Grasländer des Indischen Subkontinents

Die Steppen und Savannen Indiens sind aufgrund der dichten Besiedlung und der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung weitgehend verändert oder zerstört worden. In der Indus- und Gangesebene ist dieses Eingreifen besonders beachtlich. Die einst tropische Savanne musste den menschlichen Bebauungen und der Landwirtschaft Platz machen. Große Gebiete Westindiens und der nicht wüstenhaften Gefilden Pakistans sind bedeckt von Trockensteppen. Dort ist der Graswuchs und die Vegetation spärlich und trockne. Zwischen den Dornensträucher und -büsche stechen Akazien heraus. Diese Bäume können sehr hoch werden und bilden eine Baumsteppe. In Indien wird die Landschaftszone der Baumsteppe auch “Dornwald” genannt. Die Gegend ist heiß und untertags können die Werte auf über +40°C steigen. In den Donrbuschzonen des indischen Bundesstaates Gujarat liegt das Gir-Wildschutzgebiet, die Heimat der letzten wilden asiatischen Löwen.