Jaroslawl Klima

Jaroslawl und seine nähere Umgebung weisen ein für Zentralrussland typisches gemäßigtes Kontinentalklima auf, für das ein im Vergleich zu Mitteleuropa kalter, schneereicher und trockener Winter sowie ein gemäßigt warmer Sommer typisch sind.

Winter:

Der Winter in und um Jaroslawl beginnt bereits gegen Anfang November und dauert rund fünf Monate. Der kälteste Monat des Jahres ist Januar mit einer mittleren Tagestemperatur von −8,2 °C; nicht selten sind zu dieser Zeit Temperaturen von unter −20 °C, in Ausnahmefällen (wie zuletzt im Januar 2006) kann es −35 bis −40 °C kalt werden, gelegentlich kommen aber auch im Januar Plusgrade vor (so im Jahr 1932, als ein Tauwetter 17 Januartage lang dauerte). Die Flüsse einschließlich der Wolga frieren in den Wintermonaten im Regelfall zu. Die Schneedecke ist im Durchschnitt 35 bis 50 cm dick, kann jedoch in besonders schneereichen Wintern bis zu 70 cm betragen. Die Frühlingsmonate sind durch eine relativ geringe Niederschlagsmenge charakterisiert.

Frühling:

Ende März bis Anfang April setzt ein stabiles Tauwetter mit Schnee- und Eisschmelze ein, im April kann es bereits gelegentlich zu Temperaturen von über 20 °C kommen.

Sommer:

Typisch für den Sommer in Jaroslawl ist die relativ große Niederschlagsmenge, die im Juli ihren Höhepunkt erreicht. Auch ist Juli der wärmste Monat des Jahres mit einer mittleren Tagestemperatur von 23,3 °C und gelegentlichen Werten von über 30 °C.

Herbst:

Ab September beginnt der rund zwei Monate lange Herbst, der sich durch relativ hohe Luftfeuchtigkeit, eine geringe Anzahl von Sonnentagen und rasch sinkende Temperaturen (erster Bodenfrost bereits im September möglich) abzeichnet.

Niederschlag:

Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge in der Stadt beträgt 591 mm, dabei fallen im Juli mit 84 mm die meisten Niederschläge, während sie in den Wintermonaten (insbesondere jedoch im Februar und März) ihr Minimum erreichen.

Klimatabelle: