Georgia Klima

Die beherrschende Klimazone ist feucht und subtropisch. Die Sommer sind heiß und feucht. Die Winter sind mild. Im ganzen Bundesstaat ist die Niederschlagsmenge sehr hoch, meist über 1500 mm. Die höchste extremste Höchsttemperatur beträgt 44,4°C (24.07.1952) und die tiefste extremste Temperatur beträgt -27,2°C (27.01.1940). Der Staat wird oft von Hurrikans und Tropischen Stürmen heimgesucht, die einen hohen Schaden anrichten können. Auch Tornados können auftreten. Der östlich gelegene Atlantische Ozean hat einen großen Einfluss auf das Klima im gesamten Bundesstaat. Die Gebirgsregionen sind kühler mit Durchschnittstemperaturen zwischen 4°C im Januar und 26°C im Juli. Das Tal des Chattahoochee River ist die Klimascheide zwischen den kühleren Gebirgsklima und den feucht-heißen Subtropenklima. Die Winter in Georgia werden charakterisiert durch milde Temperaturen und etwas Schnee. Der nördliche Teil des Bundesstaat weist ein höheres Schnee- und Eisvorkommen auf, als der südliche Teil Georgias. Die sommerlichen Tagestemperaturen liegen häufig über +35°C. Die Niederschläge sind zu dieser Jahreszeit sehr hoch.


Temperaturen:

Der Großteil des Bundesstaates hat ein subtropisches Klima mit feucht-heißen Sommer. Eine Ausnahme stellten die höheren Lagen dar. Das Wetter ist vielfältig, aufgrund der variablen Lokalitäten im Bundesstaat am Atlantischen Ozean und am Golf von Mexiko. Die Gegenden in der Nähe von Florida, zwischen dem Atlantik und dem Chattahoochee River, weist ein stark ähnelndes Klima, wie Florida auf. Die Sommer sind dort sehr heiß, feucht mit abendlichen Gewitterstürmen und milden, teilweise trockneren Wintern. Im westlichen Teil Georgias befinden sich die Bergwelten. Die Hügel erreichen eine Höhe von 1400 m und sind daher kühler und feuchter, als die heißen Ebenen. Insgesamt gesehen weist Georgia ein extremes Wetter auf. Die höchste jemals gemessene Temperatur beträgt +44°C, während das extreme Gegenteil bei -27°C liegt. Bei Hitzewellen steigen die Temperaturen über +38°C.


Niederschlag:

Der gesamte Staat hat eine moderate bis sehr hohe Niederschlagsrate. Die jährlichen Regenmengen reichen von 1100 mm im Central Georgia bis 1900 mm im nordöstlichen Teil des Staates. Trotz der hohen Regenmengen kann es auch zu Dürren kommen. Eine der heftigsten Dürren war im Jahr 2007. Der Tropensturm Alberto im Juli 1994 verursachte einen 24-Stunden-Regenfall von 510 mm im zentralen Georgia. Dieser Sturm war der nasseste Zyklon in der Geschichte Georgias seit der Wetteraufzeichnung von 1929. Schneefall ist nur im Norden des Bundesstaat möglich.


Frühling:

Das Wetter im Frühling in den Bergen und Nord-Georgia sind sehr variabel und können von Tag zu Tag, sowie Jahr zu Jahr unterschiedlich sein. Das Frühjahr ist im nördlichen Teil und in den Bergen sehr kühl untertags mit Tageshöchstwerten um die +17°C. Die Temperaturen sind generell sehr variable und reichen von +4°C bis +24°C. Die regnerischste Zeit befindet sich im April. Der Monat ist teilweise windig und weist Temperaturen bis zu +24°C auf. Am Abend kann es allerdings mit +4°C empfindlich kühl werden.


