South Dakota Klima

Süddakotas Klima ist kontinental mit ziemlich extremen Temperaturveränderungen zwischen Sommer und Winter. Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt zwischen -10°C und -15°C, während die Durchschnittstemperatur im Juli zwischen 20°C und 25°C liegt. Der Regenfall ist während der Sommermonate von Mai bis September am höchsten und im Winter fällt nur wenig Regent. Im Jahresdurchschnitt gibt es etwa 640 mm Regen im Südosten und im Nordwesten ca. 380 mm. Der Winter hat wenig Schnee, doch Schneestürme tauchen mit einer gewissen Regelmäßigkeit auf. Der östliche Teil des Staates ist im Sommer recht feucht, während im Westen halbtrockene Verhältnisse herrschen.

Klimazonen:

©Adam Peterson

Nach der Köppen-Klimaklassifikation findet man in South Dakota neun Klimazonen vor. In den höheren Lagen der Black Hills herrscht ein subarktisches Klima (Dfc). Ein feuchtes Kontinentalklima mit warmen Sommern (Dfb) kommt im Inland der Black Hills, im Missouri-Plateua und im nördlichen Prairie Coteau, sowie in an der Grenze zur North Dakota. Zum größtenteils herrscht in South Dakota ein feuchtes Kontinentalklima mit heißen Sommern (Dfa) vor. In den Great Plains und im Westen, mit Ausnahme der Black Hills, kommt hier ein kaltes semi-arides Klima (BSk) vor. Im Zentrum von South Dakota, sowie in den Badlands und deren nördlichem Vorland, und im Norden findet man ebenfalls ein semi-arides Klima (BSk) vor. Ein kühleres Kontinentalklima weisen die Black Hills auf. Im östlichen Teil des Gebirges herrscht ein feuchtes Kontinentalklima mit heißen (Dwa) oder warmen (Dwb) Sommern vor. Im zentralen Gebiet des Bundesstaat, sowie im Süden kommt ebenfalls ein Klima des Typs (Dwa) vor. Ein ozeanisches Klima (Cfb) herrscht regional in den südlichen Ausläufern der Black Hills vor. Weiter Klimazonen sind ein feuchtes Subtropenklima (Cfa) sowie ein feuchtes-subtropisches Hochlandklima (Cwb).


Regionen im Bundesstaat South Dakota:

Badlands:

Das Klima der Badlands ist ein semi-arides kontinentales Klima mit sehr heißen Sommern. Die Winter sind harsch, streng und kalt mit Nachtwerten von teils unter -20°C. Der Sommer hingegen ist sehr heiß mit häufigen Tageswerten von über +40°C. Die Winter sind im Jahresvergleich trocken, während im Sommer die Niederschlagsmenge zu nimmt, allerdings lässt sich der Anstieg auf die Gewitterstürme rückführen. Die Gewitter sind oftmals heftig.

Buffalo Gap:

Interior:

Kadoka:

Pine Ridge:

Wanblee:

Black Hills:

Das Klima in den Black Hills ist insgesamt gesehen kontinental. In den nördlichen und südlichen Randgebieten des Gebirges herrscht ein Kontinentales Klima mit heißen Sommermonaten. Im Inneren sind die Sommer deutlich kühler und weisen warmen Temperaturen auf. Im östlichen Teil des Gebirges ist das Wetter feuchter und es herrscht ein feuchtes kontinentales Klima vor. Auf den höheren Gipfeln der Black Hills ist das Klima subarktisch geprägt.

Custer:

Deadwood:

Hill City:

Hot Springs:

Spearfisch:

Coteau des Prairies:

Das Klima in der Prärielandschaft ist ein feuchtes Kontinentalklima mit heißen Sommern. Die Sommermonate sind sehr warm bis heiß feucht, während die Winter deutlich trockener sind. Die Winter sind harsch und streng mit Temperaturen von bis zu -20°C. Die Sommertemperaturen sind deutlich niedriger, als im Südwesten South Dakotas.

