Ulm (BW) Klima

Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,9 Grad Celsius (°C) und einem Niederschlagsdurchschnitt von 749 Millimeter (mm) pro Jahr liegt Ulm – wie fast ganz Deutschland – in der gemäßigten Klimazone. Im Vergleich zu anderen Städten Baden-Württembergs ist das Klima in Ulm jedoch relativ kalt. Die Durchschnittstemperatur liegt deutlich unter den Werten anderer Orte im Südwesten (zum Beispiel Heidelberg 11,1 °C, Karlsruhe 10,5 °C, Stuttgart 9,3 °C). Das Niederschlagsmittel weicht hingegen kaum von dem in Baden-Württemberg Üblichen ab (Karlsruhe 770 mm, Stuttgart 664 mm). Humoristisch wird Ulm gelegentlich als „Hauptstadt des Nebelreiches“ bezeichnet. Die Statistik weist dagegen aus, dass in Ulm hinter Freiburg im Breisgau und München die Sonne mit 1698 Stunden am längsten scheint. Die relevante Messstation lag allerdings bis 2014 auf dem Kuhberg, einer der höchsten Erhebungen der Stadt. Mittlerweile ist sie in den ebenfalls höher gelegenen Stadtteil Mähringen verlagert worden. Aufgrund der erhöhten Messstandorte blieben Nebelfelder im Donautal, in dem die Innenstadt Ulms liegt, bei den Messungen teilweise unberücksichtigt. Hochwasser ist in Ulm nur gelegentlich ein Problem. Es tritt in der Regel nur dann auf, wenn Donauund Iller gleichzeitig viel Schmelz- oder Regenwasser mit sich führen. Gerade schlagartiges Schmelzwetter hat allerdings schon innerhalb eines halben Tages zu starken Überschwemmungen geführt. Ulm ist nach einer 2007 publizierten Studie „Deutschlands gesündeste Großstadt“. Für die Bewertung waren aber neben Klimadaten auch andere Kriterien wie beispielsweise Luftverschmutzung, ärztliche Versorgung oder die Anzahl an Krippenplätzen ausschlaggebend.

Klimatabelle:


Klimastationen:

Ulm-Mähringen:

1990-2018: