Luangwa-Tal

Das Luangwa-Tal ist ein Flusstal des Luangwa im Nordosten Sambias. Dieses Tal stellt das geographische Ende des großen Ostafrikanischen Grabenbruchs dar. Hier mäandert der Luangwa besonders stark und das flache Tal verursacht eine langsame Fließgeschwindigkeit des Wassers. Dadurch entstehen viele Seitenarme und Lagunen.


Natur:

Das Luangwa-Tal gehört zu den wertvollsten und wichtigsten Ökosystemen Afrikas und bietet zahllosen Tierarten eine Heimat. Vor allem findet man hier Flusspferde, Elefanten, Impalas, Giraffen, Große Kudus, Gnus, Büffel, Zebras, Löwen, Leoparden und Hyänen vor.


Klima:

Das Luangwa-Tal gehört zu den heissesten Region des südlichen Afrikas und Sambias. In Mfuwe, ein Dorf im südlichen Nationalpark, wurde der höchste Allzeitrekord für Sambia aufgestellt. Am 26.10.2011 wurde hier eine Temperatur von +42,8°C gemessen. Beste Reisezeit stellen die Monate Juni bis August dar. Zu dieser Zeit ist es staubtrocken und die Temperaturen nicht ganz so heiß. Ab September setzt eine unerträgliche Hitze ein und die Niederschlagsmenge nimmt extrem zu. Feuchteste Zeit ist von Dezember bis März mit Regenmengen von weit über 100 mm.


Nationalparks des Luangwa-Tals:

Süd-National Park:

Der südliche Teil des Tals wird durch einen Park geschützt. Dieser Park ist das berühmteste Tierschutzgebiet Sambias. Auf ca. 9000 km² dominieren Schwemmebenen und Savannen die Landschaft. Diese Landschaften erstrecken sich vom Fluss bis an das Muchinga-Gebirge. Im Westen erhebt sich die Berglandschaft bis zu 800 m von der Ebene ab.

Nord-National Park:

Der nördliche Park ist nur halb so groß wie der südliche Park. Dieser Teil ist nicht erschlossen und streng geschützt. Hier leben riesige Büffelherden und Löwengruppen. Seit über 40 Jahren ist der Park für Besucher nicht zugänglich.