Nationalparks der USA

Die Vereinigten Staaten haben eine Vielzahl von Nationalparks eingerichtet. Weitere Schutzgebiete sind nationale Denkmäler (National Monuments), historische Parks, Gedenkstätten, Erholungsgebiete, Flüsse und Küstenabschnitte. Alle Nationalparks und ein Teil der anderen Schutzgebiete werden vom National Park Serviceverwaltet, einer Behörde unter dem Dach des US-Innenministeriums. Zurzeit (Stand: 2013) gibt es 59 offizielle Nationalparks mit einer Fläche von zusammen 210.000 km² (zum Vergleich: Die Fläche der alten Bundesrepublik (bis 1990) betrug 248.000 km²). Sie haben vom Kongress der Vereinigten Staaten den Schutzstatus National Park zuerkannt bekommen. Erst in späteren Jahren wurden Naturschutz und Bildung als weitere Ziele der Gebiete eingeführt, sie stehen heute im Vordergrund. In den Nationalparks wird in der Regel eine große Vielfalt an kulturellen, geologischen oder biologischen Ressourcen unter Schutz gestellt. Jagd und Bergbau-Maßnahmen sind normalerweise nicht erlaubt. Soweit Nutzungen schon vor der Ausweisung des Parks existierten, kann ihnen Bestandsschutz gewährt werden, so operiert im Death-Valley-Nationalpark (gewidmet 1994) eine Erzmine. Der Charakter der einzelnen Parks unterscheidet sich stark. Während die abgelegenen Parks in Alaska oder auch der Congaree-Nationalpark in den Sümpfen South Carolinas weitgehend Wildnischarakter haben, leiden Parks in der Nähe von Bevölkerungszentren zumindest in Teilgebieten unter dem Massentourismus, wie das Haupttal des Yosemite-Nationalparks in Zentralkalifornien.


Inhaltsverzeichnis:

  1. Alphabetisches Verzeichnis 
  2. Nationalpark nach Bundesstaat 
  3. Nationalparks des UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe 
  4. Kurzbeschreibung der Parks

Alphabetisches Verzeichnis:

A:

B:

C:

D:

E:

G:

H:

I:

J:

K:

L:

M:

O:

P:

R:

S:

T:

V:

W:

Y:

Z:


Nationalpark nach Bundesstaat:

Alaska:

Arizona:

Arkansas:

Colorado:

Florida:

Hawaii:

Idaho:

Kalifornien:

Kentucky:

Maine:

Michigan:

Minnesota:

Montana:

Nevada:

New Mexico:

North Carolina:

North Dakota:

Ohio:

Oregon:

South Carolina:

South Dakota:

Tennessee:

Texas:

Utah:

Virginia:

Washington:

Wyoming:


Nationalparks des UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe:


Kurzbeschreibung der Parks:

Acadia Nationalpark:

Acadia

Der Acadia-Nationalpark ist ein 19.000 ha großes Erholungsgebiet an der Atlantikküste von Maine, das zum größten Teil auf Mount Desert Island liegt. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern, felsigen Stränden und gletschergeformten Granitgipfeln wie dem Cadillac Mountain, der höchsten Erhebung an der US-amerikanischen Ostküste. Zu den einheimischen Tierarten zählen Elche, Bären, Wale und Seevögel. Der in einer Bucht gelegene Ort Bar Harbor verfügt über Restaurants und Geschäfte und ist ein beliebtes Standquartier zur Erkundung des Nationalparks.

Amerikanisch-Samoa

Nationalpark von Amerikanisch-Samoa:

Der Nationalpark umfasst Korallenriffe, Regenwälder und weiße Sandstrände und ist beliebt zum Wandern, Schnorcheln und Tauchen. Das vorrangige Ziel des Parks ist allerdings der Schutz der einzigartigen Naturschätze Samoas. Zu den Tieren im Nationalpark gehören der Flughund, die Pazifikboa, Seeschildkröten, sowie fast 900 Arten von Fischen, über 200 Arten Korallen und mehr als 35 Vogelarten.

Arches Nationalpark:

Arches

Der Arches-Nationalpark liegt nördlich von Moab im Bundesstaat Utah. Der Park, der im Südosten vom Colorado River begrenzt wird, ist für seine über 2.000 natürlichen Sandsteinbögen wie den gewaltigen roten Delicate Arch im Osten bekannt. Der lange, dünne Landscape Arch im Devils Garden liegt im Norden. Eine weitere besondere geologische Formation ist der Balanced Rock, der in der Mitte des Parks über der Wüstenlandschaft in den Himmel ragt.

Badlands

Badlands Nationalpark:

Der Badlands-Nationalpark liegt im Südwesten South Dakotas. Er besteht aus einem als Badlands bezeichneten Typ von Verwitterungslandschaft, die für Landwirtschaft denkbar ungeeignet schien, daher der Name Badlands – schlechtes Land.

Big Bend Nationalpark:

Big Bend

Wüstenartige Landschaften bedecken den größten Teil der Nationalparkfläche. Da die Höhe des Parks von 500 Metern bis hinauf zu 2300 Metern reicht, gibt es eine Vielfalt an Lebensräumen und eine Vielzahl von vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. An den Berghängen der Chisos Mountains finden sich mit zunehmender Höhe Wälder aus Eichen, Kiefern und Wacholder. In diesen Wäldern halten sich noch immer einige Schwarzbären. Ihr Bestand im Park wird auf etwa 8-12 ausgewachsene Tiere geschätzt. Am Rio Grande treten darüber hinaus Flusswälder auf. Obwohl die Hauptfläche des Parks von Strauchwüsten bedeckt ist, finden sich auch savannenähnliche Bereiche, in denen Gräser dominieren. Früher machte diese Landschaftsform einen deutlich größeren Anteil des Gebietes aus.

