Arktisches Alaska

Die Arktis von Alaska gehört zu den extremsten Regionen des Bundesstaats. Der Norden von Alaska liegt im Winter drei Monate lang komplett in Dunkelheit, während es im Sommer für drei Monate nicht mehr dunkel wird. Die Winter sind extrem kalt, dunkel und leblos, während im Sommer eine bestimmte Vielfalt von Lebewesen zum Leben erweckt. Die tausenden Vögel geben eine klangvolle Geräuschkulisse, darunter Enten, Gänse und Eiderenten die auf den Seen und Tümpel schwimmen. Die Sümpfe sind voll von Wasservögeln, die hier ihre Nester haben und ihre Jungvögel ausbrüten.

Geographie:

Brooks Range:

Die Polarlandschaft wird von der Brooks Range überragt, eine 1040 km lange Gebirgskette die von Ost nach West durch die Arktis führt.

Gates of the Arctic National Park

Flüsse:

Die Range ist eine Wasserscheide, entweder fließen die Flüsse in das Bering Meer (Pazifik) oder in die Beaufortsee (Nordpolarmeer). Die Flüsse gehören zu den gewaltigsten, unberührtesten und wildesten Flussläufen der Erde. Der Gates of the Arctic National Park and Preserve bildet das Herz der Brooks Range und beinhaltet sechs Flüsse und Scenic River, die als National River ausgewiesen wurden. Der Noatak entspringt im Gates of the Arctic und fließt 640 km nach Westen durch das Noatak National Preserve, das größte und wildeste Flussbecken der Erde.

Klima:

Die Temperaturen sind sehr kalt bis kühl mit Permafrostböden, der bis zu 610 m in die Tiefe gefroren ist. Die eiskalten Winde beeinflussen die Temperaturen stark und lassen sie fast immer unter 0°C sinken. An der Küste zum Arktischen Ozean kommt es häufig zu Nebel.

Klimascheide:

Auch stellt die Brooks Range eine Klimascheide dar, zumindest was die Niederschlagsrate betrifft.

Niederschlag:

Rentier

Der Norden ist sehr trocken und ohne Baumvegetation, während sich in den südlichen Gefilden der Brooks Range dichte Wälder befinden. Von vielen Wissenschaftlern wird das arktische Alaska als Wüste bezeichnet, da die jährliche Niederschlagsmenge unter 254 mm. Von der Niederschlagsrate her richtig, aber im Sommer besteht die Tundra aus weiten Seenlandschaften und Tümpeln.

Fauna:

In der Tundra des nördlichen Alaskas findet man Moschusochsen, Grizzlybären, Polarfüchse und Polarwölfe vor. Zu den meistvertretenen Vögeln gehören Regenpfeifer, Sandpfeifer und Lerchen. Manchmal lassen sich auch Schneeeulen und Steinadler erblicken. Zu der bekanntesten und am stärksten vertretenen Tierart gehört das Karibu.