Golfküste von Mississippi

Die Golfküste des Bundesstaats Mississippi hat eine Länge von rund 120 km. Sie reicht von der Grenze Alabamas im Osten bis zum Pearl River im Westen, der Grenzfluss zwischen Mississippi und Louisiana. Die Küste besteht zum Teil aus einem 40 km langen Sandstrand, dieser wurde in den 1950er von der US-Army Corps of Engineers als Flutschutz aufgeschüttet. Allerdings ist die Küste an manchen Stellen noch recht verweist, aufgrund des zerstörerischen Hurrikan Katharina im Jahr 2005. Damals trafen 8 m hohe Flutwellen auf die Küste. Bei guter Sicht lassen sich die 14 km entfernten Barriere Islands mit bloßem Auge erblicken.


Klima:

An der Küste des Bundesstaates Mississippi herrscht ein feuchtes subtropisches Klima mit milden Wintern und schwül-heißen Sommern. Die Niederschläge sind sehr hoch und schneien tut es nie. Es können ganzjährig heftige Gewitter auftreten. Das Gebiet liegt im Einzugsgebiet von Hurrikans. So wurde die Küste im Jahr 2005 vom Hurrikan Katharina heimgesucht, der die Küste mit 8 m hohen Wellen zerstörte.

Winter:

Aufgrund der Lage am Golf vom Mexiko sind die Winter generell warm, allerdings kann es zu Kaltlufteinbrüchen kommen, diese sind jedoch sehr kurz. Schnee ist rar in der Region.

Sommer:

Die Sommermonate sind lang, heiß und feucht. Aufgrund der Meerlage sind die hohen Sommertemperaturen etwas abgemildert.

Wetterextreme:

Die Golfküste ist bekannt für ihr extremes Wetter. Die meisten tropischen Stürme des Golfes suchen die Küste Mississippis heim.

Wassertemperatur:


Großstädte an der Küste:

Pascagoula:

Pascagoula ist eine der bedeutendsten Industriestädte an der Golfküste von Mississippi. Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Stadt ein verschlafener Fischerort mit etwa 5.000 Einwohnern. Die Bevölkerungszahl explodierte förmlich mit der kriegsbedingten Ansiedlung der Schiffbauindustrie. Die früher auf einer Insel in der Mündung des Pascagoula River befindliche Werft der United States Navy wurde im Jahr 2006 geschlossen.

Biloxi:

Biloxi (nach dem gleichnamigen Indianerstamm Biloxi ) ist eine Stadt im Harrison County im Süden des US-Bundesstaates Mississippi mit 44.054 Einwohnern (laut Zählung im Jahr 2010), die vor allem Arbeitsplätze in Spielkasinos, im Tourismus, in der Keesler Air Force Base (KAFB) und in der Fischerei haben. 90 % der 22.115 Gebäude der Stadt wurden durch den Hurrikan Katrina am 29. August 2005 zertrümmert, 53 Einwohner starben. Durch die Zerstörung der Hotels, Motels und der Spielkasinos gingen tausende Arbeitsplätze verloren.

Gulfport:

Die 29.559 Gebäude der Stadt wurden durch den Hurrikan Katrina am 29. August 2005 weitgehend zerstört, zahlreiche Einwohner starben, rund 15.000 Arbeitsplätze gingen verloren. Der Wiederaufbau der Stadt und eines Casinos hat 2006 begonnen. Der Tourismus vor 2005: Die wesentlichen Arbeitsplätze stellt der Tourismus neben den Industriebetrieben der Stadt. Anziehungspunkte für Touristen sind die feinen Sandstrände am Golf von Mexiko, der Wasserpark Marine Life Oceanarium mit dressierten Delphinen und Seelöwen, Aquarien und Vögel, der Yachthafen mit den Ausflügen nach Ship Island mit dem Fort Massachusetts und die Spielkasinos. Internationale Bedeutung hat der Mississippi Deep-Sea Fishing Rodeo, ein mehrtägiger Wettkampf in verschiedenen Disziplinen der Sportfischerei (Ende Juni oder Anfang Juli).