Biscayne-Nationalpark:

Biscayne

Der Biscayne-Nationalpark liegt in Süd-Florida und erstreckt sich über die Biscayne Bay und die nördlichsten Inseln der Florida Keys. Diese ist eines der beliebtesten Reviere zum Tauchen und Schnorchelnin Amerika. Der Park besteht zu 95 % aus Wasserfläche und schützt das vorgelagerte Korallenriff, das ein Teil des Riffsystems ist, welches sich über die gesamte Südküste Floridas erstreckt. Nach dem Great Barrier Reef in Australien und dem Riff vor der Küste von Belize ist es das drittgrößte der Welt. Die Küste des Parks und die zahlreichen Inseln beherbergen ausgedehnte Mangrovenwälder. Die Hauptattraktion des Parks stellen das Tauchen und Schnorcheln dar, außerdem ist es möglich, Seekajaks zu mieten oder mit Glasbodenbooten die Bucht zu erforschen.

Black Canyon

Black Canyon of the Gunnison Nationalpark:

Der Black Canyon ist eine tiefe Schlucht, durch die der Gunnison Riverfließt. Er ist so schmal, dass nur sehr wenig Sonnenlicht bis auf den Grund fällt, was die Wände dunkel bis schwarz erscheinen lässt und so dem Canyon seinem Namen gab. Am Chasm Overlook-Aussichtspunkt erreicht er eine Tiefe von 555 m bei nur 345 m zwischen den Rändern der Schlucht.

Bryce Canyon Nationalpark:

Bryce Canyon

Bryce Canyon ist ein weitläufiger Nationalpark im Süden von Utah und bekannt für seine nach oben spitz zulaufenden roten Felsformationen, genannt Hoodoos. Die Hauptstraße des Parks führt vorbei am Bryce Amphitheater, einem breiten, von Hoodoos übersäten Felskessel unterhalb des Wanderwegs Rim Trail. Zu den Aussichtspunkten, die besonders bei Sonnenaufgang und -untergang beliebt sind, gehören Sunrise Point, Sunset Point, Inspiration Point und Bryce Point.

Canyonlands

Canyonlands Nationalpark:

Die grandiosen Canyonlands im Süden des Mormonenstaats Utah haben sich inzwischen damit arrangiert, ständig die zweite Geige zu spielen – was ja auch Vorteile hat. Während der Grand Canyon an seiner Popularität fast erstickt, haben die Besucher die Canyonlands nahezu für sich allein: ein Labyrinth aus Schluchten und Tälern, die der Colorado River und der Green River in Jahrmillionen in den stein gegraben haben.

Capitol Reef

Capitol Reef Nationalpark:

Kernstück des Nationalparks ist die Waterpocket Fold, eine über 150 km lange geologische Formation, die sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Die ursprünglich horizontalen Bodenschichten, die aus Sedimenten entstanden, wurden bei der Anhebung des Colorado-Plateaus leicht geneigt und gebogen. Durch Erosion entstand dann die heutige ‘Falte’, die ähnlich einer Verwerfung markante Trennlinien zwischen den geologischen Schichten aufweist.

Carlsbad Caverns

Carlsbad-Caverns-Nationalpark:

Im Park gibt es 83 einzelne Höhlen, darunter die tiefste bekannte Kalksteinhöhle der USA mit einer Tiefe von 487 Metern unter der Erdoberfläche. Die Carlsbad-Höhle hat einen der weltweit größten unterirdischen Räume. Die Frühgeschichte der Höhlen beginnt vor mehr als 260 Millionen Jahren. Aufgrund der außergewöhnlichen Geologie und der Größe gehören die Höhlen zum UNESCO-Weltnatuerrebe.

Channel-Islands-Nationalpark:

Channel Islands

Der Channel-Islands-Nationalpark ist ein Nationalpark, der sich im Pazifischen Ozean auf den Channel Islands befindet, einer Inselgruppe vor der Küste des südlichen Kaliforniens. Fünf der insgesamt acht Inselngehören zum Nationalpark. Vom Plankton über Delfine, kalifornische Pelikane, Kormorane, Seelöwen, Möwen bis zu Blauwalen sind über 2000 Pflanzen und Tiere im Park beheimatet. Davon sind 145 Arten, wie z. B. die EchsenartSceloporus occidentalis becki oder die Flechtenart Caloplaca obamaeendemisch.

Congaree-Nationalpark:

Der in South Carolina gelegene, über 107 Quadratkilometer große Congaree-Nationalpark birgt den letzten großen Bestand von alten Hartholz-Wäldern in den Vereinigten Staaten. Die üppigen, in einem Sumpfgebiet wachsenden Bäume gehören zu den höchsten Wäldern im Osten der USA und bilden eine der höchsten natürlichen Dachflächen der Welt.

Crater Lake

Crater Lake Nationalpark:

Der Crater-Lake-Nationalpark befindet sich im US-Bundesstaat Oregon. Er umfasst das Gebiet des Vulkans Mount Mazama und den 594 Meter tiefen Kratersee Crater Lake in dessen Caldera. Höchster Punkt ist der 2722 Meter hohe Gipfel des Mount Scott im Osten des Parks. Innerhalb des Parks gibt es viele Wanderwege und eine Reihe Campingplätze sowie Lodges. Angeln und Schwimmen sind erlaubt, und es gibt Bootstouren zum Wizard Island, dem Vulkankegel inmitten des Sees. Der Rim Drive, die Straße rund um den See, kann bis ins späte Frühjahr hinein wegen Schnees gesperrt sein.

