Costa Dorada

Die Costa Dorada beginnt nördlich von Barcelona beim Rio Tordera, wo die Steilküste in flache Sandstrände übergeht. Sie reicht nach Süden über Barcelona und Tarragona hinaus bis zum Delta des Ebro beim Cabo de Tortosa. Bis auf Kleien Steil- und Küstenabschnitte sind die Strände der Costa Dorada (katalanisch Costa Daurada) größtenteils flach und haben einen seichten Übergang zum Meer.

Geographie:

Die Costa Daurada (katalanisch; span. Costa Dorada; Goldene Küste) ist ein 216 km langer Küstenstreifen im Nordosten Spaniens, der sich von Vilanova i la Geltrú im Norden bis zum unmittelbar südlich des Ebrodeltas gelegenen Alcanar im Süden erstreckt. Somit bildet sie den gesamten Küstenbereich der Provinz Tarragona.

Ebro-Delta:

Das Delta des Riu Ebre (Ebro) bildet das größte Feuchtgebiet der spanischen Mittelmeerküste, eine ungewöhnliche und schöne Landschaft der Lagunen, Kanäle und Reisfelder. Es ist Lebensraum zahlreicher Vogelarten und seit 1983 in Teilen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 

Sandstrände:

Im Gegensatz zur weiter nördlich liegenden Costa Brava ist die Costa Daurada von langen, feinkörnigen und sanft abfallenden Sandstränden geprägt, die geradezu ideale Voraussetzungen für den Badetourismus bilden. Der Anteil von Sandstränden im Vergleich zu Felsküsten liegt an der Costa Daurada deutlich über dem anderer spanischer Küstenabschnitte.

Klima:

Das Klima ist deutlich milder als an der Costa Brava, weil der kalte Nordwind Tramuntana hier kaum mehr Einfluss hat.


Ebro-Delta bei Tarragona