Superior National Forest

Der Superior National Forest liegt in der Arrowhead Region im Bundesstaat Minnesota nahe der Grenze zu Kanada. Der National Forest liegt an der Nordküste des Oberen See (Lake Superior). Die Region ist teil der Boundary Waters Region entlang der Grenze von Minnesota zu Ontario. Die Fläche des Waldes beträgt ca. 16.000 km² und weist bewaldete Seenlandschaften auf.


Landschaft:

Die Wälder bedecken ca. 16.000 km², wovon 1800 km² aus Wasserflächen bestehen. Im Schutzgebiet befinden sich 2000 Seen und unzählige Flüsse. Viele der Seen liegen in Becken, die durch unterschiedlichen Erosionen entstanden sind. Die Gletscher der letzten Eiszeit formten das heutige Aussehen. Der National Forest lieg auf dem Kanadischen Schild. Das Relief besteht aus einem niederen Plateau des Superior Uplands. Die höchsten Erhebungen gehören zu den Sawtooth Mountains, ein Gebirge das aus Hügelländer besteht und an der Nordküste des Lake Superiors liegt. Die Misquah Hills schliessen den Eagle Mountain mit ein, den höchsten Punkt von Minnesota.


Natur:

Flora und Vegetationsformen:

Die Wälder bestehen Nadel- und Mischwälder. Die Taiga hat Anteile am Superior National Forest. Eine weitere typische Vegetationsform neben der Taiga, sind die North Woods, einen nördlich gelegenen Wald aus Mischhölzern. Zu den Nadelhölzern zählen Kiefern, Tannen und Fichten. Ahorn, Aspen, Eichen, Eschen und Birken zählen zu den den typischen Laubbäumen. Im See gedeihen Wasserlilien und Wildreis.

Fauna:

Die Seen sind sehr fischreich. In den Wäldern leben Weißwedelhirsche, Elche, Kanadische Luchse, Schwarzbären und Wölfe. Das nördliche Minnesota weist die größte Population an Grauwölfen auf. Bis zu 400 Grauwölfe leben mitunter im Superior National Forest. Da die Seen sehr fischreich sind, ziehen diese auch große Raubvögel an. Zu den bekanntesten Greifvögeln zählt der Weißkopfseeadler.


Klima:

Das Klima im National Forest ist ein feuchtes Kontinentalklima. Die Winter sind trocken, sehr kalt, streng und lang. Die Sommer sind angenehm warm und mitunter auch heiß. Die wärmeren Monate weisen eine starke Neigung zu Gewitterstürmen auf.