Sioux Falls:

Great Plains:

Das Klima in den Great Plains von South Dakota ist überwiegend ein kaltes semi-arides Klima mit sehr kalten Wintern und sehr heißen Sommern. Extremtemperaturen sind nicht selten und können zwischen unter -20°C bis über +40°C liegen. Die Niederschläge nehmen im Frühling zu, da es zu einer höheren Bildung an Gewitterstürmen kommt.

Buffalo:

Philip:

Hügelländer zwischen Missouri und James River:

In den Hügelländer zwischen den beiden großen Strömen herrscht ein Kontinentalklima mit heißen Sommern. Regional ist die Niederschlagsmenge deutlich höher. In manchen Gebieten herrscht ein feuchtes Kontinentalklima mit heißen Sommern.

Pierre:

Missouri Plateau (Coteau du Missouri):

Das Klima des Plateaus wird durch sehr kalte Winter und sehr warmen Sommern charakterisiert. Die Winter weisen Nachttemperaturen von unter -20°C auf, während die Sommertemperaturen zum Teil sehr heiß werden.

Ipswich:

Tal des James River:

Das Klima im James River Valley ist ein Kontinentalklima mit heißen Sommermonaten. Die Winter sind sehr kalt und weisen Nachttemperaturen von weit unter -20°C auf. Je südlicher man kommt umso wärmer werden die Winter. Die Winter sind trocken, während der Spätfrühling und Frühsommer deutlich feuchter sind, aufgrund der sich bildenden Gewitterstürme.

Mitchell:

Wagner:

Yankton:


Temperatur:

Im Bezug auf dem Sommer liegt die Maximaltemperatur bei +32°C und in der Nacht sinkt die Temperatur auf +16°C ab. South Dakota ist für seine Hitze im Sommer bekannt und somit sind Temperaturen von +38°C und mehr keine Seltenheit. Die Winter sind kalt und der Januar weist ausschließlich nur Tagestemperaturen unter 0°C auf. Im Schnitt liegt die Nachttemperatur im Winter bei -12°C. Die Rekordtemperaturen liegen zwischen -50°C (McIntosh: 17.02.1936) und +49°C (Usta: 15.07.2006).


Niederschlag:

Durchschnittliche Niederschlagsmengen in South Dakota mit Aufteilung zwischen den beiden Klimazonen

Der durchschnittliche Jahresniederschlag im South Dakota ist semi-arid geprägt im Nordwesten des Staates liegt die Menge bei 380 mm, während der Südosten eine semi-humide Aufteilung des Niederschlages aufweist. Die Menge liegt im Südosten bei 640 mm. Die durchschnittlich höchste Niederschlagsmenge weist Lead in den Black Hills auf mit 760 mm.

Unterschiede zwischen den Großklimaten:

In South Dakota gibt es zwei große Klimazonen, zu einem das feuchte Kontinentalklima und zum anderen das kalte semi-aride Klima. Die jährlichen Niederschlagsmenge unterschieden sich von einander, was auf die Lage zurückzuführen ist. In der Klimazone des kontinental Klimas sind die Sommermonate deutlich feuchter, als in der halbtrockenen Klimazone. Die Spitze wird im Frühsommer erreicht, da sich zu dieser Zeit heftige Gewitterstürme bilden. Die Wintermonate sind ebenso trocken, wie in der semi-aride Klimazone. In der semi-ariden Klimazone wird die Niederschlagsspitze ebenfalls im Frühsommer erreicht.


Wetterextreme:

South Dakota ist berüchtigt für die gewaltigen und schweren Gewitterstürme im Sommer. Die Gewitter weisen starke Böen, viele Blitzschläge und Hagel auf. Der östliche Teil South Dakotas liegt in der Tornado Alley und im Jahr zeichnet man 30 Tage mit Tornados auf. Im Winter kommt es zu Blizzards und Eisstürme.