Marquette (MI) Klima

Marquette weist ein feuchtes Kontinentalklima (Dfb) auf mit deutlicher Beeinflussung des Lake Superior. Nach den USDA-Plant Hardiness-Zonen liegt Marquette in der Zone 5b, d. h. die Temperaturen im Winter sinken auf -27°C. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 6°C. Die Niederschlagsmenge übers Jahr summiert sich auf über 730 mm. Der Herbst ist die feuchteste Jahreszeit, während die Wintermonate am trockensten sind. Die Rekordtemperaturen liegen zwischen -36°C (08.02.1861) und +42°C (15.07.1901). Im Schnitt scheint die Sonne 2300 Stunden im Jahr.

Winter:

Der Lake Superior bei Marquette friert im Winter selten zu, daher verstärkt sich der Lake-Effekt umso mehr und es kommt zu großen Schneemengen.

Die Winter sind lang und kalt, dennoch sind die Winter deutlich wärmer als im Inland Michigans, da der Obere See die eisigen Wintertemperaturen etwas mildert. An 12 Nächten sinken die Temperaturen auf unter -18°C. Einige Tage im Winter weisen Höchstwerte unter dem Gefrierpunkt auf. Marquette ist der Snowbelt-Region. Der Schneefall ist signifikant und wird häufig durch den Lake-Effekt verursacht. Aufgrund dessen, dass der Lake Superior relativ selten gefriert, ist der Lake-Effekt umso stärker. Marquette liegt auf Platz drei verschneitesten Städte und Regionen der USA. 

Sommer:

Der Lake Superior ist bekannt für seine kühlen Wintern, dies trifft auch auf die Küstenstadt Marquette zu. Die Höchstwerte im Sommer übersteigen selten +32°C. Wenn überhaupt steigen an 3 Tagen die Temperaturen auf +32°C und mehr.

Frühling und Herbst:

Der Frühling und Herbst sind generell mild und sehr wechselhaft, da die Luftströmung häufig wechseln. So kann es noch zu sehr kalten Kaltlufteinbrüchen kommen. Der Frühling ist für gewöhnlich um einiges kühler, als der Herbst. Die Warmperioden im Herbst halten länger an, als im Inland von Michigan, da der Lake Superior einen mildernden Effekt auf das Klima hat.


Klimatabelle: