleineren Gipfeln des Gebirges zählen: der Goljam und Malak Rezen, der Skoparnik, der Jarlovski Lupen, der Meča Dupka, der Sedloto und der Lavčeto.


Flora und Fauna:

Das Vitoša-Gebirge ist sehr artenreich und weist viele seltene Pflanzenarten auf. Darunter zählen 500 verschiede Algen-, und 360 Flechtenarten. Zudem gedeihen hier viele geschützte Pflanzenarten, beispielsweise 30 Orchideenarten oder 326 diverse Moosarten. Des Weiteren kommen hier 10 Amphibienarten, Schlangen, Eidechsen , 260 Vogelarten, wie der Storch, Uhu und Steinadler, aber auch Bären, Wölfe, Füchse, Marder, Rehe und Wildkatzen vor.

Vegetation:

Die unteren Waldgebiete bestehen meist aus Laub- und Nadelgehölze, während in den oberen Lagen großflächige Latschenteppiche und blühende Bergwiesen gedeihen.