Verlauf des Nils

Die Mutter der Zivilisation, schon die alten Ägypter wussten den Nil zu schätzen. Sie bauten Getreidefelder und treiben alte Kraftwerke aus Holz. Der Nil ist der Fluss, er den Korb Messe und die Barke der Kleopatra trug. Als längster Fluss der Welt erstreckt er sich von Süden nach Norden 6648 km und bildet den Zusammenfluss des Blauen und des Weißen Nil und des Atbara. Das Flussbett bedeckt ein zehntel des gesamten afrikanischen Kontinents, mehr als 3.345.870 Quadratkilometer. Der Nil windet sich durch tropische Regenwälder, Gebiete mit Kaffeesträuchern, Bambus-, Bananen-, Gummi-, Ebenholzbäumen-, Savannengrasland und Sümpfen, bevor er die Wüste erreicht. Bereist man den Nil von seiner Quelle an, würde man mit dem Kagera-Nil beginnen, der Burundi entspringt und zum Viktoriasee fließt. In Nordwesten vom Viktoriasee ist kahl und am Westufer erfreuen Papyrussümpfen mit grasenden Nilpferden das Auge. Der in diesem Abschnitt Viktoria-Nil genannte Fluss fließt aus dem See durch die 26 km langen atemberaubenden Stromschnellen der Karuma-Wasserfälle. Elefanten, Kamas, Giraffen, Antilopen und zahllose Vögel durchstreifen die Ufergegend, während die Krokodile geduldig im Wasser auf Beute lauern. Der Fluss braust mit Schnelligkeit auf die Murchison-Wasserfälle am Rande des Albertsee zu. Dort verschmälert er sich, um sich schäumend durch einen 5 Meter breiten Felsspalt zu zwängen und 40 Meter tief in einen tobenden Strudel zustürzen, so dass die Felsen durch die gewaltige Kraft ergeben. Auf seinem Weg durch den Sudan heißt er Weißer Nil, er passiert den Sudd im Südsudan, auch Sudd genannt, wo eine Großzahl von Nilpferden beheimatet sind. In Khartum, der Hauptstadt des Sudans, wird der Nil von seinem ersten Nebenfluss, dem Blauen Nil, gespeist, der in den äthiopischen Bergen nahe dem See Tana entspringt. Die herrlichen Tis-Isat-Wasserfälle des Blauen Nils nahe seiner Quelle in Äthiopien im Tana-See. Von dort hat der Fluss noch mehr als 1400 km bis zum Zusammenfluss mit dem Weißen Nil in Khartum zurückzulegen. Bis dorthin wechselt die Landschaft von Wald über Sumpf und Grasland zu Wüste, der nubischen Wüste. 322 Kilometer nördlich von Khartum ergießt sich der Atbara aus dem äthiopischen Hochland als letzter der drei großen Nebenflüsse in den Nil. Der Nil fließt in einer S-Form in einem Canon durch die trockene nubische Wüste im Nordsudan. In diesem nordsudanesischen und südägyptischen Abschnitt wälzt sich der mächtige Strom durch sechs Katarakte genannte Stromschnellen. Der zweite frühere Katarakt existiert nicht mehr, da sich der Fluss nun unterhalb der ägyptischen Grenze in den Nasser-See ergießt, der durch den Assuan-Staudamm 1971 entstanden ist und mit 5000 qkm einer der größten von Menschenhand geschaffenen Seen darstellt. Allein das Niltal Ägyptens misst 1530 km Länge. Nördlich von Edfu ist es durchschnittlich 8-16 km breit und beidseitig von steilen Flanken gesäumt. Nördlich von Kairo geht das Tal in das fruchtbare Delta über. Das östliche Wüstenland wird von Sahara-Ausläufern gebildet, die vom Nil aus bis auf eine Höhe von 610 Meter ansteigen und östlich vom Nil bis zum Roten Meer verlaufen. Trockene Flussbetten, die Wadis, durchschneiden die gebirgige Region. In der Region des Nils leben viele Tierarten, darunter der Nilbarsch, der bis zu 79 Kilogramm auf die Waage bringt, Katfisch, Aal, Lungenfisch. Nilkrokodile ruhen am Ufer oder lauern unter der Wasseroberfläche, nur ihre Augen und Nasenlöcher sichtbar. Für Eidechsen, Weichschildkröten und mindestens 15 Giftschlangenarten bietet der Wüstenfluss Lebensraum. Im Norden von Kairos formt der Nil sein 15.540 qkm großes Delta, das sich als gigantisches V bis zum Mittelmeer erstreckt.

 

(Der Text leitet (Fett geschrieben), die Bilder zu jeden Wasserfall, See usw.)

 





 

 

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