Klima im Bundesstaat South Carolina

South Carolina liegt in der Klimazone des feuchten Subtropenklimas (Cfa). Die Subklimazonen des Subtropenklimas in South Carolina sind je nach Höhenlage unterschiedlich. Die Sommer sind generell heiß und feucht mit Tagestemperaturen zwischen +30°C und +34°C. Die sommerlichen Nachttemperaturen liegen an der Küste zwischen +21°C und +24°C, während die Temperaturen im Inland zwischen +19°C und +23°C liegen. Die Winter sind im Gegensatz zum Sommer deutlich unterschiedlicher geprägt. Niederschläge sind ganzjährig sehr hoch. Die durchschnittlichen Jahresmenge an Niederschlag liegt zwischen 1000 mm und 2000 mm. Schneefall ist in South Carolina selten und ungewöhnlich. Der staatenweite Durchschnitt der Schneemenge liegt bei nur 2,5 cm pro Jahr. Die absoluten Allzeitrekorde der Temperaturen liegen zwischen -28°C (Ceasers Head) und +45°C (Johnston).


Temperaturen:

Die Sommertemperaturen in South Carolina liegen zwischen +30°C und +34°C. Die Nächte sind in den Sommermonaten recht hoch (zwischen +19°C und +25°C). Im Inland sind die Tageswerte im Sommer meist höher, als an der Küste. Allerdings sind die Nachttemperaturen nicht ganz so hoch, als an den Küstengebieten. Die Winter sind an der Küstenregion mit Werten um die +16°C mild. Die Nächte können jedoch auch an der Küste mitunter kalt werden. Allerdings sind Tiefstwerte unter dem Gefrierpunkt an der Küste eher selten. Im Piedmont liegen die Tageswerte im Winter kühl und liegen bei +10°C. Die Nächte sind kalt.


Niederschlag:

Der Niederschlag ist ganzjährig sehr hoch. Im Inland ist die feuchteste Zeit im Frühjahr und Herbst, während an den Küsten der Sommer die feuchteste Jahreszeit ist. Die Winter sind überall vergleichsweise trocken. Im Winter bringen extropische Zyklone Regenmassen nach South Carolina, während im Sommer tropische Zyklone und Gewitterstürme für die enorme Regenmenge verantwortlich sind. Ein Leeseiten-Regenschatten aus den Appalachen senkt den jährlichen Niederschlag über den zentralen Teil des Bundesstaates. Die Inlandgebiete weisen Regenmengen zwischen 1000 mm und 1300 mm. An der Küste liegt die jährlichen Menge bei 1300 mm und 1500 mm. Das Piedmont ist mit 1800 mm und 2000 mm am feuchtesten.

El Niño-La Niña:

Der Winterniederschlag wird durch die El Niño-Southern Oscillation bestimmt. Während der Ereignisse von El Niño verläuft der Jetstream weiter südlich und östlich durch die USA, was zu kühleren und nasseren Wintern in South Carolina führt, während La Niña den Jetstream weiter nach Norden und Westen führt, was zu wärmeren und trockeneren Wintern führt.

Schneefall:

Der jährliche Schneefall in South Carolina ist sehr gering. An der Küste schneit es so gut wie gar nicht. Dort wird nur an wenigen Jahren Schneefall gemessen. Die schneereichste Region des Bundesstaats sind mit 30 cm im Jahr die Blue Ridge Mountains. Eisregen kommt häufiger vor.


Küste:

Die Küste weist sehr milde Winter mit Tagestemperatur um die +16°C auf. Die Nachttemperaturen liegen weit über dem Gefrierpunkt bei Werte zwischen +5°C und +8°C. Die Niederschlagsmenge an der Küste ist sehr hoch und erreicht ihren Höhepunkt in den Sommermonaten. Die Schneemenge ist sehr gering und Schneefall tritt nur in manchen Jahren auf. Vor allem an der Südküste ist Schnee extrem selten.

Sea Islands of South Carolina: 

Das Klima der Sea Islands von Süd-Carolina ist subtropische geprägt mit deutlich maritimen Einflüssen. Die Winter sind sehr mild und die Sommer heiß, aber nicht ganz so heiß wie an de Festlandsküste. Im Herbst und Winter kann es zu heftigen Seestürmen kommen. Gewitter treten vor allem im Sommer auf. Hurrikane können auf die Insel treffen.


