Goldene Aue

Die Goldene Aue ist ein Landstrich zwischen Nordhausen und Sangerhausen im Grenzbereich von Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Goldene Aue erstreckt sich entlang des südlichen Harzes im Norden und der Windleite und dem Kyffhäuser im Süden. Die Aue wird von der Helme durchflossen. Zu den Zuflüssen der Helme zählen Zorge, Thyra, Leine und Gonna. Südlich von Sangerhausen geht die Goldene Aue in die Diamantene Aue über. Die Helme bildet flache Talauen, wie das Lange Rieth bei Görsbach, diese Auen wechseln sich mit hügeligen Landschaften, wie dem Haardt (bis 186 m) und der Heide (244 m) ab. Naturräumlich zählt die Goldene Aue zur Gera-Unstrut-Helme-Niederung innerhalb des Thüringer Beckens mit Randplatten.

Bekannt ist Auleben auch durch die naheliegende Gipskarstlandschaft, mit einer recht einmaligen Flora und Fauna, die in dieser Zusammensetzung schützenswert ist. Zur Zeit der Vogelzüge kann man am nahegelegenen Stausee Kelbra viele Vögel beobachten, weil der Stausee ein sehr geeigneter Rastplatz ist. Folgende Schutzgebiete befinden sich im Bereich der Goldenen Aue:

  • NSG Schloßberg-Solwiesen östlich von Auleben
  • Vogelschutzgebiet Helmestausee Berga-Kelbra in Sachsen-Anhalt und das
  • Vogelschutzgebiet Kyffhäuser-Badraer Schweiz-Helmestausee im benachbarten Thüringen

Vom Europadorf Auleben führen viele Wege über den im Süden gelegenen Bergrücken der Windleite nach Sondershausen.

Klima:

Das Klima in der Goldenen Aue ist ein Transitklima zwischen dem westeuropäischen Atlantikklima und dem osteuropäischen Kontinentalklima. Die Winter sind kalt und weitgehend trocken, im Gegensatz zum Frühsommer und Sommer. Der Sommer ist warm mit Tageswerten um die +25°C.


Sangerhausen