Cuyahoga Valley

Cuyahoga-Valley-Nationalpark:

Der Nationalpark weist dichte Wälder, die zumeist aus Laubbäumen bestehen, und glasklare Bäche mit Wasserfällen auf. Im Herbst verfärben sich die Blätter bunt und es kommt zum “Indian Summer”. Der Cuyahoga-Valley-Nationalpark befindet sich im Nordosten der USA. Es ist der erste Nationalpark in Ohio und liegt in der Nähe von Akron und Cleveland. Durch den Park schlängelt sich der Cuyahoga River, was in den irokesischen Sprachen Crooked River (deutsch in etwa „Gewundener Fluss“) bedeutet.

Death Valley

Death Valley Nationalpark:

Der Death-Valley-Nationalpark umspannt ein Gebiet im Osten Kaliforniens und in Nevada. Bekannte Wahrzeichen sind der Titus Canyon mit einer Geisterstadt und farbenfrohen Gesteinen sowie die Salzpfanne des Badwater Basin, des tiefsten Punkts Nordamerikas. In den Höhenlagen schlängelt sich der Telescope Peak Trail durch Kiefernwälder. Nördlich der spitzen Salzstrukturen namens Devil’s Golf Course liegen die Mesquite Sand Dunes, in denen Klapperschlangen heimisch sind.

Denali

Denali-Nationalpark:

Der Denali-Nationalpark erstreckt sich auf 24.500 km² in der zentralen Wildnis von Alaska. Sein Herzstück ist der 6.190 m hohe Denali (früherer Name: Mount McKinley), der höchste Berg Nordamerikas. Die Landschaft aus Tundra, Fichtenwäldern und Gletschern ist Lebensraum zahlreicher Wildtiere wie Grizzlybären, Wölfe, Elche, Karibus und Dall-Schafe. Beliebte Aktivitäten im Sommer sind Radfahren, Rucksackreisen, Wandern und Bergsteigen.

Dry Tortugas

Dry-Tortugas-Nationalpark:

Der Dry-Tortugas-Nationalpark ist ein US-Nationalpark im Golf von Mexiko, am Ende der Inselkette Florida Keys, 70 Meilen (113 km) westlich von Key West. Der Park liegt auf einer Fläche von 262 km² um sieben winzige Sand- und Korallen-Inseln, die Dry Tortugas genannt werden und ist berühmt für ein reichhaltiges Leben unter Wasser (marines Ökosystem), farbige Korallenriffe und Legenden um Schiffswracks und versunkene Schätze. Über 99 Prozent des Nationalparks liegt unter Wasser.

Everglades

Everglades Nationalpark:

Der Everglades-Nationalpark ist ein 1,5 Millionen Acre großes geschütztes Sumpfgebiet am südlichen Ende des US-Bundesstaates Florida. Die Everglades, die oft mit einem grasbewachsenen, langsam fließenden Fluss verglichen werden, bestehen aus Mangrovenwäldern, Schneidensümpfen und flachen Pinienwäldern, in denen Hunderte Tierarten leben. Zur reichen Tierwelt der Everglades zählen die bedrohte Lederschildkröte, der Florida-Panther und der Karibik-Manati.

Gates of the Arctic

Gates-of-the-Arctic-Nationalpark:

Der Nationalpark Gates of the Arctic (Tore zur Arktis, englisch Gates of the Arctic National Park and Preserve) ist nach dem Wrangell-St.-Elias-Nationalpark der zweitgrößte Nationalpark der USA. Er umfasst eine große unberührte Wildnis in den Endicott und den Schwatka Mountainsder Brookskette von Alaska. Das Gebiet enthält ein Labyrinth von Talsenken mit Gletschern und schroffe Berge mit nördlichen Wäldernund arktischer Tundravegetation, die durch wilde Flüsse eingeschnitten sind.

Glacier Bay

Glacier Bay Nationalpark:

Der Glacier-Bay-Nationalpark (englisch Glacier Bay National Park and Preserve) ist ein Nationalpark der USA im Süden von Alaska, in der Nähe von Juneau, im sogenannten Alaska Panhandle. Im Park gibt es über 50 benannte Gletscher, 7 davon reichen bis in das von den Gezeiten beeinflusste Wasser der von Fjorden wie dem Tarr Inletdurchzogenen, Glacier Bay genannten Bucht („Gletscher-Bucht“). Dort brechen häufig über 50 Meter hohe Eisbrocken ab und fallen explosionsartig in das Wasser (Kalben).

Glacier

Glacier Nationalpark:

Der Glacier-Nationalpark ist ein 4.100 km² großes Wildnisgebiet mit von Gletschern geformten Gipfeln und Tälern in den Rocky Mountains von Montana und reicht bis zur kanadischen Grenze. Die Going-to-the-Sun Road, eine Passstraße, verläuft durch den Park. Unter den über 700 Meilen (1127 km) an Wanderwegen gibt es auch eine Route zum Hidden Lake, einem See, der ein beliebtes Fotomotiv ist. Zu den weiteren Aktivitäten gehören Rucksacktourismus, Radfahren und Campen. Die vielfältige wilde Tierwelt reicht von Bergziegen bis hin zu Grizzlybären.

Grand Canyon

Grand Canyon Nationalpark:

Der Grand Canyon in Arizona ist eine natürliche Felsformation, deren rote Gesteinsschichten einen Abriss zur geologischen Geschichte der letzten Jahrmillionen geben. Die riesige, 277 Meilen (446 km) lange Schlucht ist durchschnittlich 10 Meilen (16 km) breit und 1 Meile (1,6 km) tief. Ein Großteil der Region ist als Nationalpark geschützt. Vom Colorado River, der zahlreiche Wildwasser-Stromschnellen aufweist, bieten sich Panoramaausblicke.

