Southern Indiana

Im Southern Indiana liegt die drittgrößte Stadt Indians, nämlich Evansville und liegt im Südwesten des Staates. Evansville liegt in der Tri-State-Area, Treffpunkt der Bundesstaaten Illinois, Indiana und Kentucky. Clarksville, Jeffersonville und New Albany sind Teil der Louisville Metropolitan Area. Bloomington ist Heimat der Indiana Universität. Columbus, eine kleine Industriestadt, ist lokalisiert im nördlichen Teil der Region. Vincennes wurde 1732 von französischen Siedlern gegründet und ist die älteste Siedlung Indianas. Zudem ist die Stadt am Wabash River gelegen.


Geographie:

Southern Indiana besteht aus einer Mischung von Ackerland, Wäldern und Hügellandschaften.

Landschaft:

Vor allem in der Nähe von Louisville und in dem südlich-zentralen Lehmhügeln. Diese Hügellandschaft erstreckt sich vom Ohio River nach Greencastle. Hier befinden sich weite und flache Täler entlang des Wabash River und Ohio River. Der Hoosier National Forst ist ein 810 km² großer National Forest im südlichen Indiana. Die Topographie Süd-Indians ist variantenreicher als der Norden, da Südindiana von mehr Hügeln und geographischen Varianten durchzogen wird. Zum Beispiel die 300 m hohen Knobs. Diese Hügellandschaften führen parallel zum Ohio River. Die weitgehend flachen und hochwassergefährdeten Gebiete Indiana, wo die Flüsse Wabash, White und Ohio zusammenlaufen, beherbergen zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die normalerweise in der unteren Mississippi- und Golfküstenregion der Vereinigten Staaten anzutreffen sind. Brown County ist bekannt für seine Hügel mit bunten Herbstlaub, das ehemalige Haus von T. C. Steele und Nashville, der Kreisstadt und Einkaufsziel. Harrison und Crawford Counties rühmen sich drei der beliebtesten kommerziellen Höhlen des Staates: Wyandotte, Marengo und Squire Boone Caverns.

Southwestern Indiana:

Der Südwesten Indianas weist eine abwechslungsreichere Landschaft auf, als das restliche Indiana. Hier befinden sich riesige Fläche von Wäldern, Marschländern, Hügelländer, weite flache Täler und niedrige Bergketten mit tiefen Tälern und hohen Hügeln. Zu den größten Flüssen des Südwestens zählen der Wabash River, der Ohio River und der White River. Die größte Stadt ist Evansville.


Geologie:

Die Kalkgeologie von Süd-Indiana hat zahlreiche Höhlen und eine der größten Kalksteinbruchregionen in den Vereinigten Staaten geschaffen. Viele der in Indiana gebauten Gebäude, wie das Indiana Statehouse, die Innenstadtmonumente, die Indiana University School of Law in Indianapolis, viele Gebäude an der Indiana University Bloomington und das Indiana Government Center sind Beispiele für Indiana-Architektur aus Indiana-Kalkstein. Indiana-Kalkstein wurde auch in vielen anderen berühmten Strukturen in den Vereinigten Staaten, wie dem Empire State Building, dem Pentagon und der Washington National Cathedral, verwendet. Darüber hinaus sind 35 der 50 staatlichen Kapitelle aus Indiana Kalkstein erbaut worden.


Klima:

Im Gegensatz zum Norden und Zentrum des Bundesstaates herrscht südlichen Teil Indianas ein feuchtes Subtropenklima mit kontinentalen Einschlägen. Die Niederschlagsmengen sind sehr hoch. Die Städte Southern Indianas gehören mit zu den wärmsten Städten des gesamten Bundesstaates. Der wärmste Ort Indians ist die Stadt Evansville mit der Wetterstation am Museum der Stadt. Die Sommer im Süden sind sehr lang und sehr heiß mit schwüler Hitze und vielen Gewitterstürmen, aus denen manchmal Tornados entstehen können. Die Winter sind deutlich milder, als im Norden, allerdings liegen die Nachtwerte dennoch einige Grad unter dem Gefrierpunkt. Die Ebenen im Norden von Southern Indiana, in denen auch die Stadt Bloomington liegt, weisen ein feuchtes Kontinentalklima mit heißen Sommern auf.


Naturraum des südlichen Indianas:

Die Landschaft des südlichen Indianas reicht von hügeligen Ländern, über Bergrücken bis zu tiefen Schluchten und hohen Felsformationen. Das südliche drittel Indians ist aus landschaftlicher Sicht am abwechslungsreichsten, im Gegensatz zum restlichen Indiana. Der Süden ist zudem stark bewaldet und war in früherer Zeit von dichten Wäldern durchzogen. Die Wälder wurden von den Flüssen begrenzt. Neben den großflächigen Wäldern ist der Boden sehr nährstoffreich. Der Westen und Osten wird großteils von Hügeln und Tiefländern mit weiten Ebenen geprägt.

Südosten:

Der Südosten entstand während der Zeit als die Illinoian-Gletscher weite Teile der Midwestens überzogen. Somit entstanden die Hügellandschaften und Ebenen. Die Flüsse hatten Zeit tiefe Schluchten und Gräben zu schaffen, die mit Schluchtenwäldern aus Eichen und Hickorie-Bäumen bestehen. Zudem rauschen Wasserfälle in den Wäldern.

