Natur im Bundesstaat Kansas

Kansas gehört zu den Midwest-Staaten. Der Bundesstaat liegt im Einzugsgebiet der Tornado Alley, auch ist Kansas für extreme Unwetter bekannt. Kansas ist für seine weiten Prärielandschaften und Weizenfelder bekannt. Dodge City und Abilene, heute verschlafene Kleinstädte, waren einst Brennpunkte in den turbulenten Zeiten des Wilden Westens.


Klima:

Kansas hat Kontinentalklima mit kalten Wintern, heißen Sommern und wenig Niederschlag. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge beträgt im Osten des Staates teilweise mehr als 1000 Millimeter, durchschnittlich pendelt sie sich jedoch bei ca. 750–1000 mm/Jahr ein. Der Westen des Bundesstaates ist wesentlich arider. Dort liegt die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge bei ca. 400–500 mm. Sehr vereinzelt werden auch weniger als 50 Millimeter im Jahr gemessen. Die Temperaturen in Kansas können schnell wechseln, im Westen gibt es im Winter Blizzards, und der Staat ist Teil der Tornado Alley, dem Gebiet der USA, in dem es die meisten Tornados gibt. Kansas ist nach Florida und Oklahoma der Staat mit den meisten Tornados pro Jahr und Fläche, die immer wieder schwere Schäden anrichten und Tote verursachen. Im Jahre 1966 verwüstete ein Tornados der höchsten Stufe F5 auf der Fujita-Skala Teile Topekas und tötete 17 Menschen, ein anderer F5-Tornado tötete 1955 in Udall sogar 83 Menschen. Im Jahre 2007 verwüstete ein F5-Tornado in der Kleinstadt Greensburg (1500 Einwohner) ca. 95 % aller Häuser, trotz rechtzeitiger Vorwarnungen gab es elf Todesopfer.


Naturwunder im Bundesstaat Kansas:

Arikaree Breaks:

In den Badlands des nordwestlichen Kansas liegt die Landschaft Arikaree Breaks. Dieser riesige Graben entstand vor tausenden von Jahren durch Erosionen. Es sieht aus wie ein Canyon, der mit Gras überwachsen ist.

Castle Rock im Gove County:

Die riesige Kalksteinsäule ist sehr porös und so brach der höchste Teil während eines Gewitters im Jahre 2001 ab.

Cimarron National Grassland:

Das Grassland liegt in den Counties Morton und Steven. Von den Klippen hat man einen atemberaubenden Blick auf die weiten Ebenen des Cimarron National Grassland’s. Neben der weiten Prärie findet man auch Baumwollwälder, Yuccas und Buschländer vor.

Cowley Lake Falls bei Dexter:

Die Cowley Lake Falls gehören zu den schönsten und imposantesten Wasserfällen Kansas und liegen in der Nähe von Dexter. Die Wasserfälle erreichen eine Höhe von 8 m.

Flint Hills:

Die Flint Hills ist ein absolutes “Musst-see” in der USA, denn hier ist einer der letzte Landstreifen der wahrhaften Great Plains, wie zur Zeiten der Indianer. Die Hügellandschaft ist vollkommen verschont geblieben von der Landwirtschaft und eröffnet den Besucher eine traumhafte Graslandschaft mit endlosen Weiten und sanften Hügeln.

Four-State-Lookout:

In Kansas befindet sich ein Punkt, der sich “Four-State-Lookout” nennt und der Name ist Programm, denn dort blickt auf die Staaten Kansas, Nebraska, Missouri und Iowa.

Gypsum Hills:

Der Eindruck entsteht häufig, dass Kansas nur aus den weiten Ebenen der Great Plains besteht, aber dass auch hier weite Schwemmländer, Buttes, Canyons, Dolinen oder Mesas vorkommen meint man erst nicht. In den Gypsum Hills bei Medicine Lodge findet man all diese geologischen Formationen vor.

Horsethief Canyon:

Es erfordert Kondition, um dorthin zu gelangen, aber die Horsethief Canyon Caves und die Steilhänge sind ein Muss für alle Outdoor-Fans. Der Canyon mit seinen Höhlen befindet sich im Kanopolis State Park.

Lake Scott State Park:

Der Lake Scott State Park steht auf der Liste “Musst-see-State Parks der USA” des National Geographic. Der Lake Scott ist Heimat von historischen Gebäuden und tiefen bewaldeten Canyons.

Monument Rocks:

Das “Monument Valley of Kansas” oder das Monument der Midwestern USA. Die Kalksteinfelsen liegen im Gove County und wurden als National Natural Landmark registriert. Die Kalkformationen erreichen eine Höhe von über 21 m und beherbergen unteranderem auch Buttes und Arches.

Mushroom Rock State Park:

Der State Park beherbergt viele bizarre Felsskulpturen, unter denen die meisten wie Pilze aussehen. Der State Park hat Ähnlichkeiten mit den Goblin Valley in Utah, nur dass der State Park in Kansas in den weiten der Great Plains liegt und nicht in den Rockies.

Native Stone Scenic Byway:

Diese Scenic Byway gehört zu den schönste Straßen des Mittleren Westens. Von ihr aus hat man einen zauberhaften Blick auf die umgebende Prärie, wie vor den Zeiten der ersten Siedler. Auch atemberaubende Sonnenuntergänge lassen sich hier beobachten.

Pillsbury Crossing bei Manhattan:

Diese natürliche Kalksteintafel wurde schon von Pionieren und anderen Entdeckern genutzt, um den Deep River zu überqueren. Der Fluss fliesst über die Tafel und bildet somit einen Wasserfall.

Table Mound Hiking Trail:

Der Trail führt durch weiten Grasländer und tiefe Wälder. Zwischendurch entdecket man wuchtige Felsen oder gar kleine Höhlen, durch die der Weg führt.

Tallgrass Prairie National Preserve:

Das Tallgrass Prairie National Preserve liegt in den Flint Hills und ist eines der wichtigsten Naturreservate der USA. Hier besteht noch ein Ökosystem der Great Plains wie zu Zeiten der Indianer. Die Flint Hills und das National Preserve sind vollkommen von der Landwirtschaft verschont worden und zeigen den Besucher die echte und urtümliche Amerikanische Prärie.

Wilson Lake:

Der Wilson Lake hat Ähnlichkeiten mit den Lake Powell in Utah, allerdings ist die umgebende Canyonlandschaft am Wilson Lake nicht ganz so imposant wie im Südwesten, aber das blaue Wasser und die rote Erde ergeben einen wunderschönen Kontrast.