Grand Teton Nationalpark:

Der Grand-Teton-Nationalpark liegt im Westen von Wyoming südlich des Yellowstone-Nationalparks. Er hat seinen Namen von der Teton-Kette, die sich in Nord-Süd-Richtung durch den Park zieht.

Grand Teton

Östlich der Berge liegt die weite Ebene mit dem Namen Jackson Hole und der große Bergsee Jackson Lake, außerdem die kleineren Seen Leigh Lake und Jenny Lake. Die Region ist bereits seit mindestens 11.000 Jahren bewohnt, als nomadische Paläoindianer begannen, die wärmeren Sommermonate dort zu verbringen. Als erster Weißer dürfte John Colter um 1808 diese Gegend zu Gesicht bekommen haben. Der Name der Berge kommt vom französischen Wort für Brust und bezieht sich auf deren Form. Die Gegend wurde am 26. Februar 1929 zum Nationalpark erklärt.

Great Basin

Great Basin Nationalpark:

Der Great-Basin-Nationalpark liegt im Osten von Nevadaunweit der Grenze zu Utah im White Pine County. Der Name stammt von der Wüste des Großen Beckens (Engl. Great Basin), die eine abflusslose Senke zwischen der Sierra Nevada im Westen und den Rocky Mountains im Osten bildet. Der Park ist für das Vorkommen der Langlebigen Kiefer (Pinus longaeva) bekannt, die das älteste bekannte Lebewesen bildet (siehe zum Beispiel: Prometheus); außerdem für die Lehman Caves, eine Tropfsteinhöhle am Fuße des Wheeler Peaks.

Great Sand Dunes

Great Sand Dunes Nationalpark:

Die Great Sand Dunes (deutsch Große Sanddünen) sind ein als Nationalpark (National Park and Preserve) ausgewiesenes Schutzgebiet im südlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado. Rund 230 km südlich von Denver liegen die Großen Sanddünen im nordöstlichen Teil des San Luis Valley, einem etwa bis zu 60 Kilometer breiten Becken zwischen der Sangre de Cristo Range und dem San-Juan-Gebirge. Sie bedecken eine Fläche von rund 80 km² und sind mit einer Höhe von etwa 230 Meterndie höchsten Dünen Nordamerikas.

Great Smoky Mountains

Great Smoky Mountains Nationalpark:

Der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark liegt in den Appalachen auf dem Gebiet der US-Bundesstaaten North Carolina und Tennessee. Er wurde am 15. Juni 1934 eingerichtet und gehört heute zum Weltnaturerbe. Der Wald, der den Park bedeckt, gehört zu den ältesten Wäldern der Erde und ist das größte Urwaldgebiet im Osten der USA. Der Park ist mit zwischen acht und zehn Millionen Besuchern der meistbesuchte Nationalpark in den USA, trotzdem beschränkt sich der Verkehr auf die größeren Straßen. Die 450 Kilometer Straße abseits der Hauptwege und die 1400 Kilometer Wanderwege des Parks sind verhältnismäßig wenig frequentiert. Der Park wurde nach dem gleichnamigen Gebirgszug Great Smoky Mountains benannt, in dem er sich befindet.

Guadalupe Mountains

Guadalupe Mountains Nationalpark:

Der Guadalupe-Mountains-Nationalpark ist ein Nationalpark in den Vereinigten Staaten von Amerika und wurde am 30. September 1972gegründet. Er liegt im äußersten Westen des US-Bundesstaates Texas, an der Grenze zu New Mexico und nordöstlich von El Paso. Der Name des Parks ist von den Guadalupe Mountains übernommen, einem zirka 260 bis 270 Millionen Jahre alten Unterwasser-Riff. Der Park ist auch bekannt für die höchste Erhebung von Texas, dem 2.667 Meter hohen Guadalupe Peak. Direkter Nachbar des Parks ist der Carlsbad-Caverns-Nationalpark.

Haleakalā

Haleakalā-Nationalpark:

Der Haleakalā-Nationalpark ist ein Nationalpark der USA auf der Insel Maui in Hawaii. Haleakalā ist ein ruhender Vulkan, der zuletzt um 1790 ausbrach. Der Nationalpark wurde 1916 als Teil des Hawaiʻi National Parkgegründet. 1961 wurde das Gebiet vom Hawaii-Volcanoes-Nationalparkgetrennt und eigenständig verwaltet. Seit 1980 ist der Park ein internationales Biosphärenreservat.

Hawaiʻi-Volcanoes

Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark:

Der Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark ist ein etwa 1348 Quadratkilometer großes Biosphärenreservat im Südosten von Hawaii, welches seit 1987 zum UNESCO Weltnaturerbe zählt. Das Gebiet umfasst neben ausgedehnten Lavafeldern den aktiven Vulkan Kīlauea. Das Besucherzentrum des Nationalparks stellt eine touristische Hauptattraktion der Insel dar.

Hot-Springs-Nationalpark:

Der Hot-Springs-Nationalpark ist ein US-Nationalpark im Bundesstaat Arkansas am Rand der Ortschaft Hot Springs und der Ouachita Mountains.

