Missouri River in South Dakota

Westlich der Ordway Prairie erheben sich die weiten Hügel des Missouri Coteau. Diese Hügellandschaft trennt den Missouri River  von den weiten Prärien. Der Fluss wird von vielen Staudämmen aufgestaut. Insgesamt über 160 km des Flusslaufes in South Dakota besten aus Stauseen. Zu den Dämmen gehören Pierre, Fort  Thompson, Fort Randall und Gavins Point. Die großen Stauseen dienen zur Stromerzeugung. Zu den Stauseen zählen der Lake Oahe, Sharpe, Francis, Case, Lewis und Clark. Vor 200 Jahren waren die Landschaften um den Missouri River eine reine Wildnis. Der Fluss und das Einzugsgebiet des Stroms bildeten ein einzigartiges Ökosystem. Im Jahr 1804 Meriwether Lewis und William Clark führten eine Studie durch, um die Tierarten zu erforschen die in der Umgebung des Missouri River leben. Bemerkenswert waren die riesigen Herden aus Dickhornschafe, Wapitis und Bisons, aber auch die großen Population von Wölfen und Kojoten. Zudem streiften auch Maultier- und Weißwedelhirsche, Grizzlies und Schwarzbären umher. Die Wassergebiete und Flussläufe wurden von großen Vogelschwärmen und -populationen bevölkert. In den Uferwäldern aus Pappeln lebten Singvogelarten.  Ende des 19. Jahrhunderts wurde die einzigartige Natur zerstört, aufgrund der Siedler und den Eroberungszügen. Die hier lebenden Indianer wurden in kleine Reservate einpfercht, die bis heute zu den ärmsten Reservaten der USA gehören. In den 1950er wurde der Fluss nach und nach aufgestaut und somit ist aus den wilden Strom, ein teils zahmer Fluss geworden.