Zentraler Süden:

Das Zentrum des Südens besteht zum Großteil aus Hügellandschaft mit Flussbetten und Bluffs aus Kalk. Die Kalkböden stammen aus der Zeit, als Indiana auf dem Grund der urzeitlichen Meere lag. Der Boden erhob sich und stieg so hoch, dass die Gletscher diese Region nicht überzogen und mit eingenommen haben. Diese Landschaft entstand nicht durch die Gletscher der letzten Eiszeit. Der Kalkstein wird abgebaut und war Baumaterial für viele Gebäude der ganzen USA, wie beispielsweise dem Empire State Building. Die Hügelhochländer des zentralen Süden weisen viele Schutzgebiete und Naturszenerien auf. Die Gipfel der Hügel sind stark bewaldet und weisen größere Lichtungen aus Grasländern auf.

Südwesten:

Die Tiefländer des Südwestens werden von größeren Flüssen durchflossen. Hier findet man Sumpflandschaften vor, die man sonst nur im “Deep South” vorfinden würde. Neben Bayous, schaffen die Flüsse auch Zypressensümpfe und Sloughs. Die Flüsse gruben sich in den Kalkstein ein und bilden kleine Schluchten und Gräben.

Nördliche Ebenen:

Der nördliche Teil des südlichen Indianas wird durch die weiten Ebenen der Great Lakes eingenommen. Die Nordgrenze des Südens stellt die Stadt Bloomington und deren Umgebung dar.

Harrison-Crawford Wyandotte Complex:

Dieses riesige Gebiet (97 km²) ist reich an Naturwunder und Wildleben. Das einstige Farmland wurde von dichten Wäldern überwachsen. Die Waldlandschaften sind mehr als 60 Jahre alt. Die Wälder des westlichen Teil bestehen aus dicken Eichen. Die Eichenwälder werden von kleinen Grasländern aus Präriepflanzen getrennt. In den Wyandotte Woods findet man felsige Formationen vor. Die Bluffs und Felsbrocken aus Kalkstein findet man überall vor. Die Region ist eines der größten Karst-Regionen Indianas. Der Blue River fliesst durch die Wälder und ist von Bluffs umgeben. Zudem bildete er viele Höhlen. Im Hochland des südlichen Indianas findet man mehr als 700 Höhlen vor. Das Gestein besteht aus Kalk. Die bekannteste und geologisch interessanteste Höhle ist die Wyandotte Cave. Die Höhle wurde durch einen unterirdischen Zuflusses des Blue River weiter ausgespült und vergrößert. Eine große Anzahl von großen und kleinen Räumen bilden zusammen ein großes Höhlensystem.


Naturparks und -schutzgebiete:

Südöstliches Indiana:

Östlich der Stadt Versailles liegt der Versailles State Park, dort mäandern die Flüsse Laughery, Cedar und Fallen Timber. Der Versailles State Park ist der zweitgrößte State Park Indianas.
Ein weiteres Schutzgebiet ist das Fallen Timber Nature Preserve. Der Park weist einen Trail auf und liegt inmitten des Versailles State Parks. Während des Morgengrauen und der Abenddämmerung kann man hier Weißwedelhirsche und Wildtruthähne beobachten. Kanutouren auf dem Laughery Creek eröffnen den Besucher einzigartige Feuchtgebiete und Sumpflandschaften.
Zu den schönsten Parks des Mittleren Westen und der Great Lakes Region gehört definitiv der Clifty Falls State Park. Der Park erstreckt sich oberhalb des Ohio Rivers und schützt die Zuläufe und die Bluffs des Flusses. Das Schutzgebiet steht im starken Kontrast mit der Umgebung, da sich dort Energiewerke und andere hässliche Bauwerke erheben. Der Clifty Creek grub sich in den Kalkstein der Hänge und Bluffs ein und bildet so kleine Schluchten und einige Wasserfälle. Der schönste Wasserfall sind die Clifty Falls. Im Boden wurden bis zu 400 Mio. Jahren alte Fossilien gefunden. Zu den heimischen Tierarten zählen Graufüchse, Weißwedelhirsche und viele Vogelarten der östlichen USA.
Ein weiters Naturschutzgebiet ist das Muscatatuck National Wildlife Refuge. Diese Gebiet besteht aus Feuchtgebieten und Schwemmländern, die von vielen Wasservögeln besiedelt werden. Der Park wird auch “land of winding waters” genannt.

South-Central Indiana:

Der Jackson-Washington State Forst wird vom Muscatatuck River in zwei Teile gegliedert. Die nördliche Sektion des Waldes wird von einem Trail durchzogen, der vom Knob Lake bis zum Gipfel des Pinnacle Peak führt. Vom Gipfel aus hat man einen großartigen Blick auf das Hinterland des Waldes und den Knobs, Felsen die zwischen 362 und 322 Mio. Jahre alt sind. Der Starve Hollow Lake und Strand sind ebenso Teil des National Forest.
Nahe des National Forest liegt das Hemlock Bluff Nature Preserve. Diese Naturreservat ist Heimat von dichten Wäldern aus Hemlock-Bäumen. Dieser Hemlock-Wald ist der größte in Indiana. Die Baumart ist nur im äußersten Westen Indianas zu finden.
Die Knobstone Range erstreckt sich im zentralen Teil des südlichen Indianas und weist in der Nähe von Scottsburg und New Albany ein Waldschutzgebiet auf, den Clark State Forest. Die Landschaft im Park besteht aus bewaldeten Seenlandschaften. Die Seen sind sehr fischreich.
Das White Oak Nature Preserve schützt einen Hickory-Wald und viele Wiesen die mit Wildblumen übersät sind.
Zum bekanntesten Park Indianas zählt der Falls of the Ohio State Park. Der Park erstreckt sich an den Flussufern des Ohio Rivers. Im Spätsommer und Herbst ist der Wasserstand des Flusses recht niedrig und es kommt der größten Fossilfundort des Devons zum Vorschein. Hier wurden 400 Mio. Jahre alte Fossilen gefunden und insgesamt mehr als 600 Arten geborgen. Das Fossilienbett ist bis zu 5 m dick.