Sumpfgebiete der Mancha

Die spanische Region Mancha ist bekannt für ihr trockenes Klima und den staubtrockenen Landschaften. In der gesamten Provinz gibt es nur zwei Feuchtgebiete, die wie Oasen inmitten der Halbwüste liegen. Zu einem sind es die Lagunenseen von Ruidera und die Sumpflandschaft der Tablas de Daimiel.


Parque Natural de las Lagunas de Ruidera:

Die kleine Stadt Ruidera ist Ausgangspunkt für einen Besuch in den Naturpark. Die Landschaft erstreckt sich nordwestlich und südöstlich der Stadt und bildet eine Kette verbundener Stauseen und Lagunen, die dank unterirdischer Quellen gespeist werden und dies auch im Hochsommer. Die Seenlandschaft zieht viele Wasservögel an und das kühle Nass ist sehr beleibt bei Badegästen.

Klima:

Die beste Reisezeit für einen Besuch der Lagunensee sind die Monate April, Mai, September und Oktober. In diesem Monaten sind die Temperaturen nicht ganz so hoch und ein Aufenthalt ist angenehmer, als im Hochsommer. Die Winter sind meist sehr kühl und windig.


Parque Nacional Tablas da Daimiel:

Der Nationalpark liegt ca. 30 km nordöstlich der Ciudad Real und etwa 11 km nordwestlich von Daimiel. Der Park ist der kleinste Nationalpark im Lande und schützt gleichzeitig eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Spaniens. Die “Tablas” sind kleine seichte Seen, die sich aus Fluss- und Tiefenwasser bilden und weitgehend saisonal sind, d. h. sie trocknen im Sommer fast aus. Das brackige Wasser des Río Cigüela verursacht eine Eingrenzung der umliegenden Vegetation und somit gedeiht hier nur die salzumempfindliche Tamariske. Bäume und andere Pflanzenarten können aufgrund des salzigen Boden und der brackigen Tablas nicht wachsen. Die Inseln, Seen und Kanäle sind Heimat und Brutplätze für vielen Vögel, dartuend Reiher und besonders viele Entenarten. Aber auch Zugvögel finden hier einen Rastplatz vor.

Klima: