Natur im Bundesstaat Wisconsin

Wisconsin gehört zu den nördlichsten Bundesstaaten der USA. Der Bundesstaat grenzt an dem Lake Superior und dem Lake Michigan, beide Seen gehören zu den Great Lakes und somit gehört auch Wisconsin zu den Great-Lakes-States. Hier entspringt auch der Mississippi River, einer der wichtigsten Ströme Nordamerikas. Wisconsin grenzt im Norden an den Oberen See und Michigan, im Osten an denMichigansee, im Süden an Illinois und im Westen an Iowa und Minnesota. Wisconsin wurde durch deutsche Einwanderer geprägt, die zahlreiche Farmen in dem fruchtbarem Land errichteten. Hier gibt es mehr als 15.000 Binnenseen, ein großer Teil der Region ist mit Wald bedeckt. An Wisconsin grenzen der Lake Michigan und der Lake Superior, die Seeküste ist fast 1400 km lang. Auf 380 km bildet der Mississippi river die Grenze.


Landschaften:

Die letzte große Eiszeit trägt den Namen von Wisconsin, da diese maßgeblich den Bundesstaat beeinflusst hat. Die Resultate des 1,6 km hohen Eispanzers findet man überall im Bundesstaat vor.

Norden und die Northern Hihglands:

Im hohen Norden sind dichte Wälder und blankes Land vorhanden, sowie tausende von Seen. In Wisconsin befinden sich mehr als 15.000 Seen, vor allem im nördlicheren Drittel des Bundesstaates. In den Northern Highlands haben eine der höchsten Konzentrationen von Seen auf der ganzen Welt. Die Northern Highland weisen neben den Seenlandschaften auch noch wilde Flüsse auf.

Southeastern Wisconsin:

Der Südosten Wisconsin’s weist Gletscherlandschaften wie sie im Buche stehen auf. Die Landschaft ist geprägt von Moränenhügeln, kilometerlange Vorberge, pyramidenförmige Kame und flache Schotterbenen. Alle Landschaften sind nur 12.000 Jahre alt.

Driftless Area:

Ein Teil Wisconsin der nicht von Gletschern überzogen war befindet sich im westlichen Ecke des Bundesstaats und verläuft parallel zum Mississippi River. Die Region wird Driftless Area genannt. Die Landschaft ist geprägt von tiefen Tälern, massiven Bluffs und Talgrass-Grasländern.

Central Wisconsin:

Im zentralen Teil des Bundesstaates fliessen die Gletscherlandschaften mit der Driftless Area zusammen. Hier befinden sich riesige Marschlandschaften, zudem auch trockene, sandige Prärien und weite Waldländer.

Great Lakes Coast:

Der Staat liegt an zwei riesigen Seen. Im Norden grenzt Wisconsin an den Lake Superior und im Osten an den Lake Michigan. Der südöstliche Teil liegt ebenfalls am Lake Michigan und grenzt schliesslich an Illinois und liegt umweit der Metropole Chicago. Im Norden grenzt Wisconsin im Osten an die Upper Peninsula von Michigan. Die größte Bucht stellt die Green Bay dar.


Klima:

Größtenteils herrscht in Wisconsin ein feuchtes Kontinentalklima mit warmen Sommern. Im Süden und Südwesten findet man ein feuchtes Kontinentalklima mit heißen Sommern vor. Die höchste extreme Temperatur beträgt +46°C (13.07.1936) und die niedrigste extreme Temperatur beträgt -48°C (02.02.1996). Durchschnittliche fallen in Wisconsin 101 cm Schnee, während am Lake Superior die Schneemenge auf 406 cm im jährlich Schnitt kommt, aufgrund des Lake-Snow-Effect.


Naturwunder im Bundesstaat Wisconsin:

Apostle Islands:

Der Apostle Islands National Park ist ein Archipel, das aus 21 verwilderten Inseln besteht. Die Inselgruppe liegt im Lake Superior und hat insgesamt eine Küstenlänge von 19,2 km. Hier findet man die urtümlichsten und unberührtesten Sandstrände im Bundesstaat. Neben Seegrotten findet man hier auch Urwälder vor.

Big Foot Beach State Park:

Der Big Foot Beach State Park ist ein State Park im Walworth County im US-Bundesstaat Wisconsin. Er befindet sich am östlichen Seeufer des Geneva Lake. Die Zufahrt befindet sich eine Meile südlich der Stadt Lake Geneva. Der State Park hat das ganze Jahr über von 6 bis 23 Uhr geöffnet.

Big Manitou Falls:

Die 50 m hohen Wasserfälle liegen im Pattison State Park in der Nähe von Superior. Er ist der vierthöchste Wasserfall östlich der Rocky Mountains. Der Wasserfall wird vom Black River gebildet.

Brule River:

Der Brule River ist ein 80 km langer Fluss der vorkommen im Iron County fliesst. Der Fluss ist umgeben vom Brule River State Forest mit seinen Wasserläufen und dichten Wäldern.

Cascade Falls:

Dieser Wasserfall ist inmitten der Stadt Osceola. Wenn man 135 Stufen hinuntersteigt gelangt man zum Hinabfall des Osceola Creek in den St. Croix River. Auch von einem Aussichtspunkt an der Straße kann man den Wasserfall bestaunen.

Cave of the Mounds:

Die Cave of the Mounds (Blue Mounds) ist ein National Natural Landmark. Die ganze Höhle entstand vor mehr als eine Millionen Jahren. Sie wurde im Jahr 1939 entdeckt.

Chain o’Lakes:

Die Chain o’Lakes ist eine Seenplatte von 28 miteinander verbundene Seen in Wisconsin. Die Seen sind natürlichen Ursprungs und waren früher voneinander getrennt. Durch Menschenhand wurden die Seen miteinander verbunden, um den Schiffsverkehr zu vereinfachen. Die Seen sind umgeben von dichten Wäldern.

Chequamegon-Nicolet National Forest:

Auf 607 km² bedeckt dieser Wald einen großen Teil des nördlichen Wisconsin’s. Sicher, alle Bäume sehen hübsch aus, wenn sie mit Schnee bedeckt sind, aber wenn es Bäume sind, so weit das Auge reicht und die einzigen Geräusche aus der Natur kommen, gibt dies einen besonderen Hauch dazu.

The Dells of the Wisconsin River:

Die 8 km lange Schlucht des Wisconsin River ist am besten vom Boot aus zu bestaunen. Die Schlucht ist Namensgeber für die Gegend.

Devil’s Lake State Park:

Der State Park ist der am meisten besuchte im Bundesstaat Wisconsin. Der 1,5 km² große Quellsee wird von 150 m hohen Bluffs überragt. Dieses geologische Wunder entstand vor 1,6 Mrd. Jahren.

Devil’s Punchbowl:

Die geologische Formation ist eine Sandsteinschlucht mit unheimlicher Atmosphäre. Das schwarze Gestein und die grüne Vegetation stellen einen besonderen Kontrast dar.

Door County Foliage:

Der Highway 42 durch das Door County gehört im Herbst zu den schönsten Straßen der Mittleren USA. Die Laubwälder verfärben sich in ein farbenfrohes Meer mit goldenen, orangenen, gelben und roten Tönen. Der Indian Sunset ist nicht nur an der Ostküste zu finden, sondern auch in den Wäldern Wisconsin’s. Der Highway führt entlang der Küste des Lake Michigan von Mintowoc bis in den mittleren Teil der Halbinsel.

Ellison Bay:

Der kleine Seearm der Green Bay ist im Winter zugefroren. Im Frühling lockert sich das Eis und im See schwimmen kleine Eisberge.

Granddad Bluff:

Im Winter ist der Kalksteinbluff und die umgebenden Bäume mit Schnee überzuckert. Von hier oben hat man einen fantastischen Blick auf den Mississippi River.

Granite Quarry:

Dieser alte Steinbruch weist vier verschiedene Wasserfälle auf. Die Szenerien sind schön und bildet im Winter eine eisige Landschaft mi zugefrorenen Wasserfällen.

High Cliff State Park:

An der östlichen Küste des Lake Winnebago, der größte komplett in Wisconsin gelegene See, befindet sich der State Park. Der See ist umgeben von schroffen Kalksteinklippen. Die Küstenlandschaft ist mehr als 440 Mio. Jahre alt. Die Küstennatur weist eine einzigartige Flora und Fauna auf. Auch Wasserfälle und Petroglyphen findet man hier vor.