Hot Springs

Im Park befinden sich mehrere heiße Quellen (engl. Hot Springs). Bereits am 20. April 1832 wurden die Quellen durch einen Parlamentsbeschluss als Hot Springs Preserve der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei war es nicht das Ziel die heißen Quellen in ihrer natürlichen Umgebung zu erhalten, sondern heißes Wasser für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Das Quellwasser fließt am westlichen Hang den Berg Hot Spring Mountain hinunter und wird in Becken gesammelt. Seit 1983 steht auf dem Hot Spring ein Aussichtsturm, der Hot Spring Mountain Tower. Das Schutzgebiet umfasst auch den Wasserkreislauf aus dem die Quellen gespeist werden. Seit 1921 ist das Gebiet ein Nationalpark.

Isle Royale

Isle-Royale-Nationalpark:

Der Isle-Royale-Nationalpark ist ein Nationalpark auf und um der Isle Royale, der größten Insel im Oberen See. Die Insel ist knapp 72 Kilometer lang, etwa 13 Kilometer breit und gehört – obwohl näher am kanadischen Ufer gelegen – zum US-Bundesstaat Michigan. Sie war früher ein belebter Fischereistandort und wurde 1940 zum Nationalpark erklärt. Der Park ist einer der kleinsten Nationalparks der Vereinigten Staatenund rund drei Viertel des Areals umfasst Wasserfläche rund um die Insel. Es gibt rund 1000 Elche und 25 Wölfe auf der Insel; die Populationen schwanken jedoch sehr stark. Als abgeschlossenes Räuber-Beute-System wird es intensiv von Populationsforschern untersucht.

Joshua Tree

Joshua Tree Nationalpark:

Der Joshua-Tree-Nationalpark ist ein weitläufiges Naturschutzgebiet im Süden Kaliforniens. Er ist durch schroffe Gesteinsformationen und karge Wüstenlandschaften gekennzeichnet. Der Park wurde nach den für die Region typischen, bizarr geformten, stacheligen Josuabäumen benannt und grenzt an die von Kakteen übersäte Colorado-Wüste sowie an die höher gelegene und kühlere Mojave-Wüste. Der Aussichtspunkt Keys View bietet Blick über das Tal Coachella Valley. Wanderwege schlängeln sich durch die Steinbrocken im Tal Hidden Valley.

Katmai

Katmai-Nationalpark:

Der Katmai-Nationalpark (englisch Katmai National Park and Preserve) ist der viertgrößte Nationalpark der USA. Wie alle drei größeren Parks auch liegt das von Vulkanen geprägte Gebiet in Alaska und ist für sein Valley of Ten Thousand Smokes und seine Braunbären bekannt. Der Park wurde am 2. Dezember 1980 durch den Alaska National Interest Lands Conservation Act eingerichtet und befindet sich auf der Alaska-Halbinsel gegenüber der Kodiak-Insel. Ein kleiner Teil des Gebiets im Norden unterliegt dem geringeren Schutzstatus einer National Preserve, hier ist die Jagd zulässig.

Kenai Fjords

Kenai-Fjords-Nationalpark:

Der Park ist berühmt für den 1600 Meter hohen Kenai-Berg, der vollständig vom 777 km² großen Harding-Eisfeld verhüllt ist. Das Eis verläuft in Form von mehreren Gletschern bis ins Wasser des Meeres. Eine der beliebtesten Touristenattraktionen im Bereich des Nationalparks ist der Exit-Gletscher, der von Seward aus über eine Straße erreicht werden kann.

Kings Canyon Nationalpark:

Kings Canyon

Der Kings Canyon ist das mit 2500 Metern tiefste Tal Nordamerikas. Er liegt in der südlichen Sierra Nevada im US-Bundesstaat Kalifornien. In ihm entspringt der South Fork Kings River, der südliche Quellfluss des Kings River. Das Tal ist ein eiszeitliches Trogtal und wurde von Gletschern aus dem Granit der Bergkette ausgeschliffen. Die steilen Wände des im oberen Teil engen Tales qualifizieren es als Schlucht. Weil die horizontale Trassierung fehlt, handelt es sich nach dem deutschen Sprachgebrauch jedoch nicht um einen Canyon.

Kobuk Valley

Kobuk-Valley-Nationalpark:

Im Nationalpark befindet sich ein großes Tal, das Kobuk Valley, durch das der Kobuk River fließt. Es wird von den Baird- und Waring-Bergenbegrenzt. Eine Besonderheit sind die 65 km² großen Great Kobuk-Sanddünen. Der Sand, der durch die schleifende Wirkung alter Gletscherentstanden ist, wurde im Laufe der Zeit von Wind und Wasser angehäuft.

Lake-Clark-Nationalpark:

Im Parkgebiet geht in den Chigmit Mountains die Alaskakette, die Bergkette des zentralen Alaskas, in die Aleutenkette über, die sich über den Aleuten-Inselbogen fortsetzt.

Lake Clark

Zur Aleutenkette gehören aktive Vulkane, darunter die beiden höchsten Berge des Parks Mount Redoubt(3059 m) und Mount Iliamna (3054 m). In den Bergen liegt eine Vielzahl an Gletschern, Bächen sowie Flüsse und Seen. Der namensgebende Lake Clark ist der größte See im Gebiet und ein bedeutendes Laichgebiet für den Rotlachs. Weitere Seen im Nationalpark sind die Twin Lakes, Turquoise Lake und Kontrashibuna Lake.

Lassen Volcanic

Lassen-Volcanic-Nationalpark:

Der Lassen-Volcanic-Nationalpark liegt im Norden Kaliforniens (USA). Der Park liegt rund um den Lassen Peak, dem südlichsten Vulkan des Kaskadengebirges. Das 429 km² große Gebiet um den Lassen Peak wurde 1916 zum Nationalpark erklärt. In der Gegend rund um den Lassen ist die Erde immer noch vulkanisch aktiv, was sich in kochenden Schlammlöchern, heißen Quellen und Fumarolen zeigt. Lassen ist eines der wenigen Gebiete weltweit, in der alle vier Hauptformen von Vulkanen vorkommen.

