Riaküste

Das Profil des Küstenlandes der Rías wird von den Buchten und fjordartigen Mündungen der Flüsse, in denen sich das Meer- mit Süßwasser mischt, bestimmt. Im Schutz der größten Rías liegen bedeutende Hafenstädte wie Vigo, Pontevedera und A Coruña.


Landschaft:

Die Küste kann in drei Abschnitten gegliedert werden:

  1. Rías Altas: im Norden zwischen der Eo-Mündung und der Ría von la Coruña, ca. 240 km lange Küste; die Küste ist wild und zerklüftet mit hohen Felsenriffen und wuchtigen Wellen.
  2. Rías Gallegas: hier ist es wärmer und nicht so wild, wie im Norden; hier sind die Einbuchtungen deutlich seichter und kürzer, als im Süden.
  3. Rías Bajas (Baixas): diese Küstenlandschaft haben weisen einen Felsabsturz von 70 m auf, sowie eine Küstenlänge von 30 km. Bekannt sind die Trichterbuchten zwischen Corcubión und Vigo.

Klima:

Das Klima ist feucht und mild. Das Wetter wird vom Atlantischen Ozean beeinflusst und somit kommt es zu milden und feuchten Wetterlagen. Die Landschaft ist aufgrund des ozeanischen Klimas sehr grün und üppig. Nach der Köppen-Klimaklassifikation herrscht hier ein mediterranes Klima mit warmen Sommern. Die Niederschläge sind sehr hoch und lassen nur im Sommer deutlich nach. Die Wassertemperaturen liegen zwischen +12°C und +20°C.