Sommer:

Die Sommermonate sind heiß und feucht mit Nachmittagstemperaturen von gewöhnlich über +32°C. In der Nacht sinken die Temperaturen auf +20°C ab. Zwischen den Bergen und der Hauptstadt Atlanta liegt ein täglicher Temperaturunterschied von 4°C vor. Die Feuchtigkeit im Norden Georgias und in den Bergen ist nicht ganz so hoch wie im südlichen Bundesstaat. Sommerliche Gewitterstürme werden verursacht von den schwülen Wetterlagen. Die Gewitter fallen häufig sehr stark aus und sind auch der Grund für die hohe Niederschlagsmenge im Sommer (meist zwischen 110 mm und 140 mm).


Herbst:

Die Herbstmonat in Georgias sind normalerweise sonnig und kühl. Der September und Oktober sind die trockensten Monate des Jahres und sind bekannt unter den Begriff “Indian Summer”, da die Temperaturen in den beiden Monate noch um die +26°C liegt und sehr warm sind. In der Nacht sinken die Temperaturen allerdings schon auf 10°C. Der November ist um einiges kühler mit Temperaturen zwischen 2°C (Nacht) und +17°C (Tag). Der erste Frost tritt meist im November auf. In den nördlichen Bergen bereits schon im Oktober.


Winter:

Die südlichen und südöstlichen Gebiete des Bundesstaats weisen fast keinen Schneefall auf. Das Piedmont ist viel kühler im Winter, als die Küstengebiete. Das südliche Piedmont weist alle zwei Jahre Schneefall auf. Der nördliche Teil des Piedmont weist die strengsten Winter in Georgia auf. Hier kommt es häufig zu gefrierenden Regen und Glatteis. Die Berge weisen die kältesten Klimate auf und den höchsten Schneefall, dennoch weniger als in anderen Teilen der Appalachen. Die Winter im südlichen Georgia sind sehr kurz (Dezember bis Januar) und mild. Die Tageshöchstwerte liegen immer über +10°C und reichen bis +21°C, vor allem entlang der Küste und im äußersten Süden.


Wetterextreme:

Tropische Zyklone und Hurrikans:

Georgia liegt im Einzugsgebiet der gewaltigen Zyklone und Hurrikane des Atlantiks. Aufgrund der schmalen Küstenlinie war ein direktes Auftreffen eines Hurrikans auf dem Bundesstaat selten. Der letzte Hurrikan der einen direkten Affekt auf Georgia bewirkt hat war der Hurrikan David im Jahr 1979. Der letzte große Hurrikan (Kategorie 3 oder höher) der auf die Küste Georgias traf war im Jahr 1898. Häufiger kommt es vor, dass die Hurrikans auf den Florida Panhandle treffen und auf dem Land in Tropenstürme oder Ex-Hurrikane übergehen und Stürme, sowie heftigen Regen nach Georgia bringen (vor allem in den südwestlichen Gebieten).

Tornados:

Georgia ist einer der führenden Bundesstaaten mit den meisten Tornadobeobachtungen der USA, obwohl die meisten Wirbelstürme nicht stärker als F1 sind. Der Südwesten und Norden weisen die höchste Anzahl von Meldungen auf. Die Gegend an Florida registrierte Tornados zwischen F0 und F1, die meist durch Nachmittagsgewitter entstanden sind.

Blizzards:

Blizzards und starke Schneestürme sind selten. Der letzte Blizzard im Bundesstaat Georgia wütete im März 1993.

Effekte der Wetterphänomene El Niño und La Niña:

Die Winter im Bundesstaat Georgia werden auch vom Pazifischen Ozean beeinflusst. Wenn das Wetterphänomen El Niño auftritt und der Jetstream ist lokalisiert entlang der südlichen USA, dann werden die Temperatur kühler und es wird feuchter mit höheren Schneefall. Wenn das gegenteilige Wetterphänomen La Niña auftritt und der Jetstream Richtung Norden reicht dann werden die Winter wärmer und trockner im ganzen Bundesstaat.