Mammoth Cave

Mammoth-Cave-Nationalpark:

Der US-amerikanische Mammoth-Cave-Nationalpark ist ein Nationalpark in Zentral-Kentucky. Die Mammut-Höhle ist mit rund 627 km kartierter Ausdehnung die weitläufigste bekannte Höhle der Welt. Die Region besteht aus einer dicken Kalksteinschicht, die von einer Sandsteinschicht überlagert ist. Die Höhle war besonders im Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 ein wichtiger Lieferant von Salpeter, das zur Herstellung von Schießpulver verwendet wurde. „Verursacher“ des Salpeters waren die Ausscheidungen von Fledermäusen, deren große Kolonien in tausenden von Jahren für dieses Produkt „sorgten“ (Fledermausguano). Nach einem Bericht von 1810 waren die Wände der Höhle „schwarz von Fledermäusen“ – heute werden nur noch geringe Populationen beobachtet. Die Höhlen des Nationalparks werden von zahlreichen unterirdischen Wasserläufen durchflossen. Der größte Fluss ist der River Styx.

Mesa Verde

Mesa-Verde-Nationalpark:

Mesa Verde (span. für Grüner Tafelberg) ist ein Nationalpark im südwestlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado – rund 420 Kilometer südwestlich von Denver und etwa 50 Kilometer westlich des kleinen Touristenzentrums Durango gelegen. Der Park schützt rund 4000 archäologische Stätten, insbesondere die erst Ende des 19. Jahrhunderts vollständig erforschten, gut erhaltenen Felsbehausungen vorkolumbischer Anasazi-Stämme. Mesa Verde ist der einzige Nationalpark in den Vereinigten Staaten, der zum Schutz eines archäologischen Ortes eingerichtet wurde, andere kulturhistorische Objekte sind als National Monument ausgewiesen oder in einer anderen formal geringeren Schutzgebietskategorie. Im Jahr 1978 wurde der Mesa-Verde-Nationalpark als UNESCO-Welterbe in die Liste der Vereinigten Staaten aufgenommen.

Mount Rainier

Mount-Rainier-Nationalpark:

Der Mount-Rainier-Nationalpark liegt im US-Bundesstaat Washingtonim Pierce County und Lewis County. Er wurde am 2. März 1899eingerichtet und umfasst eine Fläche von 953 Quadratkilometern rund um den Mount Rainier, einen 4392 m hohen Vulkan und höchsten Berg der Kaskadenkette. Der Berg erhebt sich von der umgebenden Fläche, die eine Höhe von durchschnittlich 500 Metern hat. Der Mount-Rainier-Nationalpark ist sehr niederschlagsreich. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ist der Mount Rainier oft wochenlang in Wolken gehüllt, und ebensolange Regenperioden sind keine Seltenheit. Hauptbesuchszeit ist Juni bis September. Juli und August sind statistisch die trockensten und wärmsten Monate mit den meisten Schönwettertagen, aber auch in dieser Zeit sind plötzliche Wetterumschwünge, Regen und Nebel möglich.

North-Cascades-Nationalpark:

North Cascades

Der North-Cascades-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten im Norden des US-Bundesstaats Washington an der Grenze zu Kanada. Er umfasst mehr als 2040 Quadratkilometer im Hochgebirge der namensgebenden Kaskadenkette, einem Gebirgszug vulkanischen Ursprungs. Nur die Hochlagen gehören zum nahezu durch den Menschen unbeeinflussten Nationalpark, das Tal des Skagit Rivers mit seinen drei Stauseen ist als Ross Lake National Recreation Area ausgewiesen und teilt den Nationalpark in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Im Süden geht der Park in die Lake Chelan National Recreation Area über. Beide National Recreation Areas werden mit dem Nationalpark zusammen durch den National Park Service verwaltet. Touristische und andere Infrastruktur gibt es nur in den National Recreation Areas, der Nationalpark ist nicht erschlossen. Daher ist er der am wenigsten besuchte Nationalpark der Vereinigten Staaten außerhalb Alaskas.

Olympic

Olympic-Nationalpark:

Der Olympic-Nationalpark (engl. Olympic National Park) wurde 1938 gegründet und liegt im westlichen Teil des US-BundesstaatesWashington auf der Olympic-Halbinsel. Seit 1976 ist der Nationalpark auch als Biosphärenreservat der UNESCO ausgewiesen. 1981 erklärte ihn die UNESCO zum Weltnaturerbe. Da der Nationalpark auf einer abgelegenen Halbinsel liegt, haben sich hier einige Tier- und Pflanzenarten entwickeln können, die nur hier im Park vorkommen (endemische Arten). Aus diesem Grund ist der Park ein bei Biologen und Zoologen beliebtes Forschungsgebiet. Der Nationalpark besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen. Der Küstenabschnitt ist stark zerklüftet und oft in Nebel eingehüllt. Landeinwärts schließt sich direkt an die Strände der Wald an, was oft dazu führt, dass umgefallene Baumstämme quer über den Strand liegen. Das Kerngebiet des Parks ist die Gebirgsregion um die Olympic Mountains, die von vielen alten Gletschern bedeckt ist. Westlich daran schließen sich bis zur Parkgrenze Gemäßigter Regenwald an, hier liegt (abgesehen von Alaska und Hawaii) der regenreichste Punkt der USA.

