Rías Altas

Zwischen A Coruña und Ribadeo befindet sich eine einzigartige und atemberaubende Küstenlandschaft. Eine Küstenstraße führt entlang der schroffen Küste mit ihren vielen Meeresarmen. Neben den tiefen Buchten findet man hier noch romantische Fischerdörfer und uralte Bauernhäuser vor. Das Küstenland wechselt sich mit flachen Hügeln und steilen Felsflanken ab. Immer wieder schieben sich Landzungen und Halbinseln weit in den Atlantischen Ozean hinein. Im Hinterland wachsen Pinien- und Eukalyptuswälder und das Klima wird vom Atlantik bestimmt.


Geographie:

Lage:

Die Rías Altas nehmen die gesamte Küste der Provinz Lugo sowie den nördlichen Teil der Küste der Provinz A Coruña ein. Den östlichen Abschluss bildet die Ría de Ribadeo an der Grenze zwischen Galicien und Asturien, die westlichste Ría ist die Ría do Burgo bei A Coruña. Vereinzelt wird auch noch die sich südwestlich anschließende Costa da Morte zur Zone der Rías Altas gezählt.

Rías:

Die größten der Rías Altas sind von Ost nach West:

  • Ría de Ribadeo
  • Ría de Foz
  • Ría de Vivero (alle Provinz Lugo)
  • Ría do Barquero (Grenze der Provinzen Lugo und A Coruña)
  • Ría de Ortiguera
  • Ría de Cedeira
  • Ría de Ferrol
  • Ría de Ares
  • Ría de Betanzos
  • Ría de Coruña (alle Provinz A Coruña)

Zwischen den Rías do Barquero und de Ortiguera liegt mit dem Kap Estaca de Bares der nördlichste Punkt Spaniens und der iberischen Halbinsel. Die wichtigsten Häfen in den Rías Altas sind A Coruña und Ferrol.


Klima:

Das Klima am Küstenstreifen und im Hinterland der Rías Altas wird vom Atlantischen Ozean beeinflusst. Das Klima liegt im Bereich des mediterranen Klima mit warmen Sommern. Die Niederschläge sind hoch und lassen nur im Sommer deutlich ab.