Innenland:

Die Winter im Binnenland sind recht kühl und manchmal sogar kalt. Die Nachttemperaturen liegen in Columbia bei 0°C. In den höheren Lagen liegen die durchschnittlichen winterlichen Nachttemperaturen unter dem Gefrierpunkt. Die Niederschlagsmenge ist im Binnenland sehr hoch und erreicht ihren Höhepunkt im Frühling und Herbst. Im Gegensatz tu den Küstenregionen ist die Schneemenge im Binnenland etwas höher. Allerdings weist keine Stadt eine höhere jährliche Schneemenge von über 30 cm auf. Die Berge im äußersten Nordwesten des Bundesstaates weisen den meisten Schneefall auf.

Atlantische Küstenebene:

Die Albanische Küstenebene weist die heissesten Sommermonate South Carolinas auf. Die Tageswerte liegen hier zischen +32°C und +34°C. Die Sommernächte sind warm und weisen Tiefstwerte von weit über +20°C auf. Die Niederschlagsmenge ist sehr hoch. Die Winter sind hier kühler, als an der Küste, aber nicht ganz so streng, wie im Piedmont oder im Westen Süd-Carolinas. Die Sommer zeichnen sich durch Schwüle und sehr hohe Temperaturen aus, daher ist die gefühlte Temperatur deutlich höher. Gewitter entwicklen sich im Sommer und können heftig ausfallen.

Fall Line:

Unter Fall Line versteht man den Übergangsbereich zwischen der Atlantischen Küstenebene und dem Piedmont. Das Klima dort ist subtropisch und feucht. Es stellt ein Übergangsklima zwischen dem subtropischen Küstenklima und dem Klima des Piedmonts dar.

Piedmont:

Das Piedmont ist stellt ein Übergangsbereich von der Atlantischen Küstenebene zum den Appalachen dar. Das plateauähnliche Land weist ein subtropisches Klima auf, allerdings mit deutlicherer kontinentaler Prägung. Dort sind die Winter deutlich kälter und kühler, als an der Küste. Die Tagestemperaturen liegen untertags bei +10°C, während die Nächte mit Tiefstwerten um den Gefrierpunkt recht kalt sind.

Blue Ridge Mountains:

Das Klima in den Blue Ridge Mountains South Carlinas wird zum subtropischen Klima gezählt. Die Winter sind hier kalt und es kann zu Schneefall kommen. Das Gebirge gehört zur schneereichsten Ecke des Bundesstaates. Die Sommer sind heiß, allerdings moderater und nicht ganz so schwül, wie in den niederen Lagen.


Wetterextreme:

South Carolina ist für seien tropischen Zyklone und Tornados bekannt. Im Sommer kann es zu heftigen Unwettern mit Hagelschlag und Sturmböen kommen. Aufgrund der hohen Luftfeuchte und den hohen Temperaturen setzt der Hitzeindex ein, daher ist die gefühlte Temperatur um einiges höher. Im Herbst, Winter und Frühling stellen extropische Zyklone eine Gefahr dar.

Gewitterstürme:

South Carolina zählt 64 Tage mit Gewitterstürmen im Jahr. Die meisten Gewitter entstehen im Sommer. Viele weisen unwetterartige Züge auf und bringen Hagelschlag, enorme Blitzraten und Sturmböen mit sich. Manche Gewitterzellen entwicklen sich zu Superzellen und lassen Tornados entstehen. Die hohe Regenmenge im Sommer ist zum Teil auf die Gewitterstürme zurückzuführen.

Hurrikan:

Die Hurrikansaison beginnt im Juni und endet Ende November. Die größte Gefahr geht an der südöstlichen Atlantikküste zwischen dem frühen August und dem frühen Oktober aus. In South Carolina wurde bisher kein Hurrikan der Kategorie 5 beobachtet. In der Vergangenheit wurde der Bundesstaat von vielen Hurrikanen heimgesucht wurden. Zum Beispiel im Jahr 1954 vom Hurrikan Hazel und 1989 vom Hurrikan Hugo (beide Kategorie 4). Hurrikan Jerry bracht 1995 die größten Regenmengen mit sich. Ingesamt fielen 432 mm Regen. 

Tornados:

Tornados treten am meisten im Frühjahr auf. Ein weitere Anstieg der Wahrscheinlichkeit ist im November zu verzeichnen. Tornados bilden sich aus Superzellen heraus. Begleitet werden Tornados mit extrem Unwettern, Hagelschlag und Sturmböen. Im Sommer treten Tornados weniger auf. Im Schnitt zählt man 14 Tornados im Jahr. Ein F5-Tornado wurde bisher noch nicht registriert, aber ein Dutzend F4-Tonraods wurde in vielen Landesteilen South Carolinas beobachtet.