Petrified Forest

Petrified Forst Nationalpark:

Der Petrified-Forest-Nationalpark ist ein Nationalpark der Vereinigten Staaten im Nordosten Arizonas. Der Park gehört zum südlichen Colorado-Plateau und der Painted Desert, einer Wüste auf rund 1800 m über dem Meer. Er bewahrt geologisch bemerkenswertes Sedimentgestein der Obertrias mit einer Vielzahl an Fossilien. Im Gebiet liegen ausgedehnte Fundstätten von verkieseltem Holz, daher der Name „Versteinerter Wald“.

Pinnacles

Pinnacles Nationalpark:

Der Pinnacles-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet vom Typ eines Nationalparks im US-Bundesstaat Kalifornien. Das Gebiet ist von Formationen vulkanischen Ursprungs aus verschiedenen Erdzeitaltern geprägt. Die schroffen Felsen und die geringe Fruchtbarkeit haben eine menschliche Nutzung verhindert und so die ursprüngliche Natur erhalten. Deshalb war der Pinnacles-Nationalpark ein geeigneter Standort für die Auswilderung des Kalifornischen Kondors.

Redwood

Redwood Nationalpark:

Die Redwood National und State Parks bestehen aus einer Reihe geschützter Wälder, Strände und Graslandschaften an der nordkalifornischen Küste. Im Jedediah Smith Redwoods State Park führen Pfade durch dichte Primärwälder. Der Prairie Creek Redwoods State Park beherbergt den Fern Canyon mit seinen hohen, mit Pflanzen bewachsenen Wänden. Roosevelt-Hirsche werden häufig rund um die Elk Prairie gesichtet und gigantische Mammutbäume wachsen unter anderem im Lady Bird Johnson Grove im Redwood National Park.

Rocky Mountain

Rocky-Mountain-Nationalpark:

Der Rocky-Mountain-Nationalpark im Norden von Colorado umfasst die kontinentale Wasserscheide sowie geschützte Berge, Wälder und alpine Tundra. Er ist für die Straßen Trail Ridge Road und Old Fall River Road bekannt, die an Espen und Flüssen entlang verlaufen. Die Keyhole Route, ein Anstieg entlang vertikaler Felswände, führt hoch zum Longs Peak, dem höchsten Berg im Park. Ein Wanderweg rund um den See Bear Lake bietet Aussicht auf die Gipfel.

Saguaro

Saguaro Nationalpark:

Der Saguaro-Nationalpark befindet sich bei Tucson, Arizona im Südwesten der USA. Der Park liegt in der Sonora-Wüste, die sich bis weit nach Mexiko erstreckt, und gilt als eine der schönsten und artenreichsten Regionen dieser Wüste. Eine herausragende Pflanze hat dem Park seinen Namen gegeben: der Kandelaberkaktus Carnegiea gigantea (engl. Saguaro).

Sequoia

Sequoia-Nationalpark:

Der Sequoia-Nationalpark grenzt an den Kings-Canyon-Nationalpark im Gebirge der südlichen Sierra Nevada in Kalifornien. Er ist bekannt für seine riesigen Mammutbäume, wie etwa den General Sherman Tree, der über dem Giant Forest emporragt. In der unterirdischen Höhle Crystal Cave gibt es Bäche und markante Felsformationen. Der Moro Rock ist eine Granitkuppel mit Panoramablick über den Nationalpark. In der Nähe befindet sich der Tunnel Tree, ein umgestürzter Baum, der so ausgehöhlt wurde, dass Autos hindurchfahren können.

Shenandoah

Shenandoah-Nationalpark:

Der US-amerikanische Nationalpark Shenandoah-Nationalpark umfasst etwa 800 Quadratkilometer der Blue Ridge Mountains in den südlichen Appalachen in der Nähe des Piedmond Plateaus in Virginia. Er ist ein schmaler Korridor von dichtbewaldeten Kämmen und Wäldern mit zahlreichen Flüssen und Wasserfällen mit einem breiten Tal auf jeder Seite. Die höchsten Erhebungen, Stony Man und Hawksbill, sind über 1200 Meter hoch.

Theodore-Roosevelt

Theodore-Roosevelt-Nationalpark:

Der Theodore-Roosevelt-Nationalpark ist ein Nationalpark in den USA. Er besteht aus durch Erosion geprägten Landschaften (Ödland, Badlands) und Prärie im Westen von Nord-Dakota und ist entlang des Flusses Little Missouri in drei Teile getrennt. Neben der außergewöhnlichen Landschaft wurde der Nationalpark auch zu Ehren von Theodore Roosevelt eingerichtet, dem 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten, der im Parkgebiet eine Ranch unterhielt. In den 1950er Jahren wurde der Amerikanische Bison wieder in der Region angesiedelt. Außerdem leben Mustangs, Gabelböcke, Präriehunde und Kojoten im Park. Die Zahl der Mustangs wird durch das Fangen überzähliger Tiere auf einem konstanten Bestand von etwa 70 bis 110 Tieren gehalten. Die Zahl der Bisons wird ebenfalls reguliert. Man beschränkt den Bestand auf 200–400 Tiere im Südteil und 100–300 im Nordteil. Als Teil der Szenerie, die Theodore Roosevelt so schätzte, wird eine Herde von Longhorn-Rindern gehalten.

Virgin Island

Virgin-Islands-Nationalpark:

Der Virgin-Islands-Nationalpark befindet sich auf den beiden karibischen Inseln Saint John und Hassel, die zu den amerikanischen Jungferninseln gehören. In dem 1956 gegründeten Nationalpark findet man geschützte Buchten mit kristallklarem Wasser, der Küste vorgelagerte Korallenriffe mit dem dazugehörigen Leben, Sandstränden mit schattenspendenden Kokosnusspalmen sowie das hügelige und mancherorts gebirgige Hinterland der Inseln mit dichten tropischen Wäldern, die Lebensraum für mehr als 800 Pflanzenarten sind. Zu dieser natürlichen Vielfalt gesellen sich Relikte der präkolumbischen Bevölkerung, dänische Zuckerplantagen aus der Kolonialzeit sowie Zeugnisse der Sklaverei. Das Gebiet wird vom National Park Service administriert.

