Russische Arktis

Die Russische Arktis bildet den nördlichen Teil Russlands nördlich des Polarkreises. Die arktische Küstenlinie des russischen Gebietes erstreckt sich über tausende von Kilometern. Der kalte Arktische Ozean (Nordpolarmeer, Nördliches Eismeer) umspült die Strände und felsigen Klippen der Arktis. Die Landschaft im Landesinneren ist öde, aber im Sommer bevölkern hier viele Seevogelkolonien die Arktis. Landeinwärts erstreckt sich die baumlose Tundra, die im Sommer von Blumenteppichen überzogen ist. An der Küste streifen Eisbären umher und jagen auf dem zugefrorenen Eismeer nach Robben. Rentierenden ziehen durch die einsame Landschaft. In der feindlichen Umgebung ist die Natur noch unberührt geblieben. Im Winter verwandelt sich das Gefilde in eine riesige Eiswüste. Die Arktis ist ist nicht sehr artenreich, aber die wenigen Arten die hier leben weisen eine hohe Individuumsanzahl auf. Auf den Inseln leben Vogelkolonien, in den Küstengewässern findet man unzählige Seesterne, Seeigel und Weichtiere vor, an den Uferbereichen leben Walrosse und Eisbären. Weiter im Süden findet man Seen und Flusslandschaften vor. Die Tundra weist eine wechselseitige Landschaft auf, die von Hügel, Ebenen, Sumpfgebiet und trockenere Plätze reicht. Der Norden Russlands lässt sich ein zwei große geographischen Räume einteilen, die Arktis und Subarktis. Nur wenige Lebewesen können in den lebensfeindlichen Kältewüsten leben. Zu den bekanntesten Gebieten mit Polarwüsten zählen die Inseln Nowaja Semlja, Semlja Frantsa Josifa und Swernaja Semlja. Diese Inselgruppen sind beinahe ganzjährig mit Schnee und Eis bedeckt.