Horicon Marsh:

Die Horicon Marsh sind der größte Rohrschilfsumpf von Wisconsin. Er liegt im südöstlichen Teil von Wisconsin und beheimatet fast 290 Vogelarten, darunter Kanadagänse. Der beste Weg um die Marschlandschaft zu erkunden ist per Kajak oder Kanu.

Kettle Moraine Lapham Peak Unit:

Dieser Ort ist ein beliebtes Rückzugsgebiet für die Einwohner Milwaukee’s. Der Wald ist wie eine Märchenlandschaft im Winter.

Kettle Moraine State Forest Northern Unit:

Im Northern Unit oft the Kettle Moraine State Forest schlängeln sich Wanderwege durch die dichten Wälder. Im Winter legt der Frost die Waldlandschaften lahm.

Lake Geneva:

Der Geneva Lake ist ein 21 km² großer See mit einer maximalen Tiefe von 41 m im Walworth County im US-Bundesstaat Wisconsin. Der See liegt nahe der Grenze zum US-Bundesstaat Illinois und wird umgeben von den kleineren Seen Lake Como, Delavan Lake und Petite Lake.

Lake Mendota:

Der Lake Mendota ist der größere der beiden Madison Lakes und ist im Winter verwilderter. Eine Besonderheit stellen die Singschwäne dar.

Lake Winnebago:

Der Lake Winnebago ist ein großer See und ist im Winter zugefroren und mit schneeüberzuckert.

Lower Mississippi River:

Der mächtige Mississippi ist sehr ergreifend. Im Winter ist er zugefroren, während im Sommer viele Boote und Lastkähne den Strom benutzten, um durch den Midwesten zu gelangen. Auch Adler ziehen ihre Kreise am Mississippi River.

Manitou Falls:

Die Manitou Falls sind Wisconsin’s höchsten Wasserfälle und sind im Winter zugefrorene.

Mirror Lake State Park:

Der Name kommt vom glasklaren Wasser des Sees, in dem sich die bewaldete Umgebung spiegelt. Der See liegt in der Nähe von Wisconsin Dells. Der See hat eine Fläche von 55 ha und ist sehr fischreich. Die Region entstand im späten Kambrium vor 500 Mio. Jahren und war damals der Seegrund eines riesigen Binnenmeeres. Während der Wisconsin Glaciation zwischen 20.000 und 10.000 Jahren war nur der östliche Teil vom Gletscher bedeckt.

Mississippi River:

Zwischen Rutledge und Prescott wird die Flusslandschaft des größten Flusses Nordamerikas von State Parks, Bluffs, Wegränder und Brücken geprägt.

Timms Hill:

Der Timms Hill ist der höchste natürliche Punkt von Wisconsin. Vom Gipfel aus hat man einen wunderschönen Blick auf die bewaldete Umgebung. Der Hügel erreicht eine Höhe von 595 m.

Wequiock Falls:

Im Winter ist der Wasserfall gefroren und bildet einen riesigen Eisfall. Im Sommer ist er allerdings nur ein kleines Rinnsal.

Whitefish Dunes State Park:

Der State Park weist wunderschöne Sandstrände und einen traumhaften Blick auf die Küste auf. Das Wasser ist nicht weit entfernt.

Willow River State Park:

Hier fällt ein Fluss in die 60 m tiefe Schlucht hinab. Im Winter ist der komplette Flusse zugefroren und bildet eine natürliche Eisstraße.

Wisconsin Dells:

Die “Dells”, nach denen das Gebiet benannt ist, sind Schluchten, die vom Wisconsin River aufgeschürft wurden. Die zerklüfteten Sandsteinfelsen tragen im Winter Schnee und Eis und die kahlen Bäume tragen zu einer schönen Landschaft bei.

Wisconsin River:

Im Winter, wenn das umliegende Flachland und die Grasländer mit Schnee bedeckt sind, und das Wasser anfängt zu gefrieren, oder der Nebel in der Luft liegt, dann könnte man meinen man sei in der Arktis.

Wolf River:

In dieser Region gibt es einige Flüsse, drei große Seen und im Winter eine verzauberte Frostlandschaft. Im Winter wirken die Wälder um den Fluss wie ausgestorben.