Voyageurs

Voyageurs-Nationalpark:

Der Voyageurs-Nationalpark ist ein Nationalpark in den USA. Der Park liegt im Norden von Minnesota an der Grenze zu Kanada. Sein Name erinnert an die französisch-kanadischen Pelzhändler, die als erste Europäer in die Region vorgedrungen waren. Der Park wurde 1975 gegründet und ist mit seinen zahlreichen Seen und Buchten ein Paradies für Ausflüge mit dem Kajak oder Kanu. Die Kabetogama-Halbinsel eignet sich zum Wandern. Im Winter sind Skilanglauf und Fahrten mit Schneemobilen beliebt. Einer der zahlreichen Seen ist der Rainy Lake, der nur teilweise im Nationalpark und zum anderen Teil in Kanada liegt. Unter anderem leben im Voyageurs-Nationalpark die vom Aussterben bedrohten Wölfe und der Weißkopfseeadler.

Wind Cave

Wind Cave-Nationalpark:

Die Höhle mit dem Namen Wind Cave liegt im Wind Cave Nationalparkim Westen von South Dakota und zählt mit 202 km erforschten Wegen zu den längsten Höhlen der Welt. Die Höhle ist bekannt für Boxworkgenannte Calcium-Formationen, die sich wie Bienenwaben an den Wänden ausbreiten. Der Nationalpark wurde 1903 unter US-Präsident Theodore Rooseveltals siebter Nationalpark in den Vereinigten Staaten eröffnet. Die Wind Cave ist die weltweit erste Höhle, die zum Nationalpark ernannt wurde. Weiter westlich liegt eine weitere große Höhle, die Jewel Cave. An der Oberfläche ist eine der letzten Prärien erhalten geblieben, die eine natürliche Heimat für Bison, Wapiti-Hirsch, Pronghorn-Antilope und Prairie Dog ist. 2007 wurde der Park in das groß angelegte Auswilderungsprogramm für den Schwarzfußiltis einbezogen. Die Art, die bereits als ausgestorben galt, wird in Gefangenschaft nachgezogenund seit 1991 in zentralen und westlichen Regionen der Vereinigten Staaten ausgewildert.

Wrangell-St.-Elias

Wrangell-St.-Elias-Nationalpark:

9 der 16 höchsten Berge der Vereinigten Staaten liegen im Wrangell-St.-Elias-Nationalpark. Die meisten Berge der Wrangell Mountains mit dem zuletzt 1930 ausgebrochenen, 4316 m hohen Vulkan Mount Wrangelltreffen hier auf das weltweit höchste Küstengebirge, die Saint Elias Mountains mit dem höchsten Punkt im Park, dem am Golf von Alaskagelegenen Mount Saint Elias (5489 m). Zusätzlich treffen hier die Chugach Mountains im Südwesten und Ausläufer der Alaskakette im Norden (mit den Nutzotin und Mentasta Mountains) zusammen. Letztere stellen die Nordgrenze des Parks dar, während im Westen die Parkgrenze entlang des Copper Rivers verläuft. Innerhalb der Grenzen des Nationalparks befinden sich unzählige Gletscher. Mit dem Bagley Icefield befindet sich das größte subpolare Eisfeld Nordamerikas in den Chugach Mountains. Es speist zahlreiche große Gletscher wie den Malaspina-Gletscher, den Hubbard-Gletscher oder den Bering-Gletscher, der mit einer Fläche von 5200 km² und einer Länge von 190 km sowohl größte als auch längste Gletscher Nordamerikas ist.

Yellowstone

Yellowstone Nationalpark:

Der Yellowstone-Nationalpark ist ein ca. 9.000 Quadratkilometer großes Wildnis-Erholungsgebiet mit Vulkan. Dar Park liegt hauptsächlich in Wyoming, reicht aber auch bis nach Montana und Idaho. Yellowstone bietet atemberaubende Canyons, alpine Flüsse, üppige Wälder, Thermalquellen und sprühende Geysire, darunter der berühmteste, Old Faithful. Es finden sich dort auch Hunderte von Tierarten, wie Bären, Wölfe, Bisons, Elche und Antilopen.

Yosemite

Yosemite Nationalpark:

Der Yosemite-Nationalpark liegt in der kalifornischen Sierra Nevada. Er ist berühmt für seine alten Riesenmammutbäume und Tunnel View, den bekannten Aussichtspunkt über den Bridalveil Fall sowie die Granitberge von El Capitan und Half Dome. Im Yosemite Village finden Sie Geschäfte, Restaurants, Unterkünfte sowie das Yosemite Museum und die Ansel Adams Gallery mit Drucken seiner bekannten Landschaftsfotos der Gegend in Schwarzweiß.

Zion

Zion Nationalpark:

Der Zion-Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im südwestlichen Utah, das sich durch die steilen roten Klippen des Zion Canyons auszeichnet. Der Zion Canyon Scenic Drive führt quer durch den Hauptbereich des Nationalparks und zu Waldwegen am Virgin River. Der Fluss fließt zu den Emerald Pools, die Wasserfälle und einen hängenden Garten umfassen. Am Fluss befinden sich außerdem die Zion Narrows (Zion-Engpässe), die teilweise durch tiefe Schluchten verlaufen und durch die Parkbesucher watend hindurchwandern können.