Donaudelta

Nach ihrer fast 3000 km langen Reise durch zehn Länder scheint die Donau am Ende des Weges ihrer selbst überdrüssig zu sein und so verabschiedet sich sich von sich selbst, um sich in drei Hauptarme, Hundere Nebenarme und Tausende Altarme, Seen und Sümpfe aufzuteilen. So entsteht das Donaudelta, eine Welt des Wassers und der Superlative:

das größte Feuchtgebiet Rumäniens und die größte Schilfrohrfläche der Erde, Heimat jedes zweiten europäischen Rosapelikans und jedes vierten Rallenreihers weltweit, ein 6000 km² großes Universum, in dem die Fische und Vögel regieren und Schlangen erhobenen Hauptes die Flussarme entlangschwimmen. Das Delta ist ein Füllhorn der Fauna, das hier 3500 Tierarten ins Wasser und auf schwimmenden Inseln geworfen hat: Störe, Hechte, Barsche, Zander, Welse, Karpfen, dazu die sich gespenstisch langsam aus den Bäumen lösen und wie ein Scherenschnitt davon fliegen und irgendwann ist die Reise des mächtigen Flusses endgültig zu Ende. Dann ergießen sich all seine weit verzweigten Wasserarme einsam ins Schwarze Meer.

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