Bighorn Basin

Einst war das Bighorn Basin ein Überwinterungsort für Bisons und war daher ein Jagdgebiet der Indianer. Als die Siedler kamen wurden die Büffel verdrängt und es wurde eine Rinderzucht unternommen. Neben der Rinderzucht fand man hier auch Ölquellen. Heute ist das ehemals wirtschaftlich genutzte Land eine weite Halbwüste mit wenig entwickelter Wirtschaft. Die Landschaft besteht aus trockene Steppen, Badlands und bunten Wüsten. Wenige Flüsse durchqueren die weite Einöde und bilden an manchen Stellen Schluchten und Canyons. Der Bighorn Canyon ist eine Schlucht des Bighorn River und gehört zu den grössten und spektakulärsten Schluchten Wyomings. Es herrscht meist eine große Regenarmut, aber an manchen Stellen sammelst sich das Wasser und bildet Oasen für Vögel und andere Tierarten.

Klima:

Die staubtrockene Ebene des Beckens ist ein landschaftlicher Gegensatz zu den grünen und schneebedeckten Bergen. Der Westen und das Innere des Beckens ist eine Wüste. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 380 mm im Jahr. Das Zentrum des Beckens zeichnet sich durch ein kaltes Wüstenklima (BWs) aus, während der Rest des Basin ein kühles semi-arides Klima (BSk) aufweist.

Basin:

Deaver:

Greybull:

Naturlandschaften und -monumente:

Bighorn Canyon National Recreation Area:

Der Bighorn Canyon ist eine tiefe Schlucht des schlammigen Bighorn River. Einst floss der Fluss durch Pappelwälder, heute wird er durch den Yellowtail Dam aufgestaut. Der Staudamm änderte den Lauf des Flusses und bildet einen 114 km langen Stausee. Der Damm und der Großteil des Sees liegen an der Grenze zu Montana, aber der spektakulärste Teil liegt in Wyoming. Außerhalb von Lovell an der Route 14A befindet sich das Bighorn Canyon Visitor Center. Die Pryor Mountains bilden den starken Abfall der Felswand des Canyons. Es gibt einige Aussichtspunkte auf die Canyonlandschaft. Die Vegetation ist arm. Nur Pflanzen mit besonderer Härte können hier überleben. Der Juniper und die Pflanze Cercocarpus wachsen auf den Hügeln, während Pappeln in den Tälern gedeihen. Yuccas und Kakteen wachsen auf dem ariden Boden des Canyons. Die extreme Trockenheit der Schlucht lässt sich auf die Lage im Regenschatten des Yellowstones zurückführen. Die jährliche Niederschlagsmenge liegt hier bei 150 mm im Jahr. Entlang der Klippen springen